{"id":78261,"date":"2026-08-03T10:59:08","date_gmt":"2026-08-03T10:59:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/78261\/"},"modified":"2026-08-03T10:59:08","modified_gmt":"2026-08-03T10:59:08","slug":"eu-digitalranking-deutschland-auf-platz-17-presseinformation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/78261\/","title":{"rendered":"EU-Digitalranking: Deutschland auf Platz 17 | Presseinformation"},"content":{"rendered":"<p>Neuer Bitkom-DESI-Index zeigt D\u00e4nemark an der Spitze \u00a0Deutschland kommt vorw\u00e4rts, andere digitalisieren aber schneller \u00a0Unter den f\u00fcnf gro\u00dfen EU-L\u00e4ndern erreicht Deutschland Platz 2 hinter Spanien<\/p>\n<p>Berlin, 03. August 2026 \u2013 Deutschland kommt bei der Digitalisierung voran, kann mit dem Tempo insbesondere der kleineren EU-L\u00e4nder aber nicht Schritt halten. Im neuen Bitkom-DESI-Index 2026 belegt Deutschland unter den 27 EU-Mitgliedstaaten den 17. Platz \u2013 mit 51,1 Punkten. Im Vorjahr lag Deutschland noch auf Rang 14 (50,1 Punkte), im alten DESI-Index der EU-Kommission 2022 auf Rang 13. Zugleich zeigt der Vergleich: Unter den f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften EU-L\u00e4ndern steht Deutschland auf Platz 2 hinter Spanien und vor Frankreich, Polen und Italien. Das zeigt der Bitkom-DESI-Index, der den Digitalisierungsfortschritt der EU-L\u00e4nder vergleicht. \u201eDeutschland macht Fortschritte bei der Digitalisierung, aber andere L\u00e4nder sind schneller. Wer im digitalen Wettbewerb nach vorne will, muss nicht nur besser, sondern auch schneller werden\u201c, sagt Bitkom-Pr\u00e4sident Dr. Ralf Wintergerst. \u201ePlatz 17 kann f\u00fcr Deutschland nicht der Anspruch sein. Hier ist die Politik in Bund und L\u00e4ndern, Wirtschaft und u.a. Bildungseinrichtungen gleichzeitig gefordert.\u201c<\/p>\n<p>Die EU-Kommission stellt seit 2014 umfassende Daten zur Digitalisierung der Mitgliedstaaten zusammen. Bis 2022 ver\u00f6ffentlichte sie daraus den sogenannten DESI \u2013 den \u201eDigital Economy and Society Index\u201c \u2013 mit einem Gesamtranking der EU-L\u00e4nder. Seit 2023 gibt es kein solches Gesamtranking mehr. Stattdessen weist die EU-Kommission im Rahmen des \u201e2030 Digital Decade Report\u201c die entsprechenden Einzelindikatoren aus, etwa zu digitalen Kompetenzen, 5G-Abdeckung, Glasfaserverf\u00fcgbarkeit, Nutzung digitaler Technologien in Unternehmen oder digitalen Verwaltungsleistungen. Bitkom bildet aus diesem Indikatoren-Set mit der etablierten EU-Methodik wieder Einzel-, Bereichs- und Gesamtrankings. Der neue Bitkom-DESI umfasst 44 Indikatoren. Im Gesamtranking 2026 liegt D\u00e4nemark mit 76,4 Punkten auf Platz 1, dahinter folgen Finnland (72,9 Punkte), die Niederlande (72,7 Punkte), Malta (70,3 Punkte) und Luxemburg (69,3 Punkte). Wintergerst: \u201eEin gro\u00dfer, f\u00f6deraler Fl\u00e4chenstaat wie Deutschland l\u00e4sst sich nur bedingt mit Luxemburg, Estland oder auch D\u00e4nemark vergleichen. Unter den bev\u00f6lkerungsstarken Fl\u00e4chenstaaten positioniert sich Deutschland gut. Das ebenfalls f\u00f6deral organisierte Spanien ist hier Vorreiter und zeigt, dass auch f\u00fcr Deutschland mehr geht.\u201c Am Ende des Rankings stehen Rum\u00e4nien (26,5 Punkte), Bulgarien (36,9 Punkte) und die Slowakei (38,3 Punkte).<\/p>\n<p>F\u00fcr Deutschland stellen sich die Rankings in den einzelnen Bereichen wie folgt dar:<\/p>\n<p>Im Bereich \u201eDigitale Transformation von Unternehmen\u201c erreicht Deutschland Platz 11 im EU-Vergleich nach Rang 8 im Vorjahr. Unter den 5 gr\u00f6\u00dften EU-L\u00e4ndern steht Deutschland auf Platz 1. Hier gab es insbesondere bei der Anzahl der Unicorns, also Startups mit einer Bewertung von mehr als einer Milliarde Euro, eine leicht bessere Entwicklung als im EU-Durchschnitt. Platz 1 in dieser Kategorie belegt D\u00e4nemark, gefolgt von Finnland, den Niederlanden und Belgien.