{"id":79358,"date":"2026-08-05T14:34:10","date_gmt":"2026-08-05T14:34:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/79358\/"},"modified":"2026-08-05T14:34:10","modified_gmt":"2026-08-05T14:34:10","slug":"umsetzung-von-eu-verordnung-falsch-getankt-bund-plant-strafen-fuer-airlines-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/79358\/","title":{"rendered":"Umsetzung von EU-Verordnung &#8211; Falsch getankt &#8211; Bund plant Strafen f\u00fcr Airlines &#8211; Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Berlin (dpa) &#8211; F\u00fcr deutsche Fluggesellschaften soll es k\u00fcnftig teuer werden, falls sie ihren Treibstoff am falschen Ort tanken. Nach EU-Vorgaben zum sogenannten Tankering d\u00fcrfen mindestens 90 Prozent des Kerosins erst am Abflugort an Bord genommen werden.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">In Umsetzung einer einschl\u00e4gigen EU-Verordnung plant das Bundesverkehrsministerium eine Strafabgabe von 1.332 Euro pro Tonne zu wenig vor Ort getanktem Kerosin. Die \u00dcberwachung soll das Luftfahrtbundesamt \u00fcbernehmen, wie aus einem Gesetzentwurf hervorgeht, der der dpa vorliegt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Mit der Regelung soll verhindert werden, dass Flugzeuge zus\u00e4tzliches Kerosin etwa f\u00fcr den R\u00fcckflug an Bord haben. Das w\u00fcrde wegen des h\u00f6heren Gewichts zu gr\u00f6\u00dferen Umweltbelastungen f\u00fchren. Zu Beginn des Iran-Kriegs war die Lockerung der Tankering-Regeln f\u00fcr den Fall diskutiert worden, dass an einzelnen Flugh\u00e4fen Versorgungsengp\u00e4ssen gedroht h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Kein nationaler Sonderweg<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft begr\u00fc\u00dft in einer Stellungnahme, dass mit dem geplanten Gesetz keine nationalen Sonderwege beschritten w\u00fcrden. Stattdessen halte man sich an die Mindestvorgaben der EU. Die Einnahmen sollten nach Ansicht des Verbands allerdings zur F\u00f6rderung alternativer Kraftstoffe eingesetzt werden und nicht in den allgemeinen Haushalt flie\u00dfen. Die im Entwurf enthaltenen Geb\u00fchren f\u00fcr Verwaltungsakte des Luftfahrtbundesamts will man nicht bezahlen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Auch die Beimischung von nachhaltig hergestelltem Kraftstoff (SAF) wird \u00fcberwacht. Seit 2025 ist eine Beimischung von zun\u00e4chst zwei Prozent SAF f\u00fcr alle Fl\u00fcge, die innerhalb Europas starten, gesetzlich vorgeschrieben. Dieser Anteil steigt nach den Vorgaben auf f\u00fcnf Prozent im Jahr 2030 und 70 Prozent im Jahr 2050. Hier sind nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz allerdings die Mineral\u00f6lunternehmen verantwortlich, dass tats\u00e4chlich die vorgeschriebene Menge SAF enthalten ist.\u00a0<\/p>\n<p>SAF ist teurer als Kerosin<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">SAF wird beispielsweise aus Essensresten hergestellt und soll im Luftverkehr zur Reduzierung der sch\u00e4dlichen Klimafolgen dienen. Es ist deutlich teurer als herk\u00f6mmliches Kerosin auf Erd\u00f6lbasis, sodass der Einsatz auch Passagierfl\u00fcge verteuert. Daneben wird an synthetischen Kraftstoffen geforscht, die mit Strom hergestellt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260805-930-488377\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; F\u00fcr deutsche Fluggesellschaften soll es k\u00fcnftig teuer werden, falls sie ihren Treibstoff am falschen Ort&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":79359,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[82,333,21,22,4051,5798,385,359,160],"class_list":["post-79358","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-deutschland","tag-energie","tag-eu","tag-europaeische-union","tag-luftfahrt","tag-luftverkehr","tag-sueddeutsche-zeitung","tag-umwelt","tag-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79358","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=79358"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79358\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/79359"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=79358"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=79358"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=79358"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}