{"id":83363,"date":"2026-08-15T21:38:19","date_gmt":"2026-08-15T21:38:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/83363\/"},"modified":"2026-08-15T21:38:19","modified_gmt":"2026-08-15T21:38:19","slug":"jku-spin-off-ablatic-ai-entwickelt-europaeisches-ki-sprachmodell-fuer-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/83363\/","title":{"rendered":"JKU-Spin-off Ablatic AI entwickelt europ\u00e4isches KI-Sprachmodell f\u00fcr Unternehmen"},"content":{"rendered":"<p>Mit Talos entwickelt das Linzer JKU-Spin-off Ablatic AI ein europ\u00e4isches Large Language Model f\u00fcr den Einsatz in Unternehmen. Im Fokus stehen regulierte Branchen, europ\u00e4ische Datensouver\u00e4nit\u00e4t, DSGVO-konforme Verarbeitung und nachvollziehbare KI. Der Marktstart ist f\u00fcr Ende August 2026 vorgesehen.<\/p>\n<p>Europa ben\u00f6tigt leistungsf\u00e4hige K\u00fcnstliche Intelligenz und zugleich L\u00f6sungen, die hohen Anforderungen an Datenschutz, Nachvollziehbarkeit und digitale Souver\u00e4nit\u00e4t entsprechen. Genau hier setzt Ablatic AI an: Talos wurde speziell f\u00fcr Unternehmen und regulierte Branchen wie Banken, Versicherungen sowie Softwareunternehmen konzipiert.<\/p>\n<p>Gegr\u00fcndet wurde Ablatic AI von Florian Zimmermann, CEO, und Julian Mauerkirchner, CTO. Die Idee entstand aus ihrer gemeinsamen Arbeit an KI-L\u00f6sungen f\u00fcr Unternehmen. Dabei zeigte sich, dass bestehende europ\u00e4ische Modelle f\u00fcr anspruchsvolle Anwendungsf\u00e4lle h\u00e4ufig nicht die erforderliche Leistungsf\u00e4higkeit bieten, w\u00e4hrend internationale L\u00f6sungen mit hohen Kosten und Abh\u00e4ngigkeiten von au\u00dfereurop\u00e4ischer Infrastruktur verbunden sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"QuoteAttribution\">\u201eDie JKU und das LIT Open Innovation Center sind der beste Ort, um KI-Innovationen von der Idee in den Markt zu bringen. Ablatic AI und Talos zeigen, wie engagierte Forscher*innen, LIT-Infrastruktur und Kooperationspartner*innen wie die AI Factory Austria AI:AT im Rahmen des EuroHPC-Programms gemeinsam europ\u00e4ische Datensouver\u00e4nit\u00e4t und Spitzenleistung erm\u00f6glichen.\u201c<\/p>\n<p>Univ.-Prof. Dr. Stefan Koch, Rektor der Johannes Kepler Universit\u00e4t Linz<\/p>\n<p>Forschung, Infrastruktur und Markttransfer<\/p>\n<p class=\"AIATBlueHeading\">Als Spin-off der Johannes Kepler Universit\u00e4t Linz ist Ablatic AI eng in das \u00f6sterreichische KI-\u00d6kosystem eingebunden. Das Unternehmen arbeitet mit der AI Factory Austria AI:AT zusammen und nutzt im Rahmen des EuroHPC-Programms europ\u00e4ische Hochleistungsrechenressourcen f\u00fcr die Entwicklung und Optimierung seines Sprachmodells. Die Verbindung von Universit\u00e4t, europ\u00e4ischer Infrastruktur und unternehmerischer Umsetzung schafft die Grundlage, Forschung rasch in marktreife KI-L\u00f6sungen zu \u00fcberf\u00fchren.<\/p>\n<p>\u201eMit der Johannes Kepler Universit\u00e4t Linz als starker Partnerin in unserem AI:AT Konsortium schaffen wir die Voraussetzungen, wissenschaftliche Exzellenz mit europ\u00e4ischer KI-Infrastruktur zu verbinden und innovative Anwendungen zu erm\u00f6glichen. Ablatic AI ist ein \u00fcberzeugendes Beispiel daf\u00fcr, wie dieser Transfer in die Praxis gelingen kann.\u201c<\/p>\n<p>Karl Kugler, Co-Lead, AI Factory Austria AI:AT<\/p>\n<p>Europ\u00e4ischer Ansatz f\u00fcr regulierte Branchen<\/p>\n<p class=\"AIATBody\">Mit Talos verfolgt Ablatic AI einen konsequent europ\u00e4ischen Ansatz. Das Sprachmodell wird auf Infrastruktur in \u00d6sterreich und weiteren europ\u00e4ischen Rechenzentren betrieben. Kundendaten werden nicht f\u00fcr das Training verwendet. Unternehmen behalten die Kontrolle \u00fcber ihre Daten und erhalten eine KI-L\u00f6sung, die auf die rechtlichen und betrieblichen Anforderungen europ\u00e4ischer Organisationen ausgerichtet ist.