{"id":79855,"date":"2026-08-06T16:47:38","date_gmt":"2026-08-06T16:47:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/79855\/"},"modified":"2026-08-06T16:47:38","modified_gmt":"2026-08-06T16:47:38","slug":"maerkte-europa-gut-behauptet-unternehmen-liefern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/79855\/","title":{"rendered":"M\u00c4RKTE EUROPA\/Gut behauptet &#8211; Unternehmen liefern"},"content":{"rendered":"<p>DJ M\u00c4RKTE EUROPA\/Gut behauptet &#8211; Unternehmen liefern\n<\/p>\n<p>DOW JONES&#8211;Der europ\u00e4ische Aktienmarkt hat am Donnerstag mit leichten Aufschl\u00e4gen geschlossen. Der DAX gewann 0,1 Prozent auf 26.140 Punkte, f\u00fcr den Euro-Stoxx-50 ging es um 0,4 Prozent nach oben. Nach der Rally der vergangenen Tage fehlte den Indizes die Kraft f\u00fcr mehr. Die Hoffnung nimmt zu, dass bald eine Einigung zur Wiederer\u00f6ffnung der Stra\u00dfe von Hormus erzielt werden k\u00f6nnte. Iran und Oman finalisierten einen Vertragsentwurf zur Wiederer\u00f6ffnung des f\u00fcr den \u00d6ltransport wichtigen Seeweges, der Teheran die Aufsicht \u00fcber Schiffe, die in den Persischen Golf einfahren, gew\u00e4hrte, jedoch keine Erhebung von Maut- oder Servicegeb\u00fchren erlaubte, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Daneben setzte die laufende Berichtssaison fortgesetzt positive Akzente.\n<\/p>\n<p>Mit Aufschl\u00e4gen von 6,3 Prozent f\u00fchrten Deutsche Telekom die Gewinnerliste im DAX mit gro\u00dfem Abstand an. Hintergrund waren weniger die guten Gesch\u00e4ftszahlen, sondern das um bis zu 3 Milliarden Euro aufgestockte Aktienr\u00fcckkaufprogramm. Aus Sicht von Berenberg ist dies ein klares Signal f\u00fcr die Kapitalallokation. &#8222;Aus unserer Sicht k\u00f6nnte dies ein Anzeichen daf\u00fcr sein, dass ein Schritt hin zu einer \u00dcbernahme der Minderheitsanteile an T-Mobile US weniger wahrscheinlich wird, obwohl es dazu keine direkte Stellungnahme gibt&#8220;, hie\u00df es.\n<\/p>\n<p>Bei Siemens liefen das Industrie- und das Infrastrukturgesch\u00e4ft besser als gedacht. Allerdings fiel der Kurs um 4,5 Prozent. Der Enthusiasmus der Anleger f\u00fcr Siemens d\u00fcrfte kurzfristig aufgrund des langsamen Zeitplans f\u00fcr die Abspaltung von Healthineers, der Unsicherheit bez\u00fcglich der makro\u00f6konomischen Nachfrage und der Risiken im Zusammenhang mit Software f\u00fcr k\u00fcnstliche Intelligenz weiterhin begrenzt sein, erl\u00e4uterten die Analysten von RBC. Zudem scheine die Prognoseanhebung des deutschen Industriekonzerns weniger ausgepr\u00e4gt zu sein als die der Wettbewerber.\n<\/p>\n<p>Auch von Merck KGaA (+0,1%) und Qiagen (-0,6%) kamen gute Gesch\u00e4ftszahlen. Rheinmetall verloren 3,5 Prozent trotz besserer Zahlen. Der deutlich negative und schw\u00e4cher als erwartet ausgefallene Free Cashflow ist laut der DZ Bank nicht \u00fcberzubewerten, er beruhe auf weiterhin hohen Investitionen f\u00fcr Kapazit\u00e4tserweiterungen, dem notwendigen Vorratsaufbau f\u00fcr die Folgequartale und tempor\u00e4ren Verschiebungen von Anzahlungen.\n<\/p>\n<p>Kursgewinne von 3,9 Prozent verbuchten Henkel. Nach den schwachen Daten von Beiersdorf seien Anleger generell skeptischer gegen\u00fcber defensiven Werten geworden und h\u00e4tten dieses Segment untergewichtet. Im Bereich Konsumprodukte sei es bei Henkel auch geringer als erwartet nach oben gegangen, &#8222;das Klebstoffgesch\u00e4ft rei\u00dft aber alles raus&#8220;, sagte ein H\u00e4ndler. Auch hier schienen die Erwartungen angesichts der schleppenden deutschen Konjunktur zu zaghaft gewesen zu sein.