{"id":69617,"date":"2026-07-16T15:30:12","date_gmt":"2026-07-16T15:30:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/69617\/"},"modified":"2026-07-16T15:30:12","modified_gmt":"2026-07-16T15:30:12","slug":"eu-kommission-gegen-google-eu-kommission-staerkt-konkurrenten-gegenueber-google","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/69617\/","title":{"rendered":"EU-Kommission gegen Google: EU-Kommission st\u00e4rkt Konkurrenten gegen\u00fcber Google"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Die Europ\u00e4ische Union hat den Druck auf den Technologiekonzern Google erh\u00f6ht. Wie die EU-Kommission mitteilte, muss der Konzern Wettbewerbern in Zukunft Zugriff auf bestimmte Funktionen seiner Dienste<br \/>\nerm\u00f6glichen. Die Kommission erlie\u00df nach eigenen Angaben zwei verbindliche, sogenannte \u00bbSpezifikationsma\u00dfnahmen\u00ab f\u00fcr Google im Rahmen des Gesetzes \u00fcber digitale M\u00e4rkte (DMA).\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ziel der ersten Ma\u00dfnahme sei es, sicherzustellen, dass KI-Dienste von Wettbewerbern mit Googles eigenen KI-Diensten wie Gemini konkurrieren k\u00f6nnten. Demnach sollen sie dazu gleichberechtigten Zugang zu den Funktionen auf den Androidger\u00e4ten bekommen. Ein Beispiel f\u00fcr die Integration ist \u2060die Sprachaktivierung von<br \/>\nKI-Modellen. Es soll demnach sichergestellt werden, dass die Nutzer ihre<br \/>\n bevorzugte KI per Sprachbefehl ansteuern k\u00f6nnen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der KI-Assistent Gemini von Google ist auf <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/android\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Android-Smartphones<\/a> vorinstalliert. Nutzer k\u00f6nnen ihn per Sprachbefehl aktivieren und er kann etwa Termine in den Kalender eintragen oder E-Mails verwalten. In Zukunft m\u00fcssen auch andere KI-Assistenten \u00e4hnliche Befugnisse bekommen. Die EU-Komission teilte mit, dass die Nutzer ab Juli 2027 von den \u00c4nderungen an Android profitieren w\u00fcrden.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auch die zweite Ma\u00dfnahme zielt auf die Angleichung der Wettbewerbsbedingungen ab. Sie verpflichtet Google nach Angaben der Kommission dazu, Suchmaschinen von Drittanbietern in Zukunft Zugriff auf Suchdaten zu gew\u00e4hren. Diese k\u00f6nne nur die Google-Suche in gro\u00dfem Umfang erfassen. Google m\u00fcsse ab Januar 2027 mit der Weitergabe von Suchdaten an berechtigte Suchmaschinenanbieter beginnen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Google kritisierte, die Anweisung gef\u00e4hrde die Ger\u00e4tesicherheit, weil zahlreiche Apps ohne Sicherheitspr\u00fcfung weitreichende Befugnisse bek\u00e4men. Abgesehen von der Sprachsteuerung h\u00e4tten KI-Assistenten schon heute Zugriff, teilte der Konzern weiter mit. Au\u00dferdem seien daf\u00fcr die Smartphone-Hersteller zust\u00e4ndig, nicht Google als Herausgeber des Betriebssystems Android.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Europ\u00e4ische Union hat den Druck auf den Technologiekonzern Google erh\u00f6ht. 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