{"id":75774,"date":"2026-07-29T06:41:10","date_gmt":"2026-07-29T06:41:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/75774\/"},"modified":"2026-07-29T06:41:10","modified_gmt":"2026-07-29T06:41:10","slug":"was-steckt-hinter-der-eu-regelung-chat-control-euronews-ki-chatbot-erklaert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/75774\/","title":{"rendered":"Was steckt hinter der EU-Regelung &#8222;Chat Control&#8220;? Euronews KI-Chatbot erkl\u00e4rt"},"content":{"rendered":"<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            29\/07\/2026 &#8211; 8:23 MESZ\n            <\/p>\n<p>In der EU wird dar\u00fcber gestritten, wie weit Online-Plattformen beim Durchsuchen privater digitaler Nachrichten und Unterhaltungen gehen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Anfang dieses Monats haben die Abgeordneten des Europaparlaments eine Verl\u00e4ngerung der Verordnung &#8222;Chat Control 1.0&#8220; bis April 2028 beschlossen. Die seit 2021 geltende Regelung erlaubt Plattformen, private digitale Nachrichten und E-Mails freiwillig zu scannen. Ende-zu-Ende-verschl\u00fcsselte Dienste wie WhatsApp und Signal sind davon ausgenommen: Dort k\u00f6nnen nur Sender und Empf\u00e4nger die Nachrichten lesen.<\/p>\n<p>Die Chat-Kontrolle bildet eine Ausnahme von der europ\u00e4ischen ePrivacy-Richtlinie, die private Online-Aktivit\u00e4ten und Kommunikation sch\u00fctzt. Grunds\u00e4tzlich ist die Zustimmung der Nutzerinnen und Nutzer n\u00f6tig, bevor Daten abgerufen, \u00fcberwacht oder genutzt werden.<\/p>\n<p>Das Ziel: Kinder vor der wachsenden Zahl von Darstellungen sexualisierter Gewalt im Netz zu sch\u00fctzen und wirksamere Instrumente einzusetzen, um Inhalte zu erkennen, die sonst unbemerkt blieben. Die EU-Kommission verzeichnete einen deutlichen Anstieg der Meldungen zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder im Internet \u2013 von einer Million im Jahr 2010 auf mehr als 23 Millionen im Jahr 2025. Diese Meldungen umfassten 61,8 Millionen Dateien, darunter 29,4 Millionen Bilder und 26,3 Millionen Videos.<\/p>\n<p>Doch bereits liegt eine weitergehende Reform auf dem Tisch. Die EU-Mitgesetzgeber verhandeln \u00fcber &#8222;Chat Control 2.0&#8220;. Sie w\u00fcrde alle Online-Plattformen \u2013 auch verschl\u00fcsselte Dienste \u2013 zwingen, private digitale Unterhaltungen zu durchsuchen. Das Scannen verschl\u00fcsselter Nachrichten greift in den Datenschutz der Nutzerinnen und Nutzer ein und verst\u00f6\u00dft gegen EU-Recht, darunter die ePrivacy-Richtlinie und die Datenschutz-Grundverordnung (GDPR).<\/p>\n<p>Auf diese sch\u00e4rferen Regeln haben sich die Mitgesetzgeber bisher nicht geeinigt. Die Gespr\u00e4che sollen im September weitergehen.<\/p>\n<p>Sie m\u00f6chten mehr dar\u00fcber wissen, wie sich Chat Control auf Ihre Nachrichten auswirkt? Fragen Sie den KI-Chatbot von Euronews!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 29\/07\/2026 &#8211; 8:23 MESZ In der EU wird dar\u00fcber gestritten, wie weit Online-Plattformen beim Durchsuchen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":75775,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[125,21,22,900,7913,13149,10136,228],"class_list":["post-75774","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-datenschutz","tag-eu","tag-europaeische-union","tag-kinder","tag-kinderrechte","tag-sexualstraftaten","tag-sexueller-missbrauch","tag-technologie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75774","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=75774"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75774\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/75775"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=75774"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=75774"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=75774"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}