{"id":78256,"date":"2026-08-03T10:45:10","date_gmt":"2026-08-03T10:45:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/78256\/"},"modified":"2026-08-03T10:45:10","modified_gmt":"2026-08-03T10:45:10","slug":"fifa-krise-rechtliche-schritte-europa-erhoeht-druck-auf-infantino-sport","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/78256\/","title":{"rendered":"FIFA-Krise &#8211; Rechtliche Schritte: Europa erh\u00f6ht Druck auf Infantino &#8211; Sport"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Z\u00fcrich (dpa) &#8211; Nach dem krachend gescheiterten Investorendeal von Gianni Infantino hat Europa den Druck auf den angez\u00e4hlten <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Fifa\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">FIFA<\/a>-Boss erh\u00f6ht und dem Weltverbandspr\u00e4sidenten mit rechtlichen Schritten gedroht. Die Europ\u00e4ische <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Fu%C3%9Fball\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fu\u00dfball<\/a>-Union (UEFA) erhebt in einem Schreiben an den Spitzenfunktion\u00e4r den schweren Verdacht, der Schweizer sowie Gesch\u00e4ftspartner k\u00f6nnten Beweise vernichten wollen. Und die ersten Nationalverb\u00e4nde aus Europa entziehen Infantino wieder ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr eine erneute FIFA-Kandidatur, die im kommenden Jahr in Marokko eigentlich ihre Kr\u00f6nung finden sollte.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die UEFA weitet den Widerstand gegen den FIFA-Pr\u00e4sidenten aus. Das Ziel ist ziemlich deutlich: Infantino soll aus seinem m\u00e4chtigen Amt verschwinden. Wie der \u201eTelegraph\u201c und die \u201eFinancial Times\u201c berichten, hat der europ\u00e4ische Dachverband den Weltverbandspr\u00e4sidenten aufgefordert, s\u00e4mtliches Material im Zusammenhang mit dem zur\u00fcckgezogenen Investorenvorhaben nicht zu vernichten. Entsprechende Appelle gingen demnach unter anderem auch an Technologieinvestor Joshua Kushner, der eine Schl\u00fcsselrolle bei dem Projekt h\u00e4tte einnehmen sollen. Der Deutschen Presse-Agentur wurde best\u00e4tigt, dass ein Schreiben zur Sicherung von Beweismitteln versandt wurde.<\/p>\n<p>Ein milliardenschwerer Deal wurde abgeblasen<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u201eDie UEFA teilt hiermit f\u00f6rmlich mit, dass sie aktiv die Einleitung rechtlicher Schritte, eines Schiedsverfahrens und\/oder Beschwerden bei den zust\u00e4ndigen Aufsichtsbeh\u00f6rden (zusammen die &#8218;Verfahren&#8216;) pr\u00fcft. Diese beziehen sich auf den von der FIFA vorgeschlagenen FFE-Plan sowie auf alle damit in Zusammenhang stehenden Angelegenheiten, die nachstehend n\u00e4her erl\u00e4utert werden\u201c, zitiert der \u201eTelegraph\u201c aus dem UEFA-Schreiben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/0a561329-82ec-4539-b609-1a585dfbeb9e.jpg\"   alt=\"Joshua Kushner sollte eine Schl\u00fcsselrolle im FIFA-Investorendeal spielen. (Archivbild)\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Joshua Kushner sollte eine Schl\u00fcsselrolle im FIFA-Investorendeal spielen. (Archivbild) Evan Agostini\/Invision\/AP\/dpa<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Infantino wollte Anteile an den Premium-Produkten des Weltverbandes an private Investoren verkaufen. Geldgeber h\u00e4tten rund 20 Prozent der Anteile an dem neu zu gr\u00fcndenden Tochterunternehmen FIFA Forward Enterprise (FFE) erwerben k\u00f6nnen, dessen Wert zun\u00e4chst mit 20 Milliarden Dollar beziffert war.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die FFE h\u00e4tte die kommerziellen Rechte an den FIFA-Wettbewerben wie der M\u00e4nner- und Frauen-WM sowie der Club-WM geb\u00fcndelt. Technologieinvestor Joshua Kushner, dessen Bruder Jared mit der Tochter von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, Ivanka, verheiratet ist, h\u00e4tte \u00fcber seine Investmentfirma Thrive eine Schl\u00fcsselrolle \u00fcbernehmen sollen.