{"id":84371,"date":"2026-08-18T10:18:14","date_gmt":"2026-08-18T10:18:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/84371\/"},"modified":"2026-08-18T10:18:14","modified_gmt":"2026-08-18T10:18:14","slug":"neue-mittelmeervertraege-migrationsabwehr-tuerkei-mischt-ein-libyen-politik-der-eu-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/84371\/","title":{"rendered":"Neue Mittelmeervertr\u00e4ge \u2013 Migrationsabwehr: T\u00fcrkei mischt \u00bbEin-Libyen-Politik\u00ab der EU auf"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" id=\"img324451\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/324451.jpeg\" alt=\"Die \u00bbTB2\u00ab und \u00bbAk\u0131nc\u0131\u00ab werden bald in Italien produziert. Vergangene Woche flogen t\u00fcrkische Drohnen auch in der libyschen Seenotrettungszone. Damit machen sie der Luftaufkl\u00e4rung von Frontex Konkurrenz.\"\/><\/p>\n<p>Die \u00bbTB2\u00ab und \u00bbAk\u0131nc\u0131\u00ab werden bald in Italien produziert. Vergangene Woche flogen t\u00fcrkische Drohnen auch in der libyschen Seenotrettungszone. Damit machen sie der Luftaufkl\u00e4rung von Frontex Konkurrenz.<\/p>\n<p>Foto: Baykar<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EU-Grenzagentur Frontex hat im Mittelmeer derzeit zehn Flugzeuge und zwei gro\u00dfe Drohnen stationiert. Deren Fl\u00fcge dienen der <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1201607.maritime-ueberwachung-eu-ruestet-kuestenswachen-der-mittelsmeersnachbarn-massiv-auf.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ausgelagerten Migrationsabwehr<\/a>: Von Libyen, Tunesien und Algerien abgelegte Boote mit Migrant*innen auf dem Weg nach Europa werden an die dortigen K\u00fcstenwachen gemeldet, mit dem Ziel, die Menschen zur\u00fcckzuholen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun wird der EU-\u00dcberwachungsdienst in den nordafrikanischen Seenotrettungszonen erneut ausgebaut: Von Juni bis November steuert Italien <a href=\"https:\/\/media.frag-den-staat.de\/files\/foi\/865545\/230907-frontex-r05.pdf\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">eine weitere Langstreckendrohne<\/a> bei, best\u00e4tigt Frontex. Im Juli hat au\u00dferdem der US-Konzern Shield AI ein Pilotprojekt mit zwei senkrecht startenden, schiffsgest\u00fctzten Drohnen f\u00fcr Frontex und Italiens K\u00fcstenwache <a href=\"https:\/\/shield.ai\/v-bat-achieves-sora-sail-iii-operational-authorization-completes-frontex-maritime-pilot-project-in-italy\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">durchgef\u00fchrt<\/a>. Frontex will nun pr\u00fcfen, wie die US-Ger\u00e4te den EU-Staaten f\u00fcr k\u00fcnftige Eins\u00e4tze dienen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht in dieser Aufz\u00e4hlung enthalten sind Einsatzmittel, die Mitgliedstaaten Frontex zur Verf\u00fcgung stellen. An allen maritimen EU-Au\u00dfengrenzen wurden \u00fcbers Jahr verteilt 84 K\u00fcstenpatrouillenboote, neun K\u00fcstenpatrouillenschiffe und 43 Hochseepatrouillenschiffe eingesetzt, wie es <a href=\"https:\/\/www.frontex.europa.eu\/assets\/Publications\/General\/2026\/Consolidated_Annual_Activity_Report_CAAR_for_2025.pdf\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">in einem Jahresbericht<\/a> hei\u00dft. Im Mittelmeer ist dies <a href=\"https:\/\/fragdenstaat.de\/anfrage\/workshop-on-advancing-eu-maritime-drone-capabilities\/1125522\/anhang\/imported-11-ecgff-2026-capt-itgdf-redacted.pdf\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">vor allem Italien<\/a>. F\u00fcr die EU zahlen sich die Anstrengungen aus: Nach <a href=\"https:\/\/www.frontex.europa.eu\/media-centre\/news\/news-release\/frontex-preliminary-data-show-irregular-border-crossings-into-eu-down-37-in-first-seven-months-of-2026-mffdGl\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">neuen Frontex-Zahlen<\/a> gingen die \u00dcberfahrten im \u00f6stlichen Mittelmeer im Vergleich zum Vorjahr um 28 Prozent zur\u00fcck, im westlichen Mittelmeer um 37 Prozent und im zentralen Mittelmeer sogar um 55 Prozent.