{"id":81626,"date":"2026-08-11T15:19:08","date_gmt":"2026-08-11T15:19:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/81626\/"},"modified":"2026-08-11T15:19:08","modified_gmt":"2026-08-11T15:19:08","slug":"ernte-landwirten-im-nordosten-drohen-dunkle-wolken-aus-bruessel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/81626\/","title":{"rendered":"Ernte: Landwirten im Nordosten drohen dunkle Wolken aus Br\u00fcssel"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Die Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern k\u00f6nnen in diesem Jahr laut Agrarminister <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/till-backhaus\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Till Backhaus<\/a> auf eine durchschnittliche Ernte hoffen, m\u00fcssen aber um Einnahmen und k\u00fcnftige F\u00f6rdermittel bangen. Die Gerstenernte sei recht gut, der Weizenertrag auf gew\u00f6hnlichem Niveau, die Rapsernte hingegen schwach, sagte Backhaus in der Landespressekonferenz. Wirtschaftlich drohe den Agrarbetrieben damit ein schlechtes Jahr, so der Minister. In dem Zusammenhang warnte er vor F\u00f6rderk\u00fcrzungen aus der EU.\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissenschaft\/umwelt\/2026-07\/erdbeerernte-deutschland-ernte-ertrag-anbauflaeche-gxe\" data-ct-label=\"Landwirtschaft: Schlechte Ernte f\u00fcr Erdbeeren und Spargel\" data-uuid=\"c663a3f9-e53e-4b89-872e-c6e908dff4f3\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Landwirtschaft:<br \/>\n                        Schlechte Ernte f\u00fcr Erdbeeren und Spargel<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2026-07\/mueritz-nationalpark-brand-wald-feuer-munition-gxe\" data-ct-label=\"Mecklenburg-Vorpommern: Brand im M\u00fcritz-Nationalpark gel\u00f6scht\" data-uuid=\"783666cd-a30f-4a42-88bd-798950862ca8\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Mecklenburg-Vorpommern:<br \/>\n                        Brand im M\u00fcritz-Nationalpark gel\u00f6scht<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2026-07\/waldbrand-mueritz-nationalpark-mecklenburg-vorpommern-granzin\" data-ct-label=\"Mecklenburg-Vorpommern: Waldbrand in M\u00fcritz-Nationalpark laut Umweltminister unter Kontrolle\" data-uuid=\"2791bc64-150f-43f7-ad1d-417986c8805f\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Mecklenburg-Vorpommern:<br \/>\n                        Waldbrand in M\u00fcritz-Nationalpark laut Umweltminister unter Kontrolle<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Da in sechs Wochen ein neuer Landtag gew\u00e4hlt wird, zog der SPD-Politiker auch Bilanz: Insgesamt h\u00e4tten <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/europaeische-union\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU<\/a>, Bund und Land in der letzten Legislaturperiode etwa drei Milliarden Euro an Mitteln f\u00fcr die Landwirtschaft und die Entwicklung des l\u00e4ndlichen Raums bereitgestellt, sagte er. \u00abWir h\u00e4ngen aber immens von Europa ab und da ziehen schwere schwarze Wolken auf\u00bb, sagte Backhaus.\n<\/p>\n<p>            Backhaus erneuert Kritik an geplanter EU-Agrarpolitik            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Kritik richtet sich gegen die geplante Reform der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/bruessel\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Br\u00fcssel<\/a>, wonach ab 2028 gr\u00f6\u00dfere Betriebe nicht mehr gef\u00f6rdert w\u00fcrden. In Mecklenburg-Vorpommern betrifft dies rund ein Viertel der 4.000 landwirtschaftlichen Unternehmen. Die Direktzahlungen an Landwirte w\u00fcrde damit von aktuell 314 Millionen Euro auf weniger als die H\u00e4lfte &#8211; 151 Millionen Euro &#8211; zur\u00fcckgehen. \u00abDas ist f\u00fcr uns nicht akzeptabel\u00bb, sagte Backhaus.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Den Druck auf Br\u00fcssel will er \u00fcber Berlin aufbauen. Immerhin sei Deutschland einer der gr\u00f6\u00dften Nettozahler f\u00fcr den EU-Haushalt. R\u00fcckendeckung durch die Agrarministerkonferenz habe er, versicherte Backhaus.