\u00a0Bei der \u201eQualit\u00e4t der digitalen Infrastruktur\u201c liegt Deutschland ebenfalls auf Platz 11 (Vorjahr 9) und auf Platz 2 im Vergleich der f\u00fcnf bev\u00f6lkerungsreichsten EU-L\u00e4nder. Die 5G-Abdeckung erreicht inzwischen 99,5 Prozent der Haushalte und liegt damit \u00fcber dem EU-Durchschnitt von 96,8 Prozent. Bei der \u201eNutzung der digitalen Infrastruktur\u201c belegt Deutschland lediglich Platz 21, da die allermeisten Haushalte den an ihrem Standort verf\u00fcgbaren Superbreitband- und Glasfaseranschluss nicht nutzen. Nur 7 Prozent der Bev\u00f6lkerung nutzen einen Breitbandanschluss mit mindestens 1.000 Mbit\/s.Im Bereich \u201eDigitale Kompetenzen\u201c hat sich Deutschland von Platz 15 im Jahr 2025 auf nunmehr Platz 11 um vier R\u00e4nge verbessert. Unter den 5 gr\u00f6\u00dften EU-L\u00e4ndern belegt Deutschland Rang 2. Positiv ist der Anteil der IT-Fachkr\u00e4fte: Sie machen in Deutschland 5,5 Prozent der Besch\u00e4ftigten aus, im EU-Durchschnitt sind es 5,0 Prozent. Auch beim Anteil der Absolventinnen und Absolventen in IT-Disziplinen liegt Deutschland mit 6,2 Prozent \u00fcber dem EU-Durchschnitt von 5,5 Prozent. Die besten Werte bei den digitalen Kompetenzen erreichen Irland, Finnland und die Niederlande.Bei der \u201eDigitalisierung der \u00f6ffentlichen Verwaltung\u201c belegt Deutschland nur Platz 22 von 27 EU-L\u00e4ndern, nach Rang 21 im Vorjahr. Zwar gibt es auch hier Fortschritte, etwa bei vorausgef\u00fcllten Formularen: Ihr Wert steigt in Deutschland auf 52,0 Punkte, bleibt aber deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 75,9 Punkten. Digitale Verwaltungsangebote werden in Deutschland von 69,6 Prozent der Internetnutzerinnen und -nutzer verwendet, EU-weit sind es 76,0 Prozent. Platz 1 bei der digitalen Verwaltung belegt Malta, dahinter folgen Estland und Finnland. Unter den f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften EU-L\u00e4ndern belegt Deutschland in diesem Segment Platz 3. \u00a0<\/p>\n<p>Wintergerst: \u201eDie entscheidende Frage lautet: Wie bringen wir Deutschland auf einen schnelleren Digitalisierungs- und damit auf einen Wachstumskurs? Wichtig ist: Wir m\u00fcssen unsere Digitalprojekte beschleunigen, von Gr\u00fcndungen in 24 Stunden \u00fcber schnellere Genehmigungen f\u00fcr Rechenzentren, Mobilfunkmasten und Fabriken bis zum breiten Einsatz von KI in den Unternehmen. Und wir brauchen Smart Regulation: weniger B\u00fcrokratie, einfachere Berichtspflichten, digitale Identit\u00e4ten und das Once-Only-Prinzip, damit B\u00fcrgerinnen, B\u00fcrger und Unternehmen ihre Daten nur einmal angeben m\u00fcssen. Digitalisierung darf kein St\u00fcckwerk bleiben. Deutschland braucht einen digitalen Nordstern \u2013 f\u00fcr mehr Wohlstand, Wettbewerbsf\u00e4higkeit, Resilienz und Souver\u00e4nit\u00e4t.\u201c\u00a0<\/p>\n<p class=\"center\"><a href=\"https:\/\/www.bitkom.org\/print\/pdf\/node\/27966\" class=\"print-pdf btn btn--print-pdf\" aria-label=\"Download press release as PDF\" title=\"Download als PDF\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Download als PDF<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Neuer Bitkom-DESI-Index zeigt D\u00e4nemark an der Spitze \u00a0Deutschland kommt vorw\u00e4rts, andere digitalisieren aber schneller \u00a0Unter den f\u00fcnf gro\u00dfen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":78262,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[21,22,4889,4887,4886,4885,1593,1592,4888],"class_list":["post-78261","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-eu","tag-europaeische-union","tag-medienmitteilung","tag-presseaussendung","tag-presseerklaerung","tag-presseinformation","tag-pressemeldung","tag-pressemitteilung","tag-pressetext"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/78261","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=78261"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/78261\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/78262"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=78261"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=78261"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=78261"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}