<\/p>\n<p>T\u00fcrkische Drohnen in libyscher Rettungszone<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese externalisierte EU-Migrationsabwehr erh\u00e4lt nun Konkurrenz: Vergangene Woche starteten in Tripolis erstmals zwei Langstreckendrohnen in die Zone, f\u00fcr die bei Seenotrettungen Libyen verantwortlich ist. Laut Flugtracking-Webseiten stammen die Drohnen von der t\u00fcrkischen Firma Baykar \u2013 jedenfalls wurden sie 2024 und 2025 teils wochenlang auf deren Firmengel\u00e4nde probegeflogen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr solche Eins\u00e4tze hat Baykar <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1173000.militaerpolitik-die-tuerkei-ist-eine-weltweite-drohnenmacht-geworden.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">zwei Modelle im Programm<\/a>: die seit zehn Jahren gebaute \u00bbBayraktar TB2\u00ab oder den neueren und deutlich gr\u00f6\u00dferen Nachfolger \u00bbAk\u0131nc\u0131\u00ab. Welches davon vergangene Woche im Mittelmeer flog, l\u00e4sst sich nicht nachvollziehen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wer f\u00fcr die Drohnenfl\u00fcge verantwortlich zeichnet und ob diese bewaffnet erfolgten, bleibt offen. Die libysche K\u00fcstenwache, die zum Milit\u00e4r geh\u00f6rt, antwortet auf eine Anfrage von \u00bbnd\u00ab nicht. Es kann sich um Patrouillen in der Seenotrettungszone gehandelt haben oder auch nur um Probefl\u00fcge. Gesteuert worden sein k\u00f6nnten diese vom t\u00fcrkischen Milit\u00e4r oder von libyschen Einheiten. Unklar ist zudem, ob die Drohnenfl\u00fcge auf Dauer angelegt sind.<\/p>\n<p>Deal mit Italien und Katar<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Aktivit\u00e4ten passen jedoch zu einem neuen \u00bbQuadrilateralen Mechanismus\u00ab, den Libyen, die T\u00fcrkei, Italien und Katar im Mai in Rom zum \u00bbKampf gegen irregul\u00e4re Migration und Schleusernetzwerke\u00ab <a href=\"https:\/\/decode39.com\/14863\/italy-hosts-libya-turkey-qatar-migration-talks\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berichten zufolge<\/a> vereinbart haben. Libyen und die T\u00fcrkei wollen dazu ein gemeinsames Einsatzzentrum f\u00fcr K\u00fcstenwachen in Tripolis einrichten, das von libyschen Beh\u00f6rden gef\u00fchrt und durch Verbindungsoffiziere der drei Partnerl\u00e4nder unterst\u00fctzt wird. Die Pilotphase des Zentrums soll im Juni offiziell begonnen haben.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von beiden Seiten des Mittelmeers k\u00f6nnten dann t\u00fcrkische Drohnen eingesetzt werden: Baykar, der Hersteller der \u00bbTB2\u00ab und der \u00bbAk\u0131nc\u0131\u00ab, hat <a href=\"https:\/\/militaeraktuell.at\/drohnepruduktion-baykar-kooperiert-mit-leonardo\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mit Leonardo vereinbart<\/a>, diese und weitere Modelle zuk\u00fcnftig in einer Anlage nahe dem Flughafens von Triest produzieren zu wollen. Auch Italiens Marine plant eine Beschaffung.