{"id":79580,"date":"2026-08-06T05:14:04","date_gmt":"2026-08-06T05:14:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/79580\/"},"modified":"2026-08-06T05:14:04","modified_gmt":"2026-08-06T05:14:04","slug":"maritime-ueberwachung-eu-ruestet-kuestenwachen-der-mittelmeernachbarn-massiv-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/79580\/","title":{"rendered":"Maritime \u00dcberwachung \u2013 EU r\u00fcstet K\u00fcsten\u00adwachen der Mittel\u00admeer\u00adnachbarn massiv auf"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" id=\"img324112\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/324112.jpeg\" alt=\"Einheiten der t\u00fcrkischen K\u00fcstenwache (Symbolbild). Deren aus der EU finanzierten Schiffe und Boote retten h\u00e4ufig Menschen, die aus Griechenland zur\u00fcckgeschoben werden.\"\/><\/p>\n<p>Einheiten der t\u00fcrkischen K\u00fcstenwache (Symbolbild). Deren aus der EU finanzierten Schiffe und Boote retten h\u00e4ufig Menschen, die aus Griechenland zur\u00fcckgeschoben werden.<\/p>\n<p>Foto: dpa\/Sedat Suna<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Union unterst\u00fctzt nicht nur Libyen und Tunesien, sondern auch die T\u00fcrkei und andere Mittelmeeranrainer massiv beim Aufbau ihrer maritimen Grenz\u00fcberwachung. Das geht aus einer <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/transparency\/expert-groups-register\/core\/api\/front\/document\/136474\/download\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Pr\u00e4sentation der EU-Kommission<\/a> in der sogenannten Europ\u00e4ischen Kontaktgruppe f\u00fcr Seenotrettung hervor, die am Dienstag online gestellt wurde. Demnach erhielten auch Marokko, \u00c4gypten und der Libanon umfangreiche Unterst\u00fctzung, etwa in Form von Booten, technischer Ausr\u00fcstung und Ausbildung f\u00fcr K\u00fcstenwachen und Marinen.<\/p>\n<p>Tunesien: Boote und \u00dcberwachungssystem<\/p>\n<p>In Tunesien hat die EU den <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1179099.kuestenwache-in-tunesien-diebstahl-von-motoren-soll-seenotrettung-gedient-haben.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Aufbau einer Seenotleitstelle in Tunis gef\u00f6rdert<\/a>, zu der sieben Unterzentren geh\u00f6ren. Drei dieser Leitstellen sind der milit\u00e4rischen Marine unterstellt, vier der Nationalgarde. Diese Maritime Rescue Coordination Centres (MRCC) werden von EU-Mitgliedstaaten oder der Grenzagentur Frontex benachrichtigt, um Boote mit Gefl\u00fcchteten nach Nordafrika zur\u00fcckzuholen.<\/p>\n<p>Die tunesische Marine erh\u00e4lt aus der EU au\u00dferdem vier 17\u2005Meter lange Boote, die K\u00fcstenwache f\u00fcnf 20\u2005Meter lange. Ein gro\u00dfer Teil wurde bereits geliefert, bis Ende 2027 sollen die letzten Boote folgen. Zus\u00e4tzlich finanziert die EU ein Funksystem an 28\u2005Standorten entlang der tunesischen K\u00fcste sowie ein K\u00fcsten\u00fcberwachungssystem, dessen Ausschreibung in den kommenden Monaten starten soll.<\/p>\n<p>Libyen: Container-Leitstelle mit Turm<\/p>\n<p>In Libyen hat die EU \u00fcber das Programm SIBMMIL seit 2017 den Aufbau einer mobilen Rettungsleitstelle in Tripolis finanziert. Sie besteht aus zehn Containern, darunter ein Schulungsraum, B\u00fcros, eine K\u00fcche und Unterk\u00fcnfte, sowie einem Turm zur \u00dcberwachung und Kommunikation. Unterst\u00fctzt durch Luftaufkl\u00e4rung von Frontex gehen die \u00dcberfahrten von Gefl\u00fcchteten aus Westlibyen seitdem kontinuierlich zur\u00fcck \u2013 die Menschen werden von libyschen Milizen und Einheiten der sogenannten K\u00fcstenwache <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1199782.schuesse-auf-sea-watch-eu-startet-neue-finanzierungsrunde-fuer-bewaffnete-in-libyen.