{"id":79938,"date":"2026-08-07T00:14:21","date_gmt":"2026-08-07T00:14:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/79938\/"},"modified":"2026-08-07T00:14:21","modified_gmt":"2026-08-07T00:14:21","slug":"eu-abgeordnete-pochen-auf-touristenvisa-einschraenkungen-fuer-russen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/79938\/","title":{"rendered":"EU-Abgeordnete pochen auf Touristenvisa-Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr Russen"},"content":{"rendered":"<p>Berlin &#8211; Angesichts mehrerer Hunderttausend russischer Touristen in der Europ\u00e4ischen Union fordern EU-Abgeordnete von Br\u00fcssel schnelle Gegenma\u00dfnahmen. &#8222;Urlaub in Europa darf f\u00fcr russische Staatsb\u00fcrger nicht zur Normalit\u00e4t werden, solange der Kreml seinen brutalen Angriffskrieg fortsetzt&#8220;, sagte die EU-Abgeordnete Verena Mertens (CDU) der &#8222;Welt&#8220; (Freitagausgabe). Es k\u00f6nne nicht sein, &#8222;dass wir gegen\u00fcber einem Aggressor-Staat Normalit\u00e4t simulieren, w\u00e4hrend Russland jeden Tag die ukrainische Zivilbev\u00f6lkerung angreift&#8220;.<\/p>\n<p>Die EU-Kommission m\u00fcsse jetzt schnellstm\u00f6glich &#8222;alle verf\u00fcgbaren Hebel nutzen, um durch \u00c4nderungen bei den Visaregeln f\u00fcr den Schengen-Raum die gro\u00dfz\u00fcgige Vergabe von Touristenvisa an russische Staatsb\u00fcrger zu unterbinden&#8220;, so Mertens. &#8222;Das Sicherheitsrisiko bei der Visa-Vergabe ist betr\u00e4chtlich, denn unter den Einreisenden k\u00f6nnen auch gewaltbereite Personen sein, die durch den russischen Staat instrumentalisiert werden.&#8220;<\/p>\n<p>Jan-Christoph Oetjen (FDP), Innenpolitiker im EU-Parlament, fordere die EU-Kommission auf, die Vorschl\u00e4ge zur \u00dcberarbeitung des Visa-Kodex so schnell wie m\u00f6glich vorzulegen, damit die &#8222;unhaltbare Situation bei der Vergabe von Touristenvisa an russische Staatsb\u00fcrger beendet wird&#8220;. Sollte Br\u00fcssel wie geplant erst 2027 neue Regeln vorschlagen, &#8222;w\u00fcrden russische Touristen auch im kommenden Jahr scharenweise wieder an europ\u00e4ischen Str\u00e4nden zu finden sein&#8220;.<\/p>\n<p>Die EU-Staaten hatten sich nach Beginn des Ukraine-Kriegs im Jahr 2022 auf Leitlinien verst\u00e4ndigt, wonach Visa an russische Staatsb\u00fcrger nur noch in begr\u00fcndeten Ausnahmef\u00e4llen vergeben werden sollten. Daran hielten sich nahezu alle Mitgliedstaaten, mit Ausnahme der Mittelmeerl\u00e4nder Italien, Frankreich und Spanien, die von russischen Touristen offenbar eine zus\u00e4tzliche Belebung der Wirtschaft erwarten.<\/p>\n<p>Nach Angaben der EU-Kommission erteilte Italien im Jahr 2025 161.121 Visa (plus 8.900 gegen\u00fcber 2024), Frankreich 156.547 Visa (plus 32.657) und Spanien 123.359 Visa (plus 11.822). Laut Kommissionsbeh\u00f6rde gingen im vergangenen Jahr 77 Prozent (477.878) aller Visa, die die Schengen-L\u00e4nder ausstellten, an russische Staatsb\u00fcrger. Anfang Juni hatten bereits elf europ\u00e4ische Staaten in einem Schreiben an die EU-Kommission die Praxis der gro\u00dfz\u00fcgigen Visa-Vergabe durch die drei Mittelmeerl\u00e4nder scharf kritisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &#8211; Angesichts mehrerer Hunderttausend russischer Touristen in der Europ\u00e4ischen Union fordern EU-Abgeordnete von Br\u00fcssel schnelle Gegenma\u00dfnahmen. &#8222;Urlaub&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":79415,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[10367,26778,21,22,26776,26779,26777],"class_list":["post-79938","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-abgeordnete","tag-einschrnkungen","tag-eu","tag-europaeische-union","tag-pochen","tag-russen","tag-touristenvisa"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79938","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=79938"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79938\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/79415"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=79938"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=79938"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=79938"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}