{"id":73996,"date":"2026-07-24T13:38:14","date_gmt":"2026-07-24T13:38:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/73996\/"},"modified":"2026-07-24T13:38:14","modified_gmt":"2026-07-24T13:38:14","slug":"hilfeschrei-aus-suedeuropa-madrid-ruft-wegen-braenden-notstand-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/73996\/","title":{"rendered":"Hilfeschrei aus S\u00fcdeuropa: Madrid ruft wegen Br\u00e4nden Notstand aus"},"content":{"rendered":"<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            24\/07\/2026 &#8211; 13:15 MESZ\n            <\/p>\n<p>Wald- und Buschbr\u00e4nde fressen sich weiter durch die L\u00e4ndern S\u00fcdeuropas. In Frankreich, Spanien und Italien laufen bereits zahlreiche Evakuierungen. Die Einsatzkr\u00e4fte k\u00e4mpfen gegen Flammen, die durch gro\u00dfe Hitze und starke Winde immer wieder neu angefacht werden.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Spanien hat wegen der Br\u00e4nde in der Umgebung der Hauptstadt Madrid und in der Provinz \u00c1vila den nationalen Notstand ausgerufen. Die <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/07\/23\/waldbrande-frankreich-spanien-italien-tote-feuerwehrleute\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Feuer verw\u00fcsten ganze Landstriche<\/a> und bedrohen Ortschaften.<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden meldeten am Freitagmorgen, die Feuer in den westlich von Madrid gelegenen Gemeinden Villa del Prado und San Mart\u00edn de Valdeiglesias seien weiterhin \u201eau\u00dfer Kontrolle\u201c sind. Einsatzteams konnten ihre Ausbreitung in den vergangenen Stunden jedoch etwas bremsen.<\/p>\n<p>Aus der Region sind bereits Tausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Gleichzeitig erwarten Meteorologen f\u00fcr Teile Spaniens am Freitag Temperaturen von bis zu 44 Grad Celsius. <\/p>\n<p>Frankreich: Br\u00e4nde in Gironde und Provence<\/p>\n<p>Frankreich hat die Aktivierung des Katastrophenschutzmechanismus der Europ\u00e4ischen Union beantragt. Auch Westeuropa k\u00e4mpft weiter mit schweren Waldbr\u00e4nden und gro\u00dfer Hitze.<\/p>\n<p>In einem Beitrag in sozialen Netzwerken erkl\u00e4rt Pr\u00e4sident Emmanuel Macron, die Lage bleibe \u201e\u00e4u\u00dferst angespannt\u201c, besonders im s\u00fcdwestlichen D\u00e9partement Gironde. Dort haben Feuer bereits mehr als 8.700 Hektar Land zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Der Brand in der Gironde ist am Dienstag bei Saumos ausgebrochen. Seitdem frisst er sich in Richtung Le Porge und L\u00e8ge-Cap-Ferret vor, wo Bewohner ihre H\u00e4user verlassen mussten. In der Region wurden bislang rund 20.000 Menschen in Sicherheit gebracht.<\/p>\n<p>Macron w\u00fcrdigt au\u00dferdem zwei Feuerwehrleute, die am Dienstag beim L\u00f6scheinsatz im Vorort M\u00e9rignac bei Bordeaux ums Leben kamen.<\/p>\n<p>\u201eIch spreche ihren Familien, ihren Angeh\u00f6rigen und den Feuerwehrleuten Frankreichs das Beileid, den Dank und die Unterst\u00fctzung der Nation aus\u201c, schreibt er auf X.<\/p>\n<p>Im Jahr 2022 zwangen Br\u00e4nde in der Gironde fast 50.000 Menschen zur Flucht. Mehr als 30.000 Hektar Wald gingen damals in Flammen auf.<\/p>\n<p>Derzeit brennt es auch rund um die D\u00f6rfer Correns und Montfort-sur-Argens im D\u00e9partement Var im S\u00fcdosten Frankreichs. Bis Donnerstagabend waren dort 2.700 Hektar verkohlt. Nach Angaben der Beh\u00f6rden sind rund 800 Feuerwehrleute mit Unterst\u00fctzung aus der Luft im Einsatz.<\/p>\n<p>Italien: Feuer auf Ferieninsel Sizilien<\/p>\n<p>In Italien sind rund 6.000 Einsatzkr\u00e4fte im Kampf gegen Br\u00e4nde auf Sizilien im Einsatz. Unter ihnen sind Feuerwehrleute, Forstbedienstete und Mitarbeiter des Zivilschutzes.<\/p>\n<p>Nach Angaben der Regionalregierung befinden sich die \u201ekritischsten Brandherde\u201c in oder um Casaboli, Bivona, Alimena, <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/07\/23\/waldbrande-frankreich-spanien-italien-tote-feuerwehrleute\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">San Cataldo<\/a>, Galati Mamertino, Teilen des regionalen Naturparks Madonie und dem Raum Syrakus.<\/p>\n<p>Ein Feuerwehrmann namens Alessandro Marchi ist Anfang der Woche bei einem Einsatz in San Cataldo ums Leben gekommen. In einer Erkl\u00e4rung zeigt sich Italiens Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni \u201ezutiefst betroffen\u201c von der Nachricht von Marchis Tod.<\/p>\n<p>\u201eEr hat sein Leben verloren, als er in San Cataldo ein gro\u00dfes Feuer bek\u00e4mpfte. Er erf\u00fcllte seine Pflicht bis zum Schluss mit Mut, Hingabe und einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Verantwortungsbewusstsein\u201c, schreibt sie auf X.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Europ\u00e4ischen Waldbrandinformationssystems haben Br\u00e4nde seit Jahresbeginn bis einschlie\u00dflich Mittwoch EU-weit 254.388 Hektar Land zerst\u00f6rt. Das ist mehr als der langfristige Durchschnitt, aber weniger als die 270.449 Hektar, die im Jahr 2025 im gleichen Zeitraum verbrannten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 24\/07\/2026 &#8211; 13:15 MESZ Wald- und Buschbr\u00e4nde fressen sich weiter durch die L\u00e4ndern S\u00fcdeuropas. 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