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ins Land zur\u00fcckgeholt<\/a>.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" id=\"img324113\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/324113.jpeg\" alt=\"H\u00e4ufig verwendete Bootstypen bei \u00dcberfahrten nach Italien. Immer \u00f6fter werden die Menschen nach Libyen zur\u00fcckgeholt.\"\/><\/p>\n<p>H\u00e4ufig verwendete Bootstypen bei \u00dcberfahrten nach Italien. Immer \u00f6fter werden die Menschen nach Libyen zur\u00fcckgeholt.<\/p>\n<p>Foto: Italienische K\u00fcstenwache<\/p>\n<p>Insgesamt erhielten die milit\u00e4rische libysche K\u00fcstenwache und die zum Innenministerium geh\u00f6rende Hafensicherheitsbeh\u00f6rde laut der Pr\u00e4sentation 25\u2005Boote aus EU-Mitteln, darunter f\u00fcnf gro\u00dfe Patrouillenboote. Mehrfach haben diese aus der EU finanzierten Einheiten <a href=\"https:\/\/irpimedia.irpi.eu\/quante-navi-ha-davvero-la-libia-nel-mediterraneo-centrale\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schiffe der zivilen Rettungsflotte im Mittelmeer angegriffen<\/a>.<\/p>\n<p>Mehr als 200 Beamt*innen der libyschen Polizei- und Milit\u00e4rbeh\u00f6rden wurden im Rahmen des SIBMMIL-Programms geschult. Weitere Trainings erfolgten \u00fcber die EU-Milit\u00e4rmission \u00bbEunavfor\u00ab im s\u00fcdlichen zentralen Mittelmeer. Nach Westlibyen soll die Unterst\u00fctzung zur maritimen Migrationsabwehr nun <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1196622.migrationsabwehr-eu-verdoppelt-pullback-system-in-libyen.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">auf das abtr\u00fcnnige Ostlibyen \u00fcbertragen werden<\/a>. Den Start des Projekts k\u00fcndigte der scheidende EU-Gesandte in Libyen, Nicola Orlando, <a href=\"https:\/\/x.com\/nicolaorlando\/status\/2082892397155848521\" rel=\"nofollow\">vergangene Woche an<\/a>.<\/p>\n<p>\u00c4gypten: Schiffe, Drohnen und Ausbildung<\/p>\n<p>Ebenfalls aus EU-Mitteln wurde die \u00e4gyptische Marine mit bislang drei 17\u2005Meter langen Booten <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1175366.festung-europa-eu-kommission-schenkt-aegypten-zwei-patrouillenschiffe.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">sowie Ersatzteilen und Sicherheitsausr\u00fcstung bedacht<\/a>. Ein 50\u2005Meter langes Patrouillenschiff soll demn\u00e4chst folgen; au\u00dferdem erh\u00e4lt die Grenzpolizei Drohnen und \u00dcberwachungstechnik.<\/p>\n<p>\u00dcber die Internationale Organisation f\u00fcr Migration sollen mehr als 280\u2005Beamt*innen von Marine, Luftwaffe, Grenzpolizei und Rettungsleitstelle geschult worden sein. F\u00fcr den Austausch mit Grenzbeh\u00f6rden in der EU finanzierte die Kommission Studienreisen nach Zypern, Spanien, Italien, Portugal und Polen sowie gemeinsame \u00dcbungen mit zypriotischen Beh\u00f6rden.<\/p>\n<p>Marokko und Libanon: Geld f\u00fcr Grenzmanagement<\/p>\n<p>Marokko erhielt zwischen 2021 und 2024 insgesamt 193\u2005Millionen Euro aus dem EU-Instrument NDICI (Neighbourhood, Development and International Cooperation Instrument), davon 152\u2005Millionen als Budgethilfe f\u00fcr die Zusammenarbeit bei Migration und Grenzmanagement. 15\u2005Millionen Euro flie\u00dfen in ein Programm gegen \u00bbSchmuggel und Menschenhandel\u00ab. F\u00fcr die Jahre 2025 bis 2027 ist eine weitere Budgethilfe von 160\u2005Millionen Euro vorgesehen, die derzeit mit den marokkanischen Beh\u00f6rden verhandelt wird.