{"id":74170,"date":"2026-07-24T19:03:14","date_gmt":"2026-07-24T19:03:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/74170\/"},"modified":"2026-07-24T19:03:14","modified_gmt":"2026-07-24T19:03:14","slug":"nach-google-strafe-trump-kuendigt-formelle-untersuchung-der-handelspraktiken-der-europaeischen-union-an-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/74170\/","title":{"rendered":"Nach Google-Strafe: Trump k\u00fcndigt formelle Untersuchung der Handelspraktiken der Europ\u00e4ischen Union an"},"content":{"rendered":"<p>\n                    Zuerst ver\u00f6ffentlicht am                 24\/07\/2026 &#8211; 16:39 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert<br \/>\n                                     20:40\n                                        <\/p>\n<p>Die Vereinigten Staaten wollen eine formelle Untersuchung der Handelspraktiken der Europ\u00e4ischen Union einleiten. Das k\u00fcndigte US-Pr\u00e4sident Donald Trump am Freitag an. <\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Am Donnerstag hatte die EU-Beh\u00f6rde Google wegen seiner Dominanz auf dem europ\u00e4ischen Digitalmarkt eine Geldstrafe auferlegt. In Washington l\u00f6ste das eine scharfe Reaktion aus. Trump wirft der EU vor, mit Milliardenstrafen gegen Google, Apple und andere US-Technologiekonzerne unfair vorzugehen.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Kommission hatte nach eigenen Angaben zun\u00e4chst versucht, das Verh\u00e4ltnis zu den Vereinigten Staaten zu beruhigen.<\/p>\n<p>Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer erkl\u00e4rte, die Geldbu\u00dfe der EU gef\u00e4hrde den Dialog \u00fcber Digitalregulierung zwischen beiden Seiten des Atlantiks. Sie setze auch das Handelsabkommen aufs Spiel, das die USA und die EU im vergangenen Jahr nach z\u00e4hen Verhandlungen geschlossen haben.<\/p>\n<p>Die Regierung von Donald Trump attackiert die Digitalregeln der EU seit Langem. Sie wirft Br\u00fcssel vor, US-Unternehmen mit nichttarif\u00e4ren Handelshemmnissen zu belegen und amerikanische Tech-Konzerne \u00fcberproportional ins Visier zu nehmen.<\/p>\n<p>Die Chefsprecherin der Kommission, Paula Pinho, betonte am Freitag jedoch, die USA h\u00e4tten Gespr\u00e4chen die T\u00fcr offengelassen.<\/p>\n<p>\u201eEs gibt einen Ruf nach Dialog, dem wir voll und ganz nachkommen\u201c, sagte sie. Br\u00fcssel werde sich darauf einlassen und zugleich darauf achten, die regulatorische \u201eAutonomie\u201c der EU zu wahren.<\/p>\n<p>\u201eDie EU untergr\u00e4bt den Dialog\u201c<\/p>\n<p>Zu Wochenbeginn wandten sich f\u00fcnfundzwanzig US-Abgeordnete in einem Brief an Pr\u00e4sident Donald Trump. Sie forderten eine Untersuchung der EU-Handelspraxis durch die USA, noch vor der erwarteten Geldstrafe gegen Google.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/07\/23\/brussel-890-millionen-euro-strafe-google\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Geldstrafe<\/a> gab die Kommission dann am Donnerstag bekannt. Der Tech-Konzern muss nach dem EU-Gesetz \u00fcber digitale M\u00e4rkte 890 Millionen Euro zahlen. Washington kritisiert dieses Gesetz seit einem Jahr scharf, ebenso den Digital Services Act, eine EU-Regelung gegen illegale Inhalte auf gro\u00dfen Online-Plattformen.<\/p>\n<p>\u201eWir versuchen, unsere Bedenken gegen\u00fcber dem Digital Markets Act der EU und anderen Ma\u00dfnahmen in einem verantwortungsvollen, konstruktiven Dialog zu kl\u00e4ren\u201c, erkl\u00e4rte Greer in einer Stellungnahme nach Bekanntgabe der Geldbu\u00dfe. \u201eDie j\u00fcngsten Schritte der EU untergraben diese Bem\u00fchungen und gef\u00e4hrden die Stabilit\u00e4t im transatlantischen Handel ernsthaft\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p>Der deutsche SPD-Abgeordnete Bernd Lange, Vorsitzender des Handelsausschusses im Europaparlament, sagte Euronews, er <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/07\/24\/eu-abgeordneter-lange-erwartet-us-reaktion-auf-google-bussgeld-der-eu\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bef\u00fcrchte<\/a> eine weitere Zuspitzung der transatlantischen Beziehungen und rechne mit zus\u00e4tzlichen Schritten der USA.<\/p>\n<p>Der Abgeordnete spielte bei den Verhandlungen zur Umsetzung des EU-US-Abkommens eine zentrale Rolle. Das Abkommen hatten Trump und Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen im Juli 2025 nach wochenlangen Handelsstreitigkeiten geschlossen. Trotz dieser Vereinbarung halten viele EU-Vertreter das Verh\u00e4ltnis \u00fcber den Atlantik weiter f\u00fcr fragil.<\/p>\n<p>Am Donnerstag k\u00fcndigte das Wei\u00dfe Haus ein neues Zollregime an, das auch die EU und andere Handelspartner trifft und mit Vorw\u00fcrfen zu Zwangsarbeit begr\u00fcndet wird. Br\u00fcssel verweist auf seine strengen Regeln gegen Waren aus Zwangsarbeit und verzichtet vorerst auf Gegenma\u00dfnahmen. Die EU argumentiert, die neuen Z\u00f6lle blieben innerhalb der im Handelsabkommen festgelegten Obergrenze von 15 Prozent f\u00fcr EU-G\u00fcter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 24\/07\/2026 &#8211; 16:39 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert 20:40 Die Vereinigten Staaten wollen eine formelle Untersuchung der Handelspraktiken&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":74165,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[21,492,46,22,2438,194],"class_list":["post-74170","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-eu","tag-eu-politik","tag-europaeische-kommission","tag-europaeische-union","tag-google","tag-usa"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74170","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=74170"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74170\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/74165"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=74170"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=74170"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=74170"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}