{"id":84032,"date":"2026-08-17T15:36:09","date_gmt":"2026-08-17T15:36:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/84032\/"},"modified":"2026-08-17T15:36:09","modified_gmt":"2026-08-17T15:36:09","slug":"was-tut-die-eu-gegen-die-zunehmende-wasserknappheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/84032\/","title":{"rendered":"Was tut die EU gegen die zunehmende Wasserknappheit?"},"content":{"rendered":"<p>Wasser wird knapp, sobald wir zwanzig Prozent der erneuerbaren S\u00fc\u00dfwasserressourcen nutzen. Ab vierzig Prozent gilt es als stark \u00fcbernutzt; so definiert es der Water Exploitation Index Plus (WEI+) der Europ\u00e4ischen Umweltagentur (EEA). Der Europ\u00e4ischen Kommission zufolge sind heute jedes Jahr rund drei\u00dfig Prozent der Europ\u00e4erinnen und Europ\u00e4er sowie zwanzig Prozent der Landfl\u00e4che von Wasserknappheit betroffen.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Die aktuellen Temperaturen versch\u00e4rfen Europas Wasserkrise. Hitze trocknet B\u00f6den aus und l\u00e4sst das Wasserlevel in Fl\u00fcssen sinken. Hinter dieser Hitze steht ein Wassersystem, das bereits an seine Grenzen gesto\u00dfen ist. Jahrzehnte von Verschmutzung, \u00dcbernutzung und schlechtem Ressourcenmanagement haben Gew\u00e4sser gesch\u00e4digt. Die EU verf\u00fcgt nur noch \u00fcber geringe Reserven, um die heutige Wasserkrise abzufedern.<\/p>\n<p>Die EU hat im Juni 2025 die Water Resilience Strategy gestartet. Ziel ist, die Staatengemeinschaft widerstandsf\u00e4hig gegen Wasserkrisen zu machen. Die Strategie sch\u00fctzt den Wasserkreislauf, f\u00f6rdert eine wassersparende Wirtschaft und soll den Zugang zu sauberem, bezahlbarem Wasser sichern.<\/p>\n<p>\u201eWasser ist l\u00e4ngst nicht mehr nur eine \u00f6kologische Investition. Es ist eine Investition in das Wohlergehen der Menschen, in Europas Ern\u00e4hrungssicherheit, in die \u00f6ffentliche Gesundheit, in die wirtschaftliche Wettbewerbsf\u00e4higkeit und die Widerstandskraft\u201c, sagte Thomas Bajada, Abgeordneter der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten (S&amp;D) und Berichterstatter der Water Resilience Strategy im Europ\u00e4ischen Parlament. \u201eWenn Europa heute zu wenig in Wasser investiert, sp\u00fcren die Folgen nicht zuerst die Institutionen, sondern ganz normale B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger.\u201c<\/p>\n<p>Warum Europas Wasserressourcen schwinden<\/p>\n<p>Wasserstress hat mehrere Ursachen. Europa ist in Landwirtschaft, Industrie und Energieerzeugung stark auf Wasser angewiesen. Das f\u00fchrt zu einer \u00dcbernutzung der Ressourcen. Nach Angaben der EEA sind die Wasserentnahmen zwischen 2000 und 2023 zwar um vierzehn Prozent gesunken. Die EU f\u00f6rdert aber weiterhin rund 200.000 Kubikmeter pro Jahr und \u00fcberschreitet h\u00e4ufig die nat\u00fcrliche Neubildungsrate. Dadurch gehen Flusswasser und Grundwasser zur\u00fcck, das gesamte System verf\u00fcgt \u00fcber weniger Reserven. Neue wasserintensive Branchen wie Halbleiterproduktion und Rechenzentren verbrauchen die Best\u00e4nde zus\u00e4tzlich. Aufbereitung und Wiederverwendung von Abwasser k\u00f6nnten die Entnahmen senken. Europa recycelt jedoch lediglich 2,4 Prozent davon.<\/p>\n<p>Europa verliert etwa dreiundzwanzig Prozent des aufbereiteten Wassers durch schlecht gemanagte \u00f6ffentliche Versorgungsnetze. Das schm\u00e4lert das Angebot. \u201eIn der gesamten Union gehen uns weiterhin enorme Mengen aufbereiteten Trinkwassers durch alternde Leitungen verloren, bevor es \u00fcberhaupt an den Wasserh\u00e4hnen der Menschen ankommt\u201c, warnte Bajada.