{"id":80276,"date":"2026-08-07T19:55:12","date_gmt":"2026-08-07T19:55:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/80276\/"},"modified":"2026-08-07T19:55:12","modified_gmt":"2026-08-07T19:55:12","slug":"spanien-stellt-italien-ultimatum-wegen-grenzkontrollen-fuer-spanische-reisende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/80276\/","title":{"rendered":"Spanien stellt Italien Ultimatum wegen Grenzkontrollen f\u00fcr spanische Reisende"},"content":{"rendered":"<p>  Von&amp;nbsp<a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/profile\/2828\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Christina Thykjaer<\/a>&amp;nbsp&amp;&amp;nbspEuronews en espa\u00f1ol<\/p>\n<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            07\/08\/2026 &#8211; 13:52 MESZ\n            <\/p>\n<p>Die spanische Regierung hat Italien ein Ultimatum gestellt, damit das Land die bis Sonntag, den neunten August, verh\u00e4ngten Grenzkontrollen f\u00fcr Reisende aus Spanien wieder aufhebt. Sie wertet die Ma\u00dfnahme als &#8222;ungerecht, den Interessen der Europ\u00e4ischen Union zuwiderlaufend und diskriminierend gegen\u00fcber der spanischen Bev\u00f6lkerung&#8220;. Sollte dies nicht geschehen, warnt die Regierung von Pedro S\u00e1nchez, sie werde &#8222;angemessene Ma\u00dfnahmen&#8220; ergreifen, um die Interessen der spanischen B\u00fcrger zu verteidigen.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>In einer am Freitag verbreiteten Erkl\u00e4rung erkl\u00e4rt die spanische Regierung, dass <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/07\/31\/ceuta-migration-krise-italien-schengen-abkommen-spanien\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die von Rom am ersten August getroffene Entscheidung<\/a> &#8222;auf haltlosen Argumenten beruht, die mit dem Schengener Grenzkodex und den Fakten unvereinbar sind&#8220;. Italien begr\u00fcndete die vor\u00fcbergehende Wiedereinf\u00fchrung von Kontrollen mit der massenhaften <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/08\/06\/faktencheck-zur-ceuta-krise-irrefuhrende-inhalte-von-tiktok-bis-in-die-politik\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ankunft von Migranten in Ceuta<\/a>. Die Kontrollen treffen jedoch vor allem den Luft- und Schiffsverkehr zwischen beiden L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Die Regierung in Madrid erinnert daran, dass keiner der Migranten, die in der vergangenen Woche irregul\u00e4r nach Ceuta gelangten, sich frei im Schengen-Raum bewegen darf, da die autonome Stadt einem Sonderstatus unterliegt. Sie betont au\u00dferdem, dass die gro\u00dfe Mehrheit bereits nach Marokko zur\u00fcckgekehrt ist, und weist den Vorwurf zur\u00fcck, aus dieser Migrationskrise gehe ein Risiko f\u00fcr andere Mitgliedstaaten hervor.<\/p>\n<p>Spannungen zwischen Spanien und Italien versch\u00e4rft<\/p>\n<p>In der Erkl\u00e4rung stellt Spanien auch das Migrationsmanagement Italiens infrage. Demnach verzeichnet <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2023\/08\/09\/spanien-bremst-irregulare-einwanderung-andere-europaische-lander-verzeichnen-anstieg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Italien nach Frontex-Daten in den vergangenen Jahren die meisten irregul\u00e4ren Grenz\u00fcbertritte<\/a> in der Europ\u00e4ischen Union und hat die spanischen Zahlen in manchen Zeitr\u00e4umen sogar verdoppelt. Zugleich wirft Madrid der italienischen Regierung vor, seit 2022 die Dublin-Verordnung zu missachten und damit den migrationspolitischen Druck auf andere EU-Partner zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Die spanische Regierung hebt hervor, dass Spanien trotz dieser Situation nie eigene Grenzkontrollen eingef\u00fchrt hat. Stattdessen zeigte sich Madrid solidarisch mit Italien, indem es einen Teil der <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2023\/08\/25\/migranten-sagen-wie-werden-in-tunesien-ohne-wasser-in-der-wuste-ausgesetzt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">2023 in Lampedusa angekommenen Migranten<\/a> aufnahm und seine H\u00e4fen wiederholt f\u00fcr auf der zentralen Mittelmeerroute gerettete Menschen \u00f6ffnete.<\/p>\n<p>Weiter hei\u00dft es, sollte Italien die Kontrollen \u00fcber den Sonntag hinaus aufrechterhalten, sehe sich Spanien gezwungen, &#8222;angemessene Ma\u00dfnahmen&#8220; zu ergreifen, um die Interessen und die W\u00fcrde seiner B\u00fcrger zu sch\u00fctzen. Konkrete Schritte nannte die Regierung bislang nicht. Sie setzt darauf, dass &#8222;das Bekenntnis zum europ\u00e4ischen Projekt, der gesunde Menschenverstand und guter Wille&#8220; \u00fcberwiegen, und wirft der italienischen Regierung vor, &#8222;Spaltungen und sinnlose Konflikte aus innenpolitischen Wahlkampfmotiven&#8220; zu sch\u00fcren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von&amp;nbspChristina Thykjaer&amp;nbsp&amp;&amp;nbspEuronews en espa\u00f1ol Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 07\/08\/2026 &#8211; 13:52 MESZ Die spanische Regierung hat Italien ein Ultimatum&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":80277,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[1142,2071,21,22,78,143,4052,661],"class_list":["post-80276","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-diplomatie","tag-einwanderung","tag-eu","tag-europaeische-union","tag-italien","tag-nachrichten","tag-schengen-raum","tag-spanien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/80276","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=80276"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/80276\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/80277"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=80276"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=80276"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=80276"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}