{"id":83039,"date":"2026-08-14T12:54:10","date_gmt":"2026-08-14T12:54:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/83039\/"},"modified":"2026-08-14T12:54:10","modified_gmt":"2026-08-14T12:54:10","slug":"waldbraende-in-europa-hunderte-menschen-in-sicherheit-gebracht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/83039\/","title":{"rendered":"Waldbr\u00e4nde in Europa: Hunderte Menschen in Sicherheit gebracht"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/waldbraende-europa-112.jpg\" alt=\"Feuerwehrleute l\u00f6schen einen Waldbrand in Luglon im S\u00fcdwesten Frankreichs.\" title=\"Feuerwehrleute l\u00f6schen einen Waldbrand in Luglon im S\u00fcdwesten Frankreichs. | AFP\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 14.08.2026 \u2022 14:43 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        Wegen schwerer Vegetationsbr\u00e4nde mussten in mehreren europ\u00e4ischen L\u00e4ndern Hunderte Menschen ihre H\u00e4user verlassen. Betroffen waren neben Frankreich und England auch Kroatien und Griechenland.\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mehrere europ\u00e4ische L\u00e4nder sind von massiven Wald- und Vegetationsbr\u00e4nden betroffen. Im S\u00fcdwesten Frankreichs erfasste ein neuer Waldbrand 1.100 Hektar Land. Die Ausbreitung des am Donnerstag in einem Kiefernwald im D\u00e9partement Landes ausgebrochenen Feuers sei zwar &#8222;gebremst&#8220; worden, erkl\u00e4rte Feuerwehrchef Arnaud Fabre.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Pr\u00e4fekt des D\u00e9partements, Gilles Clavreul, warnte jedoch angesichts von Temperaturvorhersagen von 36 Grad Celsius, bei der Brandbek\u00e4mpfung seien die &#8222;n\u00e4chsten 15 Stunden entscheidend&#8220;.<\/p>\n<p>    Hunderte Menschen in Sicherheit gebracht<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Brand, dessen Ursache noch unklar ist, hatte sich am Abend aufgrund wechselnder Winde sehr schnell ausgebreitet. Insgesamt 525 Menschen wurden bisher vor den Flammen in Sicherheit gebracht. Clavreul zufolge waren rund 500 Feuerwehrleute im Einsatz. Bislang wurde den Beh\u00f6rden zufolge kein Wohnhaus zerst\u00f6rt, auch wenn manche nur wenige Dutzend Meter von dem Feuer entfernt sind.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die franz\u00f6sischen Beh\u00f6rden nahmen indes am Donnerstag einen 15-j\u00e4hrigen Jugendlichen fest, der verd\u00e4chtigt wird, einen Waldbrand nahe Bordeaux gelegt zu haben, bei dem zwei Feuerwehrleute ums Leben kamen.<\/p>\n<p>    Br\u00e4nde zerst\u00f6ren H\u00e4user und Vegetation in Gro\u00dfbritannien<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bei mehreren Wald- und Vegetationsbr\u00e4nden in Gro\u00dfbritannien wurden H\u00e4user zerst\u00f6rt, Menschen wurden in Sicherheit gebracht worden. Besonders schwer betroffen war die Stadt Stourbridge s\u00fcdwestlich von Birmingham, wo mindestens sechs Geb\u00e4ude von den Flammen erfasst wurden. Wie der britische Feuerwehrverband NFCC mitteilte, kamen drei Feuerwehrleute nach ihrem Einsatz ins Krankenhaus. Mehrere Anwohner hatten Rauch eingeatmet und mussten behandelt werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Br\u00e4nde hatten sich am Donnerstag, dem bislang hei\u00dfesten Tag des Jahres in Gro\u00dfbritannien, rasch ausgebreitet. Heute erkl\u00e4rte die Feuerwehr der Region West Midlands, sie mache Fortschritte bei der Bek\u00e4mpfung der Flammen. Das Feuer habe mehrere Ausgangspunkte gehabt. Einige Br\u00e4nde seien vors\u00e4tzlich auf Grasfl\u00e4chen gelegt worden und h\u00e4tten anschlie\u00dfend auf andere Gebiete \u00fcbergegriffen. Feuerwehrchef Simon Tuhill sprach von einem der aufwendigsten Eins\u00e4tze in der Geschichte der Feuerwehr der West Midlands.