<\/p>\n<p>Der EurEau-Bericht 2026 weist einen leichten R\u00fcckgang der Wasserverluste in Europa auf rund 23,5 Prozent aus, gegen\u00fcber 24 Prozent in der Erhebung von 2021. Dennoch investieren die Mitgliedstaaten weiterhin zu wenig in die Instandhaltung der Netze. Deutschland liegt mit j\u00e4hrlich neun Milliarden Euro vorn, Frankreich mit 6,5 Milliarden Euro, Slowenien dagegen mit nur rund 100 Millionen Euro. Laut dem Europ\u00e4ischen Parlamentarischen Forschungsdienst (EPRS) wird der Wasserbedarf durch zunehmende Urbanisierung und Migration weiter steigen, vor allem in Nord- und Westeuropa. Das erh\u00f6ht den Druck, die Infrastruktur zu modernisieren und auszubauen.<\/p>\n<p>Der Klimawandel verst\u00e4rkt diese Entwicklung. In Europa steigen die Temperaturen pro Jahrzehnt um 0,56 Grad Celsius und damit deutlich st\u00e4rker als im globalen Durchschnitt von 0,27 Grad, wie das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus der EU meldet. D\u00fcrren nehmen zu. Im Jahr 2024 waren 601.193 Quadratkilometer Land betroffen, 33.518 Quadratkilometer Wald und 87.567 Quadratkilometer Ackerfl\u00e4che wurden gesch\u00e4digt. Nach Angaben der EEA werden D\u00fcrren bis 2050 weiter zunehmen und die Verdunstung von Wasser verst\u00e4rken.<\/p>\n<p>Parallel zum R\u00fcckgang der Reserven versch\u00e4rft sich die Verschmutzung. Dadurch steht weniger sauberes, nutzbares Wasser zur Verf\u00fcgung. \u201eDie Qualit\u00e4t des Grundwassers kann durch den Klimawandel beeinflusst werden, weil Verschmutzung und \u00fcberm\u00e4\u00dfige Entnahme miteinander zusammenh\u00e4ngen. Wird ein Grundwasserleiter zu stark ausgebeutet, k\u00f6nnen sich N\u00e4hrstoffe und Chemikalien st\u00e4rker anreichern, da die Schadstoffe weniger verd\u00fcnnt werden\u201c, erkl\u00e4rte die EEA gegen\u00fcber Euronews.<\/p>\n<p>Water Resilience Strategy: EU st\u00e4rkt Wassersicherheit<\/p>\n<p>\u201eDie Water Resilience Strategy ver\u00e4ndert vor allem eines: unsere Sicht auf Wasser\u201c, sagte Bajada. Das Konzept soll Europas langfristige Wasserversorgung mit mehr als 50 Ma\u00dfnahmen sichern. Ein sogenannter Actions Tracker \u00fcberwacht die Umsetzung. Demnach sind inzwischen drei Ma\u00dfnahmen abgeschlossen.<\/p>\n<p>Die Strategie nimmt \u00fcberm\u00e4\u00dfige Wasserentnahmen und die Degradation der B\u00f6den ins Visier. Sie sch\u00fctzt Menge und Qualit\u00e4t des Wasserkreislaufs. Eine sogenannte \u201eSchwammfunktion\u201c soll die F\u00e4higkeit von \u00d6kosystemen st\u00e4rken, Wasser zu speichern, zu reinigen und wieder abzugeben und damit die biologische Vielfalt unterst\u00fctzen. Gemeinsame Indikatoren f\u00fcr Wasserknappheit und ein Fr\u00fchwarnsystem beobachten die Wasserverf\u00fcgbarkeit und das D\u00fcrrerisiko und verbessern die Vorbereitung auf Krisen.<\/p>\n<p>Damit die Wasserqualit\u00e4t steigt, setzt die Strategie auf weniger Verschmutzung und auf bessere Entfernung von Schadstoffen aus Trinkwasser. Das soll die \u00f6ffentliche Gesundheit sch\u00fctzen. Eine konsequentere Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie soll zudem den \u00f6kologischen Zustand von Fl\u00fcssen und Seen verbessern.<\/p>\n<p>Das Prinzip \u201ewater efficiency first\u201c zielt auf eine wassersparende Wirtschaft. Diese soll Verschwendung so weit wie m\u00f6glich vermeiden, bevor neue Quellen wie Meerwasserentsalzung erschlossen werden. Bis 2030 strebt die EU eine Steigerung der Wassereffizienz um zehn Prozent an, unter anderem durch Wasserwiederverwendung in Landwirtschaft, Industrie und \u00f6ffentlicher Versorgung. Geplante Ma\u00dfnahmen sollen den Wasserbedarf sauberer Industrie- und Digitalsektoren durch intelligente Planung begrenzen, Leckagen und Verluste in den \u00f6ffentlichen Netzen senken und Kontrollen versch\u00e4rfen.