\n<\/p>\n<p>RWE reagierten mit Aufschl\u00e4gen von 2,2 Prozent auf die Einigung von RWE U.S. Offshore mit dem US-Innenministerium auf einen Vergleich, um rechtliche Anspr\u00fcche beizulegen und Pachten f\u00fcr Offshore-Windprojekte vor den K\u00fcsten von New York, Kalifornien und Louisiana zur\u00fcckzugeben. Grund daf\u00fcr ist die fehlende Genehmigungsf\u00e4higkeit dieser Standorte auf absehbare Zeit, in die RWE zuvor \u00fcber eine Milliarde US-Dollar investiert hatte. Der Vergleich sieht nach Angaben von RWE Ausgleichszahlungen in H\u00f6he von 1,22 Milliarden US-Dollar an den Essener Konzern vor.\n<\/p>\n<p>Scout24 st\u00fcrzten um 6 Prozent ab, H\u00e4ndler sprachen von einer leichten Entt\u00e4uschung \u00fcber die operative Marge durch den j\u00fcngsten Zukauf in Spanien. Metzler attestierte hingegen solide Ergebnisse. Die Analysten sind der Meinung, dass die vom Unternehmen in Aussicht gestellte j\u00e4hrliche Wachstumsrate des EBITDA eine Bewertungspr\u00e4mie gegen\u00fcber dem europ\u00e4ischen Classifieds-Sektor rechtfertige, die sich derzeit nicht im Aktienkurs zeige.\n<\/p>\n<p>Die Aktien der Werbeagentur-Holding WPP schlossen \u00fcber 28 Prozent h\u00f6her. &#8222;Die meisten Fonds d\u00fcrften hier v\u00f6llig untergewichtet gewesen sein&#8220;, sagte ein H\u00e4ndler. Die Aktien-Gewichtungen bei den Fonds dominierten derzeit die Kursrichtung. Bei WPP d\u00fcrften sie nach Jahren schlechter Nachrichten auf einem Minimum gewesen sein, daher der Sprung. Die Gesch\u00e4ftszahlen zum zweiten Quartal von WPP waren durchweg besser.\n<\/p>\n<p>Zurich Insurance fielen nach Zahlenausweis um 3 Prozent, obwohl die Kommentare zu den Gesch\u00e4ftszahlen durchaus wohlwollend ausfielen. Dies betraf insbesondere das Segment Leben. Allerdings gab es kritische Stimmen zur Entwicklung des US-Gesch\u00e4fts.\n<\/p>\n<p>Die Aktien des Getr\u00e4nkeherstellers Diageo kamen auf ein Plus von 5,6 Prozent. Ein H\u00e4ndler sprach von weiter andauerndem Kaufdruck. Eine nur minimale Verbesserung von erwartet schlechten Daten reichte aus, &#8222;denn die Zeichen stehen auf Turnaround&#8220;. So gingen die Verk\u00e4ufe organisch zwar um 2,0 Prozent zur\u00fcck, Analysten hatten aber mit bis zu 2,2 Prozent gerechnet. Als \u00fcberraschend positiv unterstrich ein H\u00e4ndler das Wachstum in Afrika und Europa, das einen Teil der Schw\u00e4che in Nordamerika und Asien aufgefangen habe. \u00dcberdies legte die operative Marge um 116 Basispunkte zu, entsprechend stieg der organische Gewinn um 2,0 Prozent. Zusammen mit 1 Milliarde Dollar an Einsparungen reiche das f\u00fcr die Kursgewinne, so der H\u00e4ndler.