{"id":67293,"date":"2026-07-13T10:36:07","date_gmt":"2026-07-13T10:36:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/67293\/"},"modified":"2026-07-13T10:36:07","modified_gmt":"2026-07-13T10:36:07","slug":"cyberangriffe-aus-russland-auswaertiges-amt-bestellt-russischen-botschafter-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/67293\/","title":{"rendered":"Cyberangriffe aus Russland: Ausw\u00e4rtiges Amt bestellt russischen Botschafter ein"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Das <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/auswaertiges-amt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ausw\u00e4rtige Amt<\/a> hat den russischen Botschafter in Berlin einbestellt. Anlass sind Vorw\u00fcrfe der Bundesregierung, zahlreicher weiterer EU-Staaten und Gro\u00dfbritanniens gegen Russland, f\u00fcr mehrere gro\u00df angelegte Cyberoperationen verantwortlich zu sein. \u00bbCyberangriffe gegen Deutschland, EU-Partner und die Ukraine sind inakzeptabel\u00ab, teilte das Ausw\u00e4rtige Amt mit. \u00bbWir beantworten sie geschlossen, auch mit zus\u00e4tzlichen Sanktionen. Zudem haben wir heute den russischen Botschafter einbestellt (und) unsere Haltung noch einmal verdeutlicht.\u00ab\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auch <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/frankreich\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankreichs<\/a> Regierung k\u00fcndigte an, wegen der Vorw\u00fcrfe in den kommenden Tagen den russischen Botschafter in Paris einbestellen zu wollen. Zudem werde Frankreich Sanktionen gegen neun russische Personen und vier Organisationen verh\u00e4ngen, sagte Au\u00dfenminister Jean-No\u00ebl Barrot. Auch er begr\u00fcndete die Ma\u00dfnahmen mit russischen Cyberangriffen.\n<\/p>\n<p>            EU wirft Russland Infiltration, Spionage und Cyberattacken vor            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Rat der EU teilte mit, die von Frankreich angek\u00fcndigten EU-Sanktionen seien unter anderem gegen Offiziere des russischen Milit\u00e4rgeheimdiensts GRU, \u00bbCyberkriminelle, selbsternannte Hacktivisten\u00ab sowie Unternehmen, die zu russischen Cyberangriffen beitragen, gerichtet. In der Mitteilung ist von einem Zentrum des russischen Inlandsgeheimdiensts FSB die Rede, das f\u00fcr ein \u00bbbreites Spektrum sch\u00e4dlicher Cyberaktivit\u00e4ten von zunehmender Tragweite\u00ab verantwortlich sei. Unter anderem gehe es dabei um \u00bbInfiltration von Regierungsnetzwerken\u00ab und Sabotage an kritischer Infrastruktur.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Neben Frankreich und Deutschland z\u00e4hlte der EU-Rat sieben weitere EU-L\u00e4nder auf, die Ziel der Cyberoperationen gewesen sein sollen. Frankreichs Au\u00dfenminister Barrot sprach von mindestens zehn betroffenen L\u00e4ndern. Das FSB-Zentrum, das daf\u00fcr verantwortlich sei, habe in Frankreich zudem seit 2010 Regierungsbeh\u00f6rden und seit 2025 die R\u00fcstungsindustrie ausgesp\u00e4ht.\u00a0Am Vorgehen der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/europaeische-union\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU<\/a> gegen die russischen Cyberoperationen beteiligt sich nach Angaben des EU-Rats auch Gro\u00dfbritannien. Parallel zur EU verh\u00e4ngte auch die britische Regierung neue Sanktionen gegen Russland, von denen 24 Personen betroffen waren.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Ausw\u00e4rtige Amt hat den russischen Botschafter in Berlin einbestellt. 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