{"id":76368,"date":"2026-07-30T10:26:08","date_gmt":"2026-07-30T10:26:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/76368\/"},"modified":"2026-07-30T10:26:08","modified_gmt":"2026-07-30T10:26:08","slug":"eu-plant-sieben-gigafactories-fuer-kuenstliche-intelligenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/76368\/","title":{"rendered":"EU plant sieben Gigafactories f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\tMit der Initiative solle die technologische Souver\u00e4nit\u00e4t gest\u00e4rkt und Europa als f\u00fchrender Standort f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz etabliert werden, hie\u00df es in einer am Donnerstag ver\u00f6ffentlichten Mitteilung der EU-Kommission. Europa solle der &#8222;KI-Kontinent&#8220; werden.<\/p>\n<p>Das Programm soll von der Industrie getragen und mit bis zu 10 Milliarden Euro aus EU- und nationalen Mitteln unterst\u00fctzt werden. Dadurch sollen zus\u00e4tzlich mindestens 20 Milliarden Euro an privaten Investitionen mobilisiert werden.<\/p>\n<p>Die neuen KI-Gigafabriken sollen Europas Rechenkapazit\u00e4ten erheblich erweitern und Start-ups, kleinen und mittleren Unternehmen, der Industrie, Forschungseinrichtungen sowie \u00f6ffentlichen Verwaltungen Zugang zu leistungsf\u00e4higer Infrastruktur f\u00fcr das Training, die Optimierung und den Betrieb moderner KI-Modelle erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Nach Vorstellung der EU sollen die Anlagen hochmoderne KI-Prozessoren, Cloud-Technologien, Software-Plattformen, Hochgeschwindigkeitsnetzwerke und energieeffiziente Rechenzentren kombinieren. S\u00e4mtliche in den KI-Gigafabriken entwickelten Anwendungen sollen au\u00dferdem den europ\u00e4ischen Vorgaben f\u00fcr Datenschutz, Sicherheit und ethischen Standards entsprechen.<\/p>\n<p>An der ver\u00f6ffentlichten Ausschreibung k\u00f6nnen Konsortien oder Zweckgesellschaften teilnehmen, die Unternehmen, \u00f6ffentliche Einrichtungen, Investoren und weitere Partner zusammenbringen. Die Gigafabriken k\u00f6nnen sowohl an einem Standort in einem Mitgliedstaat als auch verteilt \u00fcber mehrere Standorte oder grenz\u00fcberschreitend errichtet werden.<\/p>\n<p>Die F\u00f6rderung erfolgt in zwei Ausbaustufen. Im ersten F\u00f6rderlos werden bis zu vier Projekte mit jeweils bis zu 500 Millionen Euro an EU-Mitteln unterst\u00fctzt. Im zweiten F\u00f6rderlos k\u00f6nnen bis zu drei besonders leistungsstarke Projekte mit jeweils bis zu einer Milliarde Euro gef\u00f6rdert werden. Die beteiligten Mitgliedstaaten sollen die EU-Mittel durch eigene Finanzierungsbeitr\u00e4ge erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p>Parallel dazu hat die Europ\u00e4ische Kommission Absichtserkl\u00e4rungen mit den US-Chipherstellern AMD, Nvidia und Qualcomm unterzeichnet. Damit solle sichergestellt werden, dass die ausgew\u00e4hlten Konsortien Zugang zu der ben\u00f6tigten Hochleistungs-Hardware erhalten.<\/p>\n<p>Die Ausschreibung l\u00e4uft bis zum 12. November. Nach der Auswahl der Projekte Anfang 2027 soll der Bau der ersten KI-Gigafabriken noch im selben Jahr beginnen. Die Inbetriebnahme soll nach Vorstellung sp\u00e4testens 18 Monate nach Vertragsunterzeichnung erfolgen. Das w\u00e4re den ver\u00f6ffentlichten Angaben zufolge wohl bis 2028, wenn die Unterschrift erst im zweiten Halbjahr 2027 erfolgt k\u00f6nnte es aber auch Fr\u00fchjahr 2029 werden.\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit der Initiative solle die technologische Souver\u00e4nit\u00e4t gest\u00e4rkt und Europa als f\u00fchrender Standort f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz etabliert werden,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":76369,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[1759,21,22],"class_list":["post-76368","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-computer","tag-eu","tag-europaeische-union"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76368","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=76368"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76368\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/76369"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=76368"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=76368"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=76368"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}