{"id":81617,"date":"2026-08-11T14:41:10","date_gmt":"2026-08-11T14:41:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/81617\/"},"modified":"2026-08-11T14:41:10","modified_gmt":"2026-08-11T14:41:10","slug":"falschbehauptungen-im-netz-eu-mehr-faktenchecks-bei-tiktok-und-meta-nach-ceuta-krise-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/81617\/","title":{"rendered":"Falschbehauptungen im Netz: EU: Mehr Faktenchecks bei TikTok und Meta nach Ceuta-Krise"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; TikTok und der Facebook-Konzern Meta sollen nach Angaben der EU-Kommission k\u00fcnftig mehr mit Faktencheckern zusammenarbeiten, um eine Migrationskrise wie in Ceuta zu verhindern. Ein nun eingef\u00fchrter freiwilliger Krisenmechanismus soll den Plattformen bessere Informationen durch die externen Hinweisgeber liefern, wie die EU-Kommission mitteilte. \u201eDie Faktenchecker k\u00f6nnen sch\u00e4dliche Desinformation melden, die sich beispielsweise auf eine m\u00f6gliche neue massenhafte Grenz\u00fcberquerung bezieht\u201c, sagte ein Sprecher.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Ende Juli hatten Zehntausende Menschen von Marokko aus die Grenze zu Ceuta \u00fcberwunden und mit ihrem Ansturm auf die kleine Stadt in Nordafrika einen politischen Streit \u00fcber den Schutz der EU-Au\u00dfengrenzen ausgel\u00f6st. Eine wichtige Rolle spielten offenbar auch soziale Netzwerke: Zahlreiche Migranten berichteten, Videos und Nachrichten auf Plattformen wie TikTok h\u00e4tten suggeriert, dass die normalerweise streng gesicherte Grenze pl\u00f6tzlich offen sei. Rasch habe sich die Hoffnung verbreitet, in Ceuta w\u00fcrden Unterk\u00fcnfte bereitstehen und Weiterreisen aufs spanische Festland winken.<\/p>\n<p>Faktenchecker sollen sich vor Ort auskennen\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen hatte den Plattformen indirekt eine Mitschuld an der Situation in Ceuta gegeben und am Montagabend dann die verst\u00e4rkte Kooperation der Online-Riesen mit den Pr\u00fcfern, ohne Details zu nennen, auf X angek\u00fcndigt. Der Sprecher sagte nun, die EU-Kommission koordiniere den Mechanismus. Demnach sollen besonders Faktenchecker mit Wissen \u00fcber die Situation vor Ort zum Einsatz kommen und TikTok sowie Facebook und Instagram helfen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Das EU-Gesetz \u00fcber digitale Dienste (Digital Services Act, kurz DSA) verpflichtet die Online-Riesen bereits dazu, Vorkehrungen zu treffen, um m\u00f6glichen Gefahren durch die Inhalte auf ihren Plattformen vorzubeugen. Allerdings gelten diese Regeln nur f\u00fcr die Inhalte, die Menschen in der EU angezeigt werden.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">TikTok teilte auf Anfrage mit, als Reaktion auf die sich entwickelnde Lage in Ceuta habe man bereits im Rahmen eines bew\u00e4hrten Prozesses zur Bew\u00e4ltigung von Krisensituationen eine spezielle Taskforce mobilisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Br\u00fcssel &#8211; TikTok und der Facebook-Konzern Meta sollen nach Angaben der EU-Kommission k\u00fcnftig mehr mit Faktencheckern zusammenarbeiten, um&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":81618,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[21,6,22,838,2215,421,4685,661,2535,13640,652],"class_list":["post-81617","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-eu","tag-europa","tag-europaeische-union","tag-internet","tag-marokko","tag-migration","tag-soziale-medien","tag-spanien","tag-technik","tag-technologiekonzerne","tag-unternehmen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81617","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=81617"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81617\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/81618"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=81617"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=81617"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=81617"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}