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        In England wurden durch die Br\u00e4nde auch H\u00e4user zerst\u00f6rt\n                    <\/p>\n<p>    Flammen bedrohten Ferienort in Kroatien<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch in Kroatien wurde in der vergangenen Nacht wegen eines sich ausbreitenden Waldbrandes die Evakuierung des Ferienortes Lokva Rogoznica an der Adriak\u00fcste angeordnet. Sieben Menschen wurden schwer verletzt und schwebten in Lebensgefahr. Insgesamt mussten 36 Menschen medizinisch versorgt werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Brand war am Donnerstagabend in einem Vorort von Omis ausgebrochen und breitete sich angefacht von starkem Wind rasch aus. Nach Angaben des \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders HRT n\u00e4herten sich die Flammen dem Stadtzentrum. Teile von Omis waren zeitweise ohne Strom und mehrere Autos brannten aus.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Feuerwehr l\u00f6schte den Brand am Morgen. Ein Teil der Einsatzkr\u00e4fte und L\u00f6schflugzeuge wurden weiter nach S\u00fcden auf die Halbinsel Peljesac verlegt. Dort war in der Nacht ein weiterer Waldbrand ausgebrochen.<\/p>\n<p>    Urlauber in Griechenland mussten vor Feuer fliehen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In Griechenland sind ebenfalls zahlreiche Feuerwehrleute im Einsatz. Sie bef\u00fcrchteten, dass heftige Windb\u00f6en die Feuer in mehreren Regionen wieder anfachen k\u00f6nnten, darunter ein Brand in der Urlaubsregion Chalkidiki. Dort wurden am Donnerstag 481 Urlauber in kleinen Notfall-Booten \u00fcber das Meer evakuiert.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">200 Feuerwehrleute waren nach Angaben der Feuerwehr im Einsatz, unterst\u00fctzt von neun L\u00f6schflugzeugen und sieben Hubschraubern. In den vergangenen Tagen hatte ein Gro\u00dfbrand nordwestlich von Athen bereits mehr als 11.000 Hektar Kiefernwald, Buschgebiet und landwirtschaftliche Fl\u00e4chen verw\u00fcstet.<\/p>\n<p>    K\u00f6nigss\u00e4rge in Spanien gerettet<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In Spanien retteten Einsatzkr\u00e4fte die sterblichen \u00dcberreste von drei K\u00f6nigen aus dem Mittelalter vor einem herannahenden Waldbrand. Die Flammen fra\u00dfen sich immer n\u00e4her an das fast 1.000 Jahre alte Bergkloster San Juan de la Pe\u00f1a in der Region Arag\u00f3n heran. F\u00fcr die Beh\u00f6rden begann ein Wettlauf gegen die Zeit, denn in dem historischen Gem\u00e4uer ruhen die ersten drei K\u00f6nige von Arag\u00f3n, die im elften Jahrhundert herrschten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Eine Spezialeinheit des Milit\u00e4rs habe sich als erste in die Gefahrenzone gewagt, sagte Mar Vaquero, die Vizepr\u00e4sidentin der nord\u00f6stlichen Region. Es sei ihnen gelungen, wertvolle historische Gew\u00e4nder zu bergen, bevor das Feuer sie zum R\u00fcckzug zwang. Gemeinsam mit Polizisten und Denkmalsch\u00fctzern gingen sie Vaquero zufolge ein zweites Mal in das bedrohte Kloster und schafften es, die S\u00e4rge der K\u00f6nige sowie mehrere historische Gem\u00e4lde aus dem Pantheon zu holen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 14.08.2026 \u2022 14:43 Uhr Wegen schwerer Vegetationsbr\u00e4nde mussten in mehreren europ\u00e4ischen L\u00e4ndern Hunderte Menschen ihre H\u00e4user verlassen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":83040,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[6,236,911,3405,6694,10215],"class_list":["post-83039","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-europa","tag-frankreich","tag-griechenland","tag-kroatien","tag-vereinigtes-koenigreich","tag-waldbrand"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83039","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=83039"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83039\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/83040"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=83039"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=83039"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=83039"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}