<\/p>\n<p>Der digitale Aktionsplan f\u00fcr Wasser modernisiert das Management mit datenbasierten Instrumenten. Dazu z\u00e4hlen intelligente Z\u00e4hler, KI-gest\u00fctzte Prognosen, satellitengest\u00fctzte Messungen der Bodenfeuchte, digitale Bew\u00e4sserung und Leckage-Erkennungssysteme.<\/p>\n<p>Die Marke von zehn Prozent sei vor allem ein starkes politisches Signal und kein Endziel, betonte Bajada. Der Klimawandel treffe die Regionen Europas sehr unterschiedlich. Ein einheitlicher Wert k\u00f6nne daher nicht allen gerecht werden, erkl\u00e4rte er. Er pl\u00e4diert f\u00fcr Effizienzziele nach Sektor und nach Flussgebiet, die unterschiedliche Wasserbedarfe und Risiken in Landwirtschaft, Industrie, \u00f6ffentlicher Versorgung und Energie ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Die letzte S\u00e4ule der Strategie setzt auf wassersparende Produkte, unter anderem \u00fcber die \u00d6kodesign-Verordnung. Sie bef\u00fcrwortet Wasserpreise, die sich am Verbrauch und an der Zahlungsf\u00e4higkeit orientieren. Das soll einen fairen Zugang sichern und zu bewussterem Sparverhalten anregen. Die Mitgliedstaaten m\u00fcssen ihre B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger \u00fcber die nationale Wassersituation und deren Management informieren, damit sie sich an den Wasserpl\u00e4nen beteiligen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Bajada ist die Investition der Europ\u00e4ischen Investitionsbank von 15 Milliarden Euro in die Strategie \u201eein sehr wichtiger Schritt\u201c, aber \u201enoch nicht ausreichend, um das Ausma\u00df der Wasserherausforderungen Europas zu bew\u00e4ltigen\u201c. Wasserresilienz bedeute, so erkl\u00e4rte er, dass Haushalte auch bei l\u00e4ngeren D\u00fcrren weiter flie\u00dfendes Wasser haben und Landwirte weiterhin Lebensmittel produzieren k\u00f6nnen. Deshalb dr\u00e4ngt Bajada auf ein eigenes Budget f\u00fcr Wasserresilienz und darauf, Wasser in der n\u00e4chsten mehrj\u00e4hrigen Finanzplanung als Priorit\u00e4t zu verankern.<\/p>\n<p>Welche L\u00e4nder besonders leiden<\/p>\n<p>S\u00fcdeuropa bleibt die trockenste Region des Kontinents. Das hei\u00dfe, trockene Klima treibt den Wasserbedarf insbesondere in der Landwirtschaft in die H\u00f6he. Die Region nutzt den Gro\u00dfteil ihrer S\u00fc\u00dfwasserreserven und in den hei\u00dfesten Monaten praktisch alles verf\u00fcgbare Wasser.<\/p>\n<p>Im Jahr 2023 waren laut EEA-Bericht 2025 rund achtundzwanzig Prozent der Landfl\u00e4che und zweiunddrei\u00dfig Prozent der Europ\u00e4erinnen und Europ\u00e4er von Wasserknappheit betroffen. In S\u00fcdeuropa lebt etwa drei\u00dfig Prozent der Bev\u00f6lkerung unter dauerhaftem Wasserstress. Im Sommer steigt dieser Anteil auf siebzig Prozent, wenn der Bedarf durch Tourismus, Landwirtschaft und \u00f6ffentliche Nutzung stark zunimmt. Als Reaktion f\u00f6rdert die Region gro\u00dfe Mengen fossilen Grundwassers, das sich nicht erneuert, und setzt ihre Reserven zus\u00e4tzlich unter Druck.<\/p>\n<p>Am st\u00e4rksten betroffen sind Zypern und Malta. Laut aktuellen Daten nutzte Zypern 2023 rund 92,1 Prozent seiner S\u00fc\u00dfwasserressourcen, Malta 66,7 Prozent. Beide L\u00e4nder liegen damit deutlich \u00fcber der WEI+-Schwelle von 40 Prozent. Zwischen 2020 und 2024 stieg die D\u00fcrrebelastung in Zypern auf 12,9 Prozent des Staatsgebiets und in Malta auf 57,1 Prozent, nach 6,5 Prozent im Jahr 2020, berichtet die EEA.<\/p>\n<p>Um mit der Knappheit umzugehen, bereitet Zypern fast 100 Prozent seines Abwassers wieder auf. Malta kommt nur auf f\u00fcnf bis zehn Prozent. Beide Inseln haben ihre Meerwasserentsalzungsanlagen ausgebaut; sie liefern inzwischen fast das gesamte Trinkwasser.