{"id":69691,"date":"2026-07-16T17:58:08","date_gmt":"2026-07-16T17:58:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/69691\/"},"modified":"2026-07-16T17:58:08","modified_gmt":"2026-07-16T17:58:08","slug":"beziehungsweise-europa-gastlandauftritt-von-polen-frankreich-und-deutschland-auf-der-leipziger-buchmesse-2027","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/69691\/","title":{"rendered":"Beziehungsweise Europa: Gastlandauftritt von Polen, Frankreich und Deutschland auf der Leipziger Buchmesse 2027"},"content":{"rendered":"<p>Zum ersten Mal in der Geschichte der Leipziger Buchmesse pr\u00e4sentieren sich 2027 mit Polen, Frankreich und Deutschland drei L\u00e4nder \u2013 in der politischen Sph\u00e4re auch als Weimarer Dreieck bekannt \u2013 gemeinsam als Gastland. Getragen wird der Auftritt von den drei Kulturinstituten der L\u00e4nder \u2013 dem Polnischen Institut, dem Institut fran\u00e7ais und dem Goethe-Institut.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit dem Kurator Thorsten D\u00f6nges (Literarisches Colloquium Berlin) entwickeln Myriam Louviot (Institut fran\u00e7ais), Karolina Golimowska (Polnisches Institut) und Wolf Iro (Goethe-Institut) mit \u201eBeziehungsweise Europa\u201c derzeit ein Programm, das literarische Perspektiven aus Polen, Frankreich und Deutschland zusammenf\u00fchrt und zugleich Impulse f\u00fcr aktuelle gesellschaftliche Debatten in Europa setzt. Es soll neugierig machen. Neugierig aufeinander, neugierig auf Literatur und neugierig auf den Austausch von Ideen und Perspektiven.<\/p>\n<p>Das Wort \u201ebeziehungsweise\u201c vereint die Begriffe Beziehung und weise. Der Auftritt des Weimarer Dreiecks auf der Leipziger Buchmesse 2027 widmet sich den Beziehungen, die die drei L\u00e4nder und Gesellschaften verbinden, zugleich aber auch weiteren Beziehungen, so beispielsweise zwischen Wissenschaft, Literatur und anderen K\u00fcnsten, zwischen literarischen Genres, zwischen Geschichte und Tradition, Mensch und Natur, Technologie und Medien.<\/p>\n<p>Das Weimarer Dreieck ist urspr\u00fcnglich ein politischer Begriff: Polen, Frankreich und Deutschland haben sich dazu bekannt, die europ\u00e4ische Idee gemeinsam zu st\u00e4rken und weiterzuentwickeln. Seit seiner Gr\u00fcndung 1991 steht das Weimarer Dreieck f\u00fcr Dialog, Verst\u00e4ndigung und die gemeinsame Verantwortung f\u00fcr die Zukunft Europas.<\/p>\n<p>Welche Themen bestimmen die gesellschaftlichen Debatten in Polen, Frankreich und Deutschland? Was waren und sind Bedingungen f\u00fcr Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung? Wie entstehen Vertrauen, aber auch Misstrauen und Missverst\u00e4ndnisse? Welche Rolle spielen Geschichte und Geschichtsbilder f\u00fcr gegenw\u00e4rtige Debatten? Das Programm fragt nach einer gemeinsamen Gestaltung der Zukunft und danach, wie wir Krisen und \u00c4ngsten besser begegnen k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus richtet sich der Blick auf den Einfluss neuer Technologien auf Gesellschaft, Politik und Literatur, auf die Genres, die den Buchmarkt derzeit pr\u00e4gen, sowie auf die Frage, wie sich die Bedeutung von Kunst und Literatur aus der Perspektive eines jungen Publikums ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Das Programm l\u00f6st sich bewusst vom klassischen \u201eGastlandauftritt\u201c und von der Idee, es gebe vermeintlich homogene Nationalliteraturen. Vielmehr soll zwischen den Zeilen gelesen werden, zwischen den Sprachen, zwischen allen Identit\u00e4tszuschreibungen. Der gemeinsame Gastlandauftritt betont: Austausch, Solidarit\u00e4t und Zusammenarbeit sind wichtiger denn je.<\/p>\n<p>Weitere Informationen unter:<br \/><a href=\"https:\/\/www.leipziger-buchmesse.de\/\" target=\"_blank\" class=\"link link--icon\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">www.leipziger-buchmesse.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zum ersten Mal in der Geschichte der Leipziger Buchmesse pr\u00e4sentieren sich 2027 mit Polen, Frankreich und Deutschland drei&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":69692,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[6,2594],"class_list":["post-69691","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-europa","tag-leipzig"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69691","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69691"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69691\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/69692"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69691"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69691"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69691"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}