<\/p>\n<p>Ankaras eigene \u00bbEin-Libyen-Politik\u00ab<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die neuen t\u00fcrkischen Drohnenfl\u00fcge von Tripolis begannen <a href=\"https:\/\/globe.adsbexchange.com\/?icao=ddbdde&amp;lat=32.897&amp;lon=13.264&amp;zoom=7.0&amp;showTrace=2026-08-06\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">am 6. August<\/a>, der bislang letzte war <a href=\"https:\/\/globe.adsbexchange.com\/?icao=00107a&amp;lat=32.959&amp;lon=12.870&amp;zoom=7.0&amp;showTrace=2026-08-11\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">am 11. August<\/a> \u2013 dem Tag, an dem der t\u00fcrkische Au\u00dfenminister Hakan Fidan Libyen offiziell besuchte, unter anderem zur Zusammenarbeit im Bereich \u00bbVerteidigung und Sicherheit\u00ab. In Westlibyen traf er den Regierungschef Abdul Hamid Dbeibeh und dessen Sicherheitsberater Ibrahim Dbeibeh. Thema war vor allem die \u00bbEin-Libyen-Politik\u00ab der T\u00fcrkei. Anschlie\u00dfend reiste Fidan weiter nach Benghazi, dort traf er unter anderem den milit\u00e4rischen Oberbefehlshaber Khalifa Haftar sowie dessen Sohn und Stellvertreter Saddam Haftar.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fidans Besuch d\u00fcrfte eine Reaktion auf Bem\u00fchungen der EU gewesen sein, die f\u00fcr ihre ausgelagerte Migrationsabwehr ebenfalls eine neue \u00bbEin-Libyen-Politik\u00ab verfolgt: Seit 2017 erhielt Westlibyen Ausr\u00fcstung, Ausbildung und eine Leitstelle f\u00fcr die K\u00fcstenwache, dieses System will Br\u00fcssel nun auf den Osten \u00fcbertragen. Zust\u00e4ndig daf\u00fcr ist die EU-Mittelmeermission Irini, die mit der Haftar-Regierung ein Kontrollzentrum in Benghasi und einen \u00dcberwachungsturm an der K\u00fcste in Tobruk <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1196622.migrationsabwehr-eu-verdoppelt-pullback-system-in-libyen.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">errichten soll<\/a>. Auch das B\u00fcro der Vereinten Nationen f\u00fcr Drogen- und Verbrechensbek\u00e4mpfung ist <a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/doceo\/document\/E-10-2026-001422-ASW_DE.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">daran beteiligt<\/a>.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Offizieller EU-Partner in Ostlibyen ist dabei eine einheitliche, aber imagin\u00e4re libysche K\u00fcstenwache, die aus Sicht der Kommission in Br\u00fcssel im Sinne von \u00bbEin-Libyen\u00ab f\u00fcr beide Landesteile zust\u00e4ndig sei. Das geht jedoch an der Realit\u00e4t vorbei: Selbst im Westen gibt es maritime Milizen, die nicht dem von Tripolis gesteuerten Apparat angeh\u00f6ren. Und Ostlibyen w\u00fcrde es nicht tolerieren, wenn westliche Einheiten dort Seepatrouillen durchf\u00fchrten.<\/p>\n<p>Drohnenwink an Frontex<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass Fidans Libyenbesuch auch ein Wink an die EU war und die T\u00fcrkei bei der Migrationskontrolle mitreden will, wird auch an den t\u00e4glich wechselnden Rufzeichen deutlich, welche die in Tripolis stationierten t\u00fcrkischen Drohnen in den vergangenen Wochen benutzten. Sie begannen stets mit \u00bbEagle\u00ab, mithin dem Rufzeichen, das gew\u00f6hnlich Frontex-Flugzeuge im Mittelmeer tragen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es w\u00e4re auch nicht das erste Mal, dass t\u00fcrkisches Milit\u00e4r in der libyschen Seenotrettungszone aktiv ist. Fregatten des Landes haben 2020 und 2021 wiederholt Migrantenboote vor der libyschen K\u00fcste aufgegriffen und die Geretteten an die libysche K\u00fcstenwache \u00fcbergeben.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die t\u00fcrkische Luftwaffe k\u00e4mpfte in dieser Zeit aufseiten der westlibyschen Regierung unter anderem mit TB2-Drohnen gegen Haftars Truppen in Ostlibyen und trug ma\u00dfgeblich zur milit\u00e4rischen Wende bei, als diese Tripolis belagerten. Haftars Luftwaffe hatte wiederum t\u00fcrkische St\u00fctzpunkte in Libyen <a href=\"https:\/\/thearabweekly.com\/libyas-haftar-receives-combat-drones-turkey-china-boosting-arsenal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mit chinesischen Kampfdrohnen<\/a> bombardiert und mehrere Drohnen zerst\u00f6rt \u2013 unter anderem in Tripolis, von dessen internationalem Flughafen nun, f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter, wieder TB2-Drohnen gestartet sind.