{"id":69625,"date":"2026-07-16T15:36:09","date_gmt":"2026-07-16T15:36:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/69625\/"},"modified":"2026-07-16T15:36:09","modified_gmt":"2026-07-16T15:36:09","slug":"wettbewerb-bruessel-macht-druck-bei-alphabet-mehr-als-nur-hey-google-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/69625\/","title":{"rendered":"Wettbewerb: Br\u00fcssel macht Druck bei Alphabet: Mehr als nur \u201eHey Google\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Europ\u00e4ische Kommission macht im Streit mit Google um KI-Optionen f\u00fcr Android-Nutzer sowie die Weitergabe von Daten an Suchmaschinen verbindliche Vorgaben an den US-Konzern. Google muss laut Mitteilung der Wettbewerbsh\u00fcter in Br\u00fcssel damit beginnen, Daten mit Drittanbietern von Suchfunktionen zu teilen, darunter auch KI-Chatbots. Zudem muss der Tech-Riese konkurrierenden KI-Assistenten vollen Zugang zu den Funktionen des Google-Betriebssystems Android gew\u00e4hren.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Ziel der Ma\u00dfnahmen sei es, europ\u00e4ischen Nutzerinnen und Nutzern eine breitere Auswahl an KI- und Suchdiensten zu erm\u00f6glichen, erkl\u00e4rte die Kommission.\n  <\/p>\n<p>            Gemini soll Konkurrenz bekommen<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Konkret sollen Menschen ihren bevorzugten KI-Assistenten auf Android-System per Sprachbefehl aktivieren k\u00f6nnen, \u00e4hnlich wie mit \u201eHey Google\u201c. KI-Dienste sollen zudem in der Lage sein, Aktionen wie Taxibuchungen in Apps auszuf\u00fchren. Bislang beh\u00e4lt Google laut EU-Kommission diese M\u00f6glichkeiten weitgehend etwa seinem eigenen KI-Angebot Gemini vor.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die zweite Entscheidung betrifft das Teilen von Daten zu Suchanfragen, Rangfolgen in den Ergebnissen sowie Klick- und Nutzungsverhalten. Der Austausch mit Drittanbieter-Suchmaschinen sei entscheidend f\u00fcr deren Entwicklung und Optimierung, so die Kommission. Ihr Ziel ist es, dass kleinere Suchmaschinen und KI-Chatbots trotz der dominierenden Marktstellung von Google eine Chance im Wettbewerb haben.\n  <\/p>\n<p>            Google kritisiert Vorgaben: Gefahr f\u00fcr Privatsph\u00e4re<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Der Tech-Riese wies die Vorgaben wegen Datenschutzbedenken erneut zur\u00fcck. \u201eDie heutigen Entscheidungen bergen die Gefahr, dass wichtige Schutzmechanismen f\u00fcr die Privatsph\u00e4re und Sicherheit von Millionen Europ\u00e4ern untergraben werden\u201c, hie\u00df es vom Unternehmen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Besonders besorgniserregend sei, dass die privaten Suchanfragen der Europ\u00e4er unbekannten Unternehmen zug\u00e4nglich gemacht w\u00fcrden. Die EU-Kommission betonte hingegen, dass die Entscheidung eine Anonymisierung der Suchdaten sicherstelle und eine mehrschichtige Methode daf\u00fcr festlege.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Ma\u00dfnahmen zu Suchdaten muss Google laut Kommission ab Januar 2027 umsetzen, beim Android-System ab Juli 2027. Die Vorgaben basieren auf dem Gesetz \u00fcber digitale M\u00e4rkte (Digital Markets Act &#8211; DMA), mit dem die EU die Macht gro\u00dfer Online-Plattformen begrenzen will. Google geh\u00f6rt zu den sogenannten Gatekeepern (\u201eTorw\u00e4chtern\u201c), die wegen ihrer dominanten Stellung besonderen Regeln unterliegen.\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Europ\u00e4ische Kommission macht im Streit mit Google um KI-Optionen f\u00fcr Android-Nutzer sowie die Weitergabe von Daten an&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":69626,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[7382,9505,84,21,13,14,46,8187,210,24221,6106],"class_list":["post-69625","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-alphabet","tag-android","tag-bruessel","tag-eu","tag-europaeisch","tag-europaeische","tag-europaeische-kommission","tag-google-inc","tag-kuenstliche-intelligenz","tag-machtverhaeltnis","tag-suchmaschine"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69625","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69625"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69625\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/69626"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69625"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69625"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69625"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}