<\/p>\n<p>Im Libanon finanziert die EU mit sechs Millionen Euro das Programm \u00bbKatastrophenmanagement, Hafen- und Seereform f\u00fcr den wirtschaftlichen Wiederaufbau\u00ab, umgesetzt wird es vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen. Es f\u00f6rdert ebenfalls migrationsbezogene Projekte. Auch der Libanon erhielt eine Rettungsleitstelle in einer Marinebasis und entsprechende Schulungen. Ein weiteres \u00bbGrenzmanagement-Paket\u00ab \u00fcber 25\u2005Millionen Euro wird derzeit mit der Regierung in Beirut verhandelt.<\/p>\n<p>T\u00fcrkei erh\u00e4lt die meiste Ausr\u00fcstung<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte EU-Unterst\u00fctzung zur Migrationskontrolle flie\u00dft an die T\u00fcrkei: Bis Mai 2024 lieferte die EU ganze 56\u2005Boote unterschiedlicher Klassen an die t\u00fcrkische K\u00fcstenwache und den Zoll, darunter Schlauch- und Festrumpfboote sowie Patrouillenboote. Finanziert wurden sie aus dem \u00bbHeranf\u00fchrungsinstrument\u00ab f\u00fcr EU-Beitrittskandidaten. Im Dezember 2025 unterzeichnete die Kommission einen weiteren Vertrag \u00fcber 58\u2005Millionen Euro f\u00fcr 13\u2005zus\u00e4tzliche Schiffe und Boote, die 2027 und 2028 geliefert werden sollen. Zus\u00e4tzlich lieferte die EU bereits zehn mobile Radaranlagen f\u00fcr die K\u00fcstenwache; sie sind in gro\u00dfen Vans montiert und k\u00f6nnen entlang der K\u00fcsten zu Griechenland aufgestellt werden.<\/p>\n<p>Die EU-Kommission macht eine makabre Rechnung auf: Die Boote der ersten beiden Lieferungen h\u00e4tten zwischen 2017 und 2026 111\u2009784 Betriebsstunden absolviert und dabei 27\u2009255 Menschen aus Seenot gerettet \u2013 oft, nachdem sie aus Griechenland auf offener See v\u00f6lkerrechtswidrig zur\u00fcckgeschickt wurden. Rechnerisch sei damit ein Mensch pro vier Betriebsstunden abgefangen worden, so die Pr\u00e4sentation.<\/p>\n<p>Was die Kommission nicht erw\u00e4hnt: H\u00e4ufig rettet die t\u00fcrkische K\u00fcstenwache in der \u00c4g\u00e4is Menschen, die regelm\u00e4\u00dfig aus Griechenland v\u00f6lkerrechtswidrig zur\u00fcckgeschoben werden. Griechische Einheiten stehlen den Migrant*innen dazu die Bootsmotoren oder lassen sie auf Rettungsinseln in t\u00fcrkische Gew\u00e4sser driften. Diese Pushbacks dokumentiert die t\u00fcrkische K\u00fcstenwache <a href=\"https:\/\/en.sg.gov.tr\/pushback-news\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">auf einer eigenen Webseite<\/a>.<\/p>\n<p>Kritik von deutschen Seenotrettungs-NGOs<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" id=\"img324114\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/324114.jpeg\" alt=\"An die T\u00fcrkei gelieferte Boote und Schiffe, kleinere Schlauchboote sind dabei nicht mitgez\u00e4hlt.\"\/><\/p>\n<p>An die T\u00fcrkei gelieferte Boote und Schiffe, kleinere Schlauchboote sind dabei nicht mitgez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Foto: EU-Kommission<\/p>\n<p>Ziel der EU-Ma\u00dfnahmen zugunsten der Mittelmeernachbarn sei es, Menschen daran zu hindern, Europa zu erreichen, sagt Arne Kasten, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Seenotrettungsorganisation SOS Mediterranee Deutschland. Sie w\u00fcrden im EU-Auftrag auf hoher See abgefangen und in L\u00e4nder zur\u00fcckgebracht, in denen Folter, willk\u00fcrliche Inhaftierungen und Gewalt dokumentiert seien. \u00bbSo werden Menschenrechtsverletzungen in Kauf genommen, um Europas Au\u00dfengrenzen weiter abzuschotten.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbDie EU nennt es \u203aGrenzmanagement\u2039, aber es ist eine Externalisierung von Verantwortung\u00ab, kritisiert auch eine Sea-Watch-Sprecherin die Finanzierung f\u00fcr Boote, Radare und Trainingsprogramme. Das zeige besonders das Beispiel Libyen: \u00bbDie EU finanziert Akteure, die Gewalt gegen\u00fcber Schutzsuchenden aus\u00fcben und sie in ein Land zur\u00fcckbringen, in dem sie weiterer Gewalt und Folter ausgesetzt sind.