<\/p>\n<p>Wales macht den ersten Schritt<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die UEFA, die als gro\u00dfer Gegenspieler der FIFA auftritt, w\u00e4hnt bei dem am massiven Widerstand der Verb\u00e4nde und der \u00d6ffentlichkeit gescheiterten Hinterzimmerdeal Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten. \u201eSie und die FIFA sind verpflichtet, unverz\u00fcglich alle erforderlichen Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, um s\u00e4mtliche in diesem Schreiben bezeichneten Dokumente und elektronisch gespeicherten Informationen zu identifizieren, aufzufinden und zu sichern, die sich in Ihrem oder im Besitz, Gewahrsam oder unter der Kontrolle der FIFA befinden\u201c, beschied die Europ\u00e4ische Fu\u00dfball-Union energisch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/12f21542-d5d7-4181-9412-59639f9a8403.jpg\"   alt=\"Wales will von R\u00fcckendeckung f\u00fcr Gianni Infantino nichts mehr wissen. (Archivbild)\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Wales will von R\u00fcckendeckung f\u00fcr Gianni Infantino nichts mehr wissen. (Archivbild) Nick Potts\/PA Wire\/dpa<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Absetzbewegungen von Infantino setzen sich fort &#8211; in Europa zumindest. Als erster Nationalverband entzog wieder Wales \u00f6ffentlich seine Unterst\u00fctzung f\u00fcr die vom FIFA-Boss beabsichtigte Wiederwahl 2027. \u201eDie j\u00fcngsten Defizite in den Bereichen verantwortungsvoller Verbandsf\u00fchrung, Entscheidungsprozesse, F\u00fchrung, Werte, Stakeholder-Management, Kommunikation und Urteilsverm\u00f6gen haben dazu gef\u00fchrt, dass Herr Infantino das Vertrauen des FAW verloren hat, weiterhin an der Spitze des Weltfu\u00dfballs zu stehen\u201c, zitierte Sky News in England den Walisischen Fu\u00dfball-Verband FAW.<\/p>\n<p>Mehr als 200 Verb\u00e4nde st\u00fctzten Infantino<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Der Co-Gastgeber der EM 2028 im Vereinigten K\u00f6nigreich und in Irland habe dies der FIFA auch schriftlich mitgeteilt. \u201eDas Wohl des Fu\u00dfballs nicht an erste Stelle zu setzen, ist ein Versagen, das wir nicht akzeptieren k\u00f6nnen.\u201c Kurz danach arbeitete auch England Medienberichten zufolge an einem entsprechenden Brief an die FIFA-Spitze.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Diese L\u00e4nder hatten allerdings auch zu jenen mehr als 200 Nationen geh\u00f6rt, die noch rund um die WM in den USA, Kanada und Mexiko Infantino schriftlich zugesichert hatten, ihn auf dem 77. FIFA-Kongress am 18. M\u00e4rz 2027 in Rabat (Marokko) bei seiner Kandidatur unterst\u00fctzen zu wollen. Deutschland, nur einer der 211 FIFA-Mitgliedsverb\u00e4nde, geh\u00f6rte damals nicht dazu.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260803-930-476720\/3<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Z\u00fcrich (dpa) &#8211; Nach dem krachend gescheiterten Investorendeal von Gianni Infantino hat Europa den Druck auf den angez\u00e4hlten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":78257,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[218,13,14,2389,292,26211,2908,587,289,385,22457],"class_list":["post-78256","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-ausland","tag-europaeisch","tag-europaeische","tag-fifa","tag-fussball","tag-home-of-fifa","tag-international","tag-schweiz","tag-sport","tag-sueddeutsche-zeitung","tag-wm"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/78256","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=78256"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/78256\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/78257"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=78256"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=78256"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=78256"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}