{"id":85407,"date":"2026-08-20T09:28:11","date_gmt":"2026-08-20T09:28:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/85407\/"},"modified":"2026-08-20T09:28:11","modified_gmt":"2026-08-20T09:28:11","slug":"weniger-unternehmen-muessen-daten-zum-eu-aussenhandel-melden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/85407\/","title":{"rendered":"Weniger Unternehmen m\u00fcssen Daten zum EU-Au\u00dfenhandel melden"},"content":{"rendered":"\n<p>Weniger Unternehmen m\u00fcssen Daten zum EU-Au\u00dfenhandel melden<\/p>\n<p>   Lesezeit: 4 Minuten    Erstellt: 20. August 2026    <img decoding=\"async\" class=\"caption\" title=\"Foto: \u00a9 Burst\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Web-Laptop.jpg\" alt=\"Bildbeschreibung: Jemand an einem Laptop.\"\/>  <\/p>\n<p>Seit dem vergangenen Jahr m\u00fcssen in Deutschland deutlich weniger Unternehmen als zuvor Meldungen zur Au\u00dfenhandelsstatistik abgeben, wenn sie Waren innerhalb der Europ\u00e4ischen Union (EU) handeln: Mit dem novellierten Au\u00dfenhandelsstatistikgesetz wurden 2025 die j\u00e4hrlichen Meldeschwellen, ab denen Unternehmen Angaben zur Statistik machen m\u00fcssen, bei Exporten im EU-Binnenmarkt von 500 000 Euro auf 1 Million Euro verdoppelt und bei Importen von 800 000 Euro auf 3 Millionen Euro mehr als verdreifacht. Dadurch waren im Jahr 2025 in Deutschland 40 % oder 29 400 Unternehmen weniger zur Intrahandelsstatistik meldepflichtig als noch 2021. Eine Umfrage der europ\u00e4ischen Statistikbeh\u00f6rde Eurostat zeigt, dass Deutschland damit nach Estland (-57 %) und Bulgarien (-52 %) die EU-weit dritth\u00f6chste B\u00fcrokratieentlastung im Intrahandel erreicht hat. Der Intrahandel &#8211; also der Warenhandel mit anderen EU-Staaten &#8211; machte 2025 mehr als die H\u00e4lfte des gesamten deutschen Au\u00dfenhandels aus. Die Daten zur Intrahandelsstatistik erhebt das Statistische Bundesamt (Destatis) monatlich direkt von den Unternehmen. Der Au\u00dfenhandel mit Nicht-EU-Mitgliedstaaten (Extrahandel) wird dagegen fast vollst\u00e4ndig \u00fcber die Zollverwaltung nach den zollrechtlichen Bestimmungen erhoben. Hier kann das Statistische Bundesamt keine Meldebefreiungen festlegen.<\/p>\n<p>Beim Abbau von statistischen Meldepflichten muss immer die Entlastung der Unternehmen von B\u00fcrokratie gegen die erforderliche Qualit\u00e4t der Ergebnisse abgewogen werden: Einerseits sollen m\u00f6glichst viele Unternehmen von den Berichtspflichten entlastet werden, andererseits sollen qualitativ hochwertige Aussagen \u00fcber die konjunkturelle und strukturelle Entwicklung des Au\u00dfenhandels Deutschlands m\u00f6glich bleiben. Daher werden Meldeschwellen festgelegt, die sowohl den Entlastungsm\u00f6glichkeiten als auch dem Qualit\u00e4tsaspekt Rechnung tragen.<\/p>\n<p>Nur 5,4 % der Unternehmen mit Warenverkehren zwischen Deutschland und anderen EU-Mitgliedstaaten waren im Jahr 2025 meldepflichtig<\/p>\n<p>Im Zeitraum von 2021 bis 2025 waren j\u00e4hrlich durchschnittlich 5,7 Millionen Unternehmen in der EU im innergemeinschaftlichen Warenhandel aktiv. Davon waren im Schnitt jedes Jahr rund 430 000 Unternehmen meldepflichtig zur Intrahandelsstatistik. Der Anteil der meldepflichtigen Unternehmen an allen Au\u00dfenhandel betreibenden Unternehmen sank zwischen 2021 und 2025 EU-weit von 8,3 % auf 6,8 %. In Deutschland nahm der Anteil der meldepflichtigen Unternehmen im selben Zeitraum von 8,3 % auf 5,4 % der au\u00dfenhandelsaktiven Unternehmen ab. Damit waren nur etwa 43 800 von 803 900 Unternehmen oder jedes zwanzigste au\u00dfenhandelsaktive Unternehmen zu Angaben gegen\u00fcber der Statistik verpflichtet.