{"id":79539,"date":"2026-08-06T02:53:10","date_gmt":"2026-08-06T02:53:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/79539\/"},"modified":"2026-08-06T02:53:10","modified_gmt":"2026-08-06T02:53:10","slug":"klimawandel-hitze-in-europa-aerzte-dringen-auf-verbindliche-massnahmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/79539\/","title":{"rendered":"Klimawandel: Hitze in Europa: \u00c4rzte dringen auf verbindliche Ma\u00dfnahmen"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; Angesichts der j\u00fcngsten Hitzewellen mit Tausenden Toten fordern die Bundes\u00e4rztekammer und rund 80 weitere europ\u00e4ische Gesundheitsorganisationen deutlich mehr Anstrengung von der EU. So m\u00fcsse die Erkl\u00e4rung des Klimanotstands in verbindliche Verpflichtungen und extreme Hitze als ernsthafte grenz\u00fcberschreitende Gesundheitsgefahr anerkannt werden, hei\u00dft es in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Weiter fordern die Unterzeichner unter anderem einen Europ\u00e4ischen Hitzeschutzplan, unterst\u00fctzt durch einen Notfall-Anpassungsfonds. Damit sollen beispielsweise die Hitze\u00fcberwachung und Gesundheitseinrichtungen, Pflegeeinrichtungen, Kindertagesst\u00e4tten und Schulen klimafest gemacht werden. Die L\u00fccke im europ\u00e4ischen Arbeitsschutz bei Hitze m\u00fcsse durch verbindliche, regional angepasste Temperaturschwellenwerte geschlossen werden. Au\u00dferdem sollen etwa sichere Innentemperaturen f\u00fcr vulnerable Menschen im Bestandswohnraum gew\u00e4hrleistet werden.<\/p>\n<p>Trotz Aktionspl\u00e4nen steigt hitzebedingte Sterblichkeit\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Trotz bestehender nationaler Hitze-Gesundheits-Aktionspl\u00e4ne, Fr\u00fchwarnsysteme und einer EU-Anpassungsstrategie steige die hitzebedingte Sterblichkeit weiter, kritisieren die Autoren. \u201eUnter den Hitzekuppeln des Juni 2026, dem hei\u00dfesten je in Westeuropa gemessenen Juni, wurden allein in der Spitzenwoche der Hitzewelle mehrere Tausend \u00dcbersterblichkeitsf\u00e4lle registriert &#8211; Tendenz weiter steigend.\u201c Die Opfer seien \u00fcberwiegend \u00e4ltere Menschen, \u00fcberproportional Frauen.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Auch im Freien arbeitende Menschen sowie Menschen in Armut und in schlecht angepassten Wohnungen als auch in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen seien von gesundheitlichen Folgen betroffen, zudem f\u00f6rderten Waldbr\u00e4nde weitere Todesopfer und h\u00fcllten St\u00e4dte in Rauch. \u201eDessen Feinstaubpartikel werden noch lange nach dem Erl\u00f6schen der Flammen weitere Todesf\u00e4lle verursachen\u201c, warnen die Unterzeichner, zu denen auch der deutsche Haus\u00e4rztinnen- und Haus\u00e4rzteverband sowie Klug, die deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit, geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Fast 10.000 Hitzetote in Deutschland<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die Unterzeichner fordern, dass bei dem European Climate Resilience Framework, ein Klima-Widerstandsf\u00e4higkeitsplan, der derzeit von der EU-Kommission erarbeitet werde, Gesundheit ins Zentrum zu stellen und rechtlich verbindliche Anpassungsverpflichtungen zu schaffen. Auch im Gesundheitssektor m\u00fcsse etwas passieren: \u201eDie Unterzeichner verpflichten sich, ihre eigenen Krankenh\u00e4user, Praxen und Pflegeeinrichtungen klimaresilient und klimaneutral zu gestalten, Patientinnen, Patienten und Personal vor Hitze zu sch\u00fctzen und den Klimawandel in jede klinische und pflegerische Entscheidung einzubeziehen.\u201c<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">In Deutschland starben in diesem Jahr nach Sch\u00e4tzungen des Robert Koch-Instituts bereits fast 10.000 Menschen wegen hoher Temperaturen (Stand: Mitte Juli). Das ist mehr als in jedem einzelnen Gesamtjahr seit 2016. An diesem Donnerstag ver\u00f6ffentlicht das RKI neue Zahlen zu Hitzetoten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Br\u00fcssel &#8211; Angesichts der j\u00fcngsten Hitzewellen mit Tausenden Toten fordern die Bundes\u00e4rztekammer und rund 80 weitere europ\u00e4ische Gesundheitsorganisationen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":79540,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[21,6,152,1433,12453,3941,334],"class_list":["post-79539","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-eu","tag-europa","tag-gesundheit","tag-klima","tag-krankenhaus","tag-wetter","tag-wissenschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79539","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=79539"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79539\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/79540"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=79539"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=79539"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=79539"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}