<\/p>\n<p>\u201eInternationale Spitzenforschung entfaltet ihren gr\u00f6\u00dften Nutzen, wenn sie den Weg in marktf\u00e4hige Technologien findet. Ablatic AI zeigt, wie aus dem Zusammenspiel von Universit\u00e4t, europ\u00e4ischer Infrastruktur und unternehmerischer Umsetzung KI-L\u00f6sungen mit internationalem Anspruch entstehen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Markus St\u00f6hr, Co-Lead, AI Factory Austria AI:AT<\/p>\n<p>Talos wurde in einer Beta-Phase mit \u00fcber 100 Unternehmen erprobt. Der offizielle Marktstart ist f\u00fcr Ende August 2026 geplant. Weitere technische Details, Benchmarks, Partner sowie erste Anwendungsbeispiele werden im Rahmen der Launch-Aussendung ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Weitere Informationen: <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" href=\"https:\/\/www.ablatic.ai\/\">www.ablatic.ai<\/a><\/p>\n<p class=\"AIATBlueHeading\">\u00dcber Ablatic AI<\/p>\n<p>Ablatic AI ist ein 2025 gegr\u00fcndetes Spin-off am LIT Open Innovation Center der Johannes Kepler Universit\u00e4t Linz. Das Unternehmen entwickelt mit Talos ein europ\u00e4isches Large Language Model f\u00fcr Unternehmen und regulierte Branchen. Gegr\u00fcndet wurde Ablatic AI von Florian Zimmermann und Julian Mauerkirchner. Entwicklung, Betrieb und Datenverarbeitung erfolgen auf europ\u00e4ischer Infrastruktur und unter europ\u00e4ischem Recht.<\/p>\n<p class=\"AIATBlueHeading\">\u00dcber die Johannes Kepler Universit\u00e4t Linz<\/p>\n<p>Die Johannes Kepler Universit\u00e4t (JKU) ist mit ihren Fakult\u00e4ten und Schools in den Bereichen Technik und Naturwissenschaften, Medizin, Recht, Wirtschaft und Sozialwissenschaften, P\u00e4dagog*Innenbildung, Digitalisierung sowie Art &amp; Science Ober\u00f6sterreichs gr\u00f6\u00dfte Bildungs- und Forschungseinrichtung. Sie legt ihre Schwerpunkte auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit und ist f\u00fcr ihre starke Ingenieurstradition und Interdisziplinarit\u00e4t bekannt. Das Linz Institute of Technology (LIT) und das LIT Open Innovation Center an der JKU b\u00fcndeln diese technologische Kompetenz, vernetzen Forschende aus verschiedenen Disziplinen, kooperieren mit international aktiven Unternehmen und machen somit Innovationen m\u00f6glich.<\/p>\n<p class=\"AIATBlueHeading\">\u00dcber die AI Factory Austria AI:AT<\/p>\n<p class=\"AIATBody\">Die AI Factory Austria AI:AT ist \u00d6sterreichs nationale AI Factory im Rahmen des EuroHPC Joint Undertaking. Sie wird gemeinsam vom AIT Austrian Institute of Technology und Advanced Computing Austria (ACA) geleitet und durch ein \u00f6sterreichweites Konsortium umgesetzt.<\/p>\n<p class=\"AIATBody\">Die Partner im Konsortium sind: TU Wien, Universit\u00e4t Wien, Universit\u00e4t f\u00fcr Bodenkultur Wien (BOKU), Universit\u00e4t Innsbruck, TU Graz, Johannes Kepler Universit\u00e4t Linz (JKU), Institute of Science and Technology Austria (ISTA), \u00d6sterreichische Akademie der Wissenschaften (\u00d6AW), INiTS \u2013 Vienna\u2019s High-Tech Incubator sowie EODC \u2013 Earth Observation Data Centre for Water Resources Monitoring GmbH.<\/p>\n<p class=\"AIATBody\">AI:AT kombiniert KI-optimierte Hochleistungsinfrastruktur mit einem physischen Hub und unterst\u00fctzt Organisationen aus Wirtschaft, \u00f6ffentlicher Verwaltung und angewandter Forschung als marktneutraler, unabh\u00e4ngiger Zugangspunkt entlang der KI-Reise \u2013 vom ersten Use Case bis zur praktischen Umsetzung.<\/p>\n<p class=\"AIATBody\">Weitere Informationen: <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" href=\"https:\/\/www.ai-at.eu\">www.ai-at.eu<\/a><\/p>\n<p class=\"AIATBlueHeading\">Funding Acknowledgement<\/p>\n<p class=\"AIATBody\">Die AI Factory Austria AI:AT wird durch das European High-Performance Computing Joint Undertaking (JU) im Rahmen des F\u00f6rdervertrags Nr. 101253078 kofinanziert. Das Joint Undertaking wird unterst\u00fctzt durch das Horizon-Europe-Programm der Europ\u00e4ischen Union sowie \u00d6sterreich (BMIMI\/FFG).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit Talos entwickelt das Linzer JKU-Spin-off Ablatic AI ein europ\u00e4isches Large Language Model f\u00fcr den Einsatz in Unternehmen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":83364,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[14265,14266,446,13,14,324,2537,127,210,8465,228,652,334],"class_list":["post-83363","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-apa","tag-apa-ots","tag-bild","tag-europaeisch","tag-europaeische","tag-forschung","tag-innovationen","tag-it","tag-kuenstliche-intelligenz","tag-ots","tag-technologie","tag-unternehmen","tag-wissenschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83363","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=83363"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83363\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/83364"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=83363"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=83363"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=83363"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}