<\/p>\n<p>Import: Zahl der meldepflichtigen Unternehmen seit 2021 mehr als halbiert<\/p>\n<p>Importseitig hat sich der Zahl der meldepflichtigen Unternehmen in Deutschland 2025 gegen\u00fcber 2021 mehr als halbiert (-57 %). In der Rangfolge der EU-weit h\u00f6chsten Entlastungen belegt Deutschland damit hinter Estland den zweiten Platz. 2025 mussten durch die Anhebung der Meldeschwelle nur noch 2,7 % der Unternehmen in Deutschland, die Waren aus anderen EU-Mitgliedstaaten importierten, Meldungen zur Intrahandelsstatistik abgeben. Damit hat sich auch der Anteil der meldepflichtigen Unternehmen im Vergleich zu 2021 (5,8 %) mehr als halbiert. Dabei werden weiterhin \u00fcber 90 % des Wertes der aus der EU nach Deutschland importierten Waren prim\u00e4rstatistisch erfasst. Importseitig gibt es keine EU-weite Anforderung an die H\u00f6he des Abdeckungsgrads. Die EU-Staaten m\u00fcssen die Qualit\u00e4t der Ergebnisse durch die Festlegung der Meldeschwelle eigenverantwortlich sicherstellen. Auch nach der j\u00fcngsten Anhebung der Meldeschwelle bleibt die Qualit\u00e4t der Au\u00dfenhandelsergebnisse hoch, da die Importe der Unternehmen, die von der Meldepflicht befreit wurden, auf Basis von Exportdaten der anderen EU-Mitgliedstaaten aus dem europ\u00e4ischen Mikrodatenaustausch (MDE) erg\u00e4nzt werden. Deshalb konnte die Meldeschwelle &#8211; ohne gr\u00f6\u00dfere Qualit\u00e4tseinbu\u00dfen &#8211; importseitig bedeutend st\u00e4rker angehoben werden als exportseitig.<\/p>\n<p>Export: 30 % weniger meldepflichtige Unternehmen als im Jahr 2021<\/p>\n<p>Im Jahr 2025 wurden exportseitig 30 % der im Jahr 2021 noch meldepflichtigen exportierenden Unternehmen von der Meldepflicht zur Intrahandelsstatistik befreit. Damit liegt Deutschland EU-weit auf dem vierten Platz hinter Bulgarien (-57 %), Portugal (-34 %) und Estland (-30 %). Mit der Verdopplung der Meldeschwelle konnte die akkumulierte Inflation seit der vorherigen Anpassung mehr als ausgeglichen werden und somit auch auf der Exportseite inflationsbereinigt eine Entlastung der Unternehmen erreicht werden. Im Jahr 2025 waren nur noch 16,1 % der in die EU exportierenden Unternehmen meldepflichtig zur Statistik, 2021 waren es noch 19,1 % gewesen. Die Meldeschwelle bei Exporten innerhalb der EU ist durch europ\u00e4ische Vorgaben nach oben begrenzt. Demnach m\u00fcssen mindestens 95 % des Wertes der innergemeinschaftlichen Exporte direkt erhoben werden.<\/p>\n<p>    NewsletterPost von der Redaktion EU-Schwerbehinderung<a href=\"https:\/\/www.eu-schwerbehinderung.eu\/index.php\/schwerbehinderung\/11-vl-list\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><\/a>Kostenlos per E-Mail in Ihrem Posteingang<a id=\"rcorners2\" href=\"https:\/\/www.eu-schwerbehinderung.eu\/index.php\/schwerbehinderung\/11-vl-list\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Newsletter bestellen<\/a>  <\/p>\n<p>Quelle:<a style=\"color: #000000;\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/32102\/6336623\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\"> Statistisches Bundesamt<\/a><\/p>\n<p>Autor: Redaktion \u00fcber ots &#8211; news aktuell<\/p>\n<p>       EU-Schwerbehinderung Tag: Weniger, Unternehmen, m\u00fcssen, Daten, EU-Au\u00dfenhandel, melden, EUS, EUS-Nachrichten, Nachrichten, News, Behindertenpolitik, Inklusion, Teilhabe, Barrierefreiheit, Pflege, Schwerbehinderung, Behinderung, Gesundheit, Berichte, Informationen, Liveticker, Newsticker, Nachrichten-App, News-App, Medien, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Kultur, Literatur   <\/p>\n<p class=\"cookieconsent-optout-marketing-header\">\n<p> EU-Schwerbehinderung Nachrichtenmagazin<\/p>\n<p style=\"line-height: 50%\">EU-Schwerbehinderung ist ein Nachrichtenmagazin und finanziert sich mit Werbung.<\/p>\n<p style=\"line-height: 50%\">Werbung unterst\u00fctzt uns unsere journalistischen Inhalte anzubieten, zu finanzieren und zu verbessern.<\/p>\n<p style=\"line-height: 50%\">Um diesen Artikel lesen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen Sie der Werbung zustimmen.<\/p>\n<p>Details zu Werbe- und Analyse-Trackern sowie zum jederzeit m\u00f6glichen Widerruf finden Sie in unserer <a href=\"http:\/\/datenschutz.eu-schwerbehinderung.eu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> oder im <a href=\"https:\/\/www.eu-schwerbehinderung.eu\/index.php\/34-master\/5760-cookie-declaration\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Privacy Center<\/a> am Ende jeder Seite.<\/p>\n<p><a style=\"color: #000000;\" href=\"https:\/\/www.eu-schwerbehinderung.eu\/index.php\/richtlinien\/1318-impressum\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Impressum &#8211; <\/a> <a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/datenschutz.eu-schwerbehinderung.eu\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Datenschutz &#8211; <\/a> <a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/agb.eu-schwerbehinderung.eu\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Nutzungsbedingungen<\/a><\/p>\n<p>Werbeblocker aktiv !<\/p>\n<p>EU-Schwerbehinderung ist ein Nachrichtenmagazin und finanziert sich mit Werbung.<\/p>\n<p>Um diesen Inhalt lesen zu k\u00f6nnen, schalten sie<\/p>\n<p>bitte den Werbeblocker ab!<\/p>\n<p>HINWEIS: Wird die Seite &#8218;inPrivat&#8216; oder im &#8218;Inkonito&#8216; Modus aufgerufen, kann die Seite bei einigen Browsern nicht angezeigt werden.<\/p>\n<p>Wenn sie die Werbung zulassen, unterst\u00fctzen sie uns, auch in Zukunft unser Angebot kostenlos anbieten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a style=\"color: #000000;\" href=\"https:\/\/www.eu-schwerbehinderung.eu\/index.php\/richtlinien\/1318-impressum\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Impressum<\/a> <a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/datenschutz.eu-schwerbehinderung.eu\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Datenschutz<\/a> <a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/agb.eu-schwerbehinderung.eu\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Nutzungsbedingungen<\/a> <a style=\"color: #000000;\" href=\"https:\/\/www.eu-schwerbehinderung.eu\/index.php\/34-master\/5760-cookie-declaration\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Datenschutzeinstellung<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Weniger Unternehmen m\u00fcssen Daten zum EU-Au\u00dfenhandel melden Lesezeit: 4 Minuten Erstellt: 20. 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