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Doch Sorgen bereitet den Bauern nicht nur die k\u00fcnftige Ausrichtung der Agrarpolitik in Br\u00fcssel, sondern auch die aktuelle Lage am Weltmarkt. Die Einnahmen f\u00fcr Ackerbohne, Futtergerste und Futtererbse sind im zweistelligen Prozentbereich gesunken.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Raps wiederum habe eigentlich gute Preise, \u00ababer die Ertr\u00e4ge sind schlecht\u00bb, sagte Backhaus. In diesem Jahr werden die Bauern wohl weniger als 30 Doppelzentner pro Hektar erzielen &#8211; in Spitzenjahren waren es mal 42. Das ist ein deutlicher R\u00fcckgang.\u00a0\n<\/p>\n<p>            Sch\u00e4dlingsbefall und Hitze verringern die Ernte            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Schuld daran ist Sch\u00e4dlingsbefall. Neben dem Rapserdfloh sei dieses Jahr auch die Kohlschotenm\u00fccke ein Problem, sagte eine Sprecherin des Landesbauernverbands <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/mecklenburg-vorpommern\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mecklenburg-Vorpommern<\/a> der Deutschen Presse-Agentur. Sie bohrt die Rapsschoten an und legt ihre Eier hinein. Die daraus schl\u00fcpfenden Larven fressen die Rapsk\u00f6rner in der Schote. Mitunter bleiben kaum noch K\u00f6rner \u00fcbrig und ein wei\u00dfliches Gespinst in der Schote. Wenn der Befall zu stark sei, k\u00f6nne der Raps nur noch in der Biogasanlage verwertet werden, sagte die Sprecherin.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Beim Weizen, der in Mecklenburg-Vorpommern die meiste Anbaufl\u00e4che belegt, k\u00f6nne es Probleme infolge der gro\u00dfen Hitze Ende Juni geben, sagte die Sprecherin. Dies sei genau in der sogenannten Kornbildungsphase passiert &#8211; mit der Folge, dass die Weizenk\u00f6rner klein blieben. Wie die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/ernte\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ernte<\/a> letztlich ausfallen werde, h\u00e4nge aber auch noch von aktuellen Niederschl\u00e4gen ab. Immerhin ist laut Backhaus die Qualit\u00e4t des Weizens gut.\n<\/p>\n<p>            Ukraine-Krieg l\u00e4sst Weizenpreise steigen            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Und w\u00e4hrend die Bauern unter hohen Preisen f\u00fcr Treibstoffe und D\u00fcngemittel als Folgen der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten leiden, k\u00f6nnten sie beim Weizen sogar einmal Nutznie\u00dfer der traurigen aktuellen Entwicklung sein: Denn der versch\u00e4rfte Seekrieg zwischen den Weizen-Gro\u00dfproduzenten Russland und der Ukraine verwandelt das Schwarze Meer in eine Sperrzone. Getreidelieferungen, die gew\u00f6hnlich \u00fcber die H\u00e4fen dort liefen, sind derzeit blockiert. Die Folge: Die Weizenpreise steigen wieder am Weltmarkt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In MV bleibt der Winterweizen mit rund 295.000 Hektar die wichtigste Anbaukultur des Landes, gefolgt von Winterraps und Wintergerste. Zuw\u00e4chse verzeichnen dem Verband zufolge Futtererbsen und Ackerbohnen, w\u00e4hrend die Anbaufl\u00e4chen von Winterroggen, Triticale (Weizen-Roggen-Kreuzung) und Zuckerr\u00fcben weiter zur\u00fcckgehen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260811-930-515251\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern k\u00f6nnen in diesem Jahr laut Agrarminister Till Backhaus auf eine durchschnittliche Ernte hoffen, m\u00fcssen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":81627,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[84,19189,21,6,22,27165,584,8658,144,27164,1182,27163],"class_list":["post-81626","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-bruessel","tag-ernte","tag-eu","tag-europa","tag-europaeische-union","tag-gerstenernte","tag-kritik","tag-mecklenburg-vorpommern","tag-news","tag-nordosten","tag-spd","tag-till-backhaus"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81626","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=81626"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81626\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/81627"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=81626"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=81626"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=81626"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}