\n<\/p>\n<p>===<br \/>\nIndex        Schluss* Entwicklung in % Seit Jahresbeginn (%)<br \/>\nEuro-Stoxx-50     6.503       +0,4         +11,8<br \/>\nStoxx-50        5.507       +0,1         +11,8<br \/>\nStoxx-600        658       +0,2         +11,0<br \/>\nDAX          26.140       +0,1          +6,7<br \/>\nFTSE-100 London    10.888       -0,2          +9,6<br \/>\nCAC-40 Paris      8.669       +0,4          +6,4<br \/>\nAEX Amsterdam     1.111       +0,1         +16,8<br \/>\nATHEX-20 Athen     6.694       -0,6         +25,1<br \/>\nBEL-20 Br\u00fcssel     5.776       -0,3         +13,7<br \/>\nBUX Budapest     148.086       -1,0         +33,4<br \/>\nOMXH-25 Helsinki    6.221       +0,3          +9,1<br \/>\nOMXC-20 Kopenhagen   1.567       +0,1          -2,6<br \/>\nPSI 20 Lissabon    9.176       +0,5         +11,0<br \/>\nIBEX-35 Madrid    20.057       +0,6         +15,9<br \/>\nFTSE-MIB Mailand   53.447       +0,4         +18,9<br \/>\nOBX Oslo        1.951       +0,4         +22,1<br \/>\nPX Prag        2.769       +1,3          +3,1<br \/>\nOMXS-30 Stockholm   3.327       -0,1         +15,4<br \/>\nWIG-20 Warschau   152.153       +0,7         +28,9<br \/>\nATX Wien        6.704       +0,6         +25,9<br \/>\nSMI Z\u00fcrich      14.552       -0,2          +9,7<br \/>\n* gerundet <\/p>\n<p>DEVISEN         zuletzt +\/- % +\/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:15<br \/>\nEUR\/USD          1,1520  -0,3  -0,0031     1,1551   1,1548<br \/>\nEUR\/JPY          182,59  +0,2  0,3500     182,24  181,9800<br \/>\nEUR\/CHF          0,9361  +0,4  0,0038     0,9323   0,9320<br \/>\nEUR\/GBP          0,856  -0,2  -0,0018     0,8578   0,8572<br \/>\nUSD\/JPY          158,48  +0,5  0,7400     157,74  157,5400<br \/>\nGBP\/USD          1,3455  -0,1  -0,0011     1,3466   1,3467<br \/>\nUSD\/CNY          6,7488  -0,0  -0,0009     6,7497   6,7497<br \/>\nUSD\/CNH          6,7506  +0,0  0,0025     6,7481   6,7476<br \/>\nAUS\/USD          0,7028  -0,4  -0,0029     0,7057   0,7057<br \/>\nBitcoin\/USD      64.653,70  -0,2  -148,59    64.802,29 64.575,91 <\/p>\n<p>ROHOEL          zuletzt +\/- % +\/- abs. Schluss Vortag<br \/>\nWTI\/Nymex         77,75  +3,4   2,53      75,22<br \/>\nBrent\/ICE         82,43  +3,8   2,98      79,45 <\/p>\n<p>Metalle         zuletzt +\/- % +\/- abs. Schluss Vortag<br \/>\nGold          4.240,89  -0,1   -4,51    4.245,40<br \/>\nSilber           61,25  -1,3   -0,83      62,08<br \/>\nPlatin         1.723,91  -0,6  -10,95    1.734,86 <\/p>\n<p>(Angaben ohne Gew\u00e4hr)<br \/>\n=== <\/p>\n<p>Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com\n<\/p>\n<p>DJG\/mpt\/cln\n<\/p>\n<p>(END) Dow Jones Newswires\n<\/p>\n<p>August 06, 2026 12:11 ET (16:11 GMT)\n<\/p>\n<p>Copyright (c) 2026 Dow Jones &amp; Company, Inc.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"DJ M\u00c4RKTE EUROPA\/Gut behauptet &#8211; Unternehmen liefern DOW JONES&#8211;Der europ\u00e4ische Aktienmarkt hat am Donnerstag mit leichten Aufschl\u00e4gen geschlossen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":79415,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[26753,6,20893,10524,652],"class_list":["post-79855","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-behauptet","tag-europa","tag-liefern","tag-mrkte","tag-unternehmen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79855","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=79855"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79855\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/79415"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=79855"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=79855"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=79855"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}