<\/p>\n<p>Einseitige Boarding-Politik von EU-Milit\u00e4rmission<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass die T\u00fcrkei wieder st\u00e4rker milit\u00e4risch in Libyen pr\u00e4sent ist, wird auch durch eine Neukonfiguration der EU-Milit\u00e4rmission Irini beg\u00fcnstigt. Sie soll Waffenschmuggel nach Libyen aufsp\u00fcren und zur Umsetzung des UN-Sanktionsregimes verd\u00e4chtige Schiffe inspizieren. Betroffen davon waren aber vor allem R\u00fcstungsg\u00fcter auf dem Weg nach Westlibyen, w\u00e4hrend Haftars Truppen ihre Ausr\u00fcstung auch auf dem Landweg \u00fcber \u00c4gypten erhielten.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die von Irini verd\u00e4chtigten Schiffe kamen h\u00e4ufig aus der T\u00fcrkei, was mehrfach zu diplomatischen Konflikten f\u00fchrte. Etwa im November 2020, als die deutsche Fregatte \u00bbHamburg\u00ab im Rahmen von Irini den t\u00fcrkischen Frachter \u00bbRoseline A\u00ab nord\u00f6stlich von Bengasi stoppte und durchsuchte. Ankara protestierte und erreichte, dass die Inspektion abgebrochen wurde.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits im Juni 2020 war ein \u00e4hnlicher Vorfall eskaliert, als eine griechische Irini-Fregatte den Frachter \u00bb\u00c7irkin\u00ab kontrollieren wollte, der von t\u00fcrkischen Kriegsschiffen eskortiert wurde und ebenfalls verd\u00e4chtigt wurde, Waffen nach Westlibyen zu bringen.<\/p>\n<p>T\u00fcrkei schl\u00fcpft in Irini-Nische<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Zuge ihrer neuen \u00bbEin-Libyen-Politik\u00ab haben die EU-Staaten im Mai das Mandat der Milit\u00e4rmission eingeschr\u00e4nkt: Irini darf verd\u00e4chtige Schiffe auf hoher See nicht mehr inspizieren, sondern nur noch \u00bbsystematisch relevante Informationen dokumentieren\u00ab, best\u00e4tigte ein Sprecher gegen\u00fcber \u00bbnd\u00ab. Das k\u00f6nnte die T\u00fcrkei als Freibrief verstanden haben, nun eine eigene \u00bbEin-Libyen-Politik\u00ab zu verfolgen und die EU auszubooten.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter d\u00fcrfte Irini komplett auf die Verfolgung von libyschen Embargoverst\u00f6\u00dfen verzichten \u2013 oder die Vereinten Nationen heben die entsprechende Resolution auf. Dann k\u00f6nnte sich die EU-Mittelmeermission neuen Aufgaben zuwenden. Darauf deutet auch <a href=\"https:\/\/decode39.com\/16040\/irini-italian-navy-deepen-cooperation-to-protect-mediterranean-infrastructures\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">eine neue \u00bbtechnische Vereinbarung\u00ab<\/a> hin, die Irini j\u00fcngst mit der italienischen Marine zum Schutz kritischer maritimer Infrastruktur unterzeichnet hat.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Darin geht es um die \u00dcberwachung von Unterseekabeln und Pipelines \u2013 mithin einem Bereich, der abermals empfindlich in die Interessen der T\u00fcrkei und ein mit Tripolis 2019 geschlossenes Seeabkommen eingreift. Dieser umstrittene Vertrag definiert wiederum einen Korridor f\u00fcr t\u00fcrkische Anspr\u00fcche auf den Festlandsockel und die ausschlie\u00dfliche Wirtschaftszone Griechenlands. Neue Konflikte mit der T\u00fcrkei sind deshalb auch mit dem neuen Irini-Mandat vorprogrammiert.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die \u00bbTB2\u00ab und \u00bbAk\u0131nc\u0131\u00ab werden bald in Italien produziert. 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