\u00ab<\/p>\n<p>Die EU-Auslagerung der Grenzsicherung gef\u00e4hrdet auch das demokratische Prinzip der Rechenschaftspflicht. Darauf macht Marie Michel, politische Expertin von SOS Humanity, aufmerksam: \u00bbWeit weg von europ\u00e4ischem Boden und parlamentarischer Kontrolle werden kriminelle Akteure damit beauftragt, Menschenrechtsverletzungen mit ihrer ausdr\u00fccklichen Unterst\u00fctzung durchzuf\u00fchren \u2013 ohne dass die politischen Entscheidungstr\u00e4ger*innen in Europa daf\u00fcr zur Verantwortung gezogen werden\u00ab, erkl\u00e4rt die deutsche NGO \u00bbnd\u00ab.<\/p>\n<p>Neues Drohnenprojekt von Frontex<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Kontaktgruppe f\u00fcr Seenotrettung ist ein informelles Expertengremium der EU-Kommission. Sie wurde 2020 auf Dr\u00e4ngen Italiens eingerichtet und sollte die migrationsbezogene Zusammenarbeit und den Informationsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten und anderen Akteuren auf See verbessern. Die Bundesregierung beteiligt sich daran mit dem Innen- und dem Verkehrsministerium. Zuletzt nahm die Frequenz der Treffen aber wieder ab.<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sentation der Kommission wurde f\u00fcr das achte Treffen der Kontaktgruppe erstellt, das am 18.\u2005Mai in der Seenotleitstelle in Larnaca auf Zypern stattfand. Das Land hatte im ersten Halbjahr 2026 die EU-Pr\u00e4sidentschaft inne. Auch die EU-Grenzagentur Frontex <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/transparency\/expert-groups-register\/core\/api\/front\/document\/136481\/download\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">hat in Larnaca berichtet<\/a>, wie sie ihre Kapazit\u00e4ten im Mittelmeer ausbaut. In Griechenland, Malta, Italien und Spanien hat Frontex demnach elf Flugzeuge und mittlerweile drei gro\u00dfe Drohnen f\u00fcr die Luft\u00fcberwachung stationiert. Mit der italienischen K\u00fcstenwache hat die Agentur in den vergangenen drei Monaten au\u00dferdem <a href=\"https:\/\/www.frontex.europa.eu\/media-centre\/news\/news-release\/frontex-and-italy-complete-trial-of-the-largest-drones-the-agency-has-yet-flown-from-a-patrol-ship-wzuanG\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">zwei Drohnen erprobt<\/a>, die von einem Patrouillenschiff aus starteten.<\/p>\n<p>Zur Seenotrettung, wie in der gleichnamigen Europ\u00e4ischen Kontaktgruppe vielfach behauptet, wird die Technik aber h\u00e4ufig nicht eingesetzt: \u00bbDie EU verf\u00fcgt dank der Frontex-\u00dcberwachung \u00fcber umfangreiche Informationen dar\u00fcber, was auf dem Mittelmeer geschieht. Diese erreichen zivile Seenotrettungsorganisationen jedoch nicht zuverl\u00e4ssig\u00ab, kritisiert Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Kasten von SOS Mediterranee.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" id=\"img324115\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/324115.jpeg\" alt=\"Die Frontex-Luft\u00fcberwachung im Mittelmeer erfolgt h\u00e4ufig zugunsten der K\u00fcstenwachen nord\u00adafrika\u00adnischer L\u00e4nder.\"\/><\/p>\n<p>Die Frontex-Luft\u00fcberwachung im Mittelmeer erfolgt h\u00e4ufig zugunsten der K\u00fcstenwachen nord\u00adafrika\u00adnischer L\u00e4nder.<\/p>\n<p>Foto: Frontex<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Einheiten der t\u00fcrkischen K\u00fcstenwache (Symbolbild). 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