<\/p>\n<p>Nord- und Mitteleuropa stehen unter einem anderen Wasserdruck, bleiben aber unterhalb der WEI+-Schwelle f\u00fcr Wasserstress. 2023 lag der WEI+ bei 0,3 Prozent in Schweden, bei 4,4 Prozent in Deutschland und bei acht Prozent in Polen. Haupttreiber ist hier die Nachfrage aus Industrie und Energiesektor. Nach Angaben der EEA lie\u00dfen sich die Wasserentnahmen um bis zu 95 Prozent senken, wenn vermehrt wassereffiziente K\u00fchlsysteme und Brennstoffe eingesetzt, technologische Innovationen genutzt und Abw\u00e4rme aus Kraftwerken verwendet w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Was Wasserknappheit f\u00fcr Verbraucher bedeutet<\/p>\n<p>Die Stromerzeugung steht f\u00fcr rund dreiunddrei\u00dfig Prozent der gesamten Wasserentnahmen. \u201eGeringe Abfl\u00fcsse in Fl\u00fcssen k\u00f6nnen die wasserabh\u00e4ngige Stromproduktion in W\u00e4rme- und Atomkraftwerken oder Wasserkraftanlagen beeintr\u00e4chtigen und den Wasserstand in frei flie\u00dfenden Fl\u00fcssen senken. Das wirkt sich auf die Binnenschifffahrt aus\u201c, erl\u00e4uterte die EEA. Kraftwerke m\u00fcssen ihre Leistung drosseln oder ganz abschalten, was die Energieversorgung von B\u00fcrgerinnen, B\u00fcrgern und Unternehmen gef\u00e4hrdet \u2013 derzeit etwa in Ungarn und Rum\u00e4nien. In Schweden musste das Kernkraftwerk Ringhals im Juli 2018 seinen Betrieb aussetzen, weil die Meerwassertemperaturen 25 Grad Celsius erreichten.<\/p>\n<p>Die Landwirtschaft verbraucht rund einunddrei\u00dfig Prozent des europ\u00e4ischen Wassers. Engp\u00e4sse f\u00fchren zu kleineren Ernten, gef\u00e4hrden die Gesundheit und Einkommen der Landwirte und st\u00f6ren die Lebensmittelversorgung. Laut EPRS lagen die Ernteverluste im vergangenen Jahrzehnt um mehr als drei\u00dfig Prozent \u00fcber den vorhergesagten Trends. Das kann langfristig zu steigenden Lebensmittelpreisen beitragen.<\/p>\n<p>Einundzwanzig Prozent der gesamten Wasserentnahmen entfallen auf die \u00f6ffentliche Versorgung. Hier sp\u00fcren B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger die Folgen von Knappheit besonders, wenn Regierungen den Verbrauch f\u00fcr Waschen, Hygiene, Kochen oder Gartenbew\u00e4sserung einschr\u00e4nken. Mittelmeerregionen trifft dies st\u00e4rker. Laut EEA verbrauchen Touristinnen und Touristen dort pro Person und Tag rund 300 bis 2.000 Liter Wasser, Bewohner dagegen durchschnittlich 125 Liter.<\/p>\n<p>Gro\u00dfe St\u00e4dte verf\u00fcgen meist \u00fcber Pl\u00e4ne zur D\u00fcrrevorsorge und priorisieren die Trinkwasserversorgung. Kleinere Gemeinden und Haushalte, die auf private Brunnen angewiesen sind, sind dagegen oft deutlich anf\u00e4lliger f\u00fcr Wasserknappheit. \u201eIn manchen L\u00e4ndern ist ein erheblicher Teil der Bev\u00f6lkerung auf private Wasserquellen angewiesen, die weniger reguliert und anf\u00e4lliger f\u00fcr Wasserengp\u00e4sse sind\u201c, sagte die EEA gegen\u00fcber Euronews.<\/p>\n<p>Die industrielle Produktion steht f\u00fcr rund vierzehn Prozent des gesamten Wasserverbrauchs in der EU. Engp\u00e4sse treffen besonders wasserintensive Branchen wie Stahl, Papier oder Lebensmittelindustrie und k\u00f6nnen Produktionsstopps ausl\u00f6sen. Das schm\u00e4lert die Ums\u00e4tze der Unternehmen, erschwert die R\u00fcckzahlung von Krediten und kann das Bankensystem destabilisieren. Die Europ\u00e4ische Zentralbank stellte fest, dass vierunddrei\u00dfig Prozent der Unternehmenskredite im Euroraum wasserintensive Sektoren finanzieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wasser wird knapp, sobald wir zwanzig Prozent der erneuerbaren S\u00fc\u00dfwasserressourcen nutzen. 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