{"id":85451,"date":"2026-08-20T10:34:08","date_gmt":"2026-08-20T10:34:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/85451\/"},"modified":"2026-08-20T10:34:08","modified_gmt":"2026-08-20T10:34:08","slug":"app-store-vorschlag-von-apple-eu-lobt-aenderungen-will-aber-beobachten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/85451\/","title":{"rendered":"App-Store-Vorschlag von Apple: EU lobt \u00c4nderungen \u2013 will aber beobachten"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem Apple am Dienstag <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Apple-und-die-EU-Kommission-einigen-sich-Neue-App-Store-Regeln-ab-1-Oktober-11418522.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">neue Vorschl\u00e4ge zur Provisions- und Gesch\u00e4ftspolitik in seinen europ\u00e4ischen App-Store-L\u00e4den<\/a> vorgelegt hat, kam es nun zu einer ersten Reaktion der EU-Kommission. In einer Stellungnahme, die unter anderem dem Irish Independent vorliegt, hei\u00dft es, Br\u00fcssel begr\u00fc\u00dfe die \u00c4nderungen der Bedingungen. Diese seien auf einen \u201eengen Dialog\u201c zwischen der Kommission und Apple zur\u00fcckzuf\u00fchren und eine direkte Folge des <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/DMA-EU-Kommission-verhaengt-hohe-Strafen-gegen-Apple-und-Meta-10359517.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u201eNon-compliance\u201c-Beschlusses<\/a>, der im April 2025 im Rahmen des Digital Market Act (DMA) ergangen war \u2013 und mit hohen Strafzahlungen durch Apple verbunden ist.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>EU lobt Apples Vereinfachung der Geb\u00fchrenordnung<\/p>\n<p>Die EU-Kommission hatte sich unter anderem an den sogenannten Steering-Terms gest\u00f6rt, \u00fcber die Apple festlegt, wie App-Anbieter Nutzer zu anderen Zahlungswegen leiten d\u00fcrfen. Auch die von Apple eingef\u00fchrten M\u00f6glichkeiten der alternativen App-Marktpl\u00e4tze sagten der Kommission nicht zu. Mit Apples Ank\u00fcndigung wird die Kommission nun <a href=\"https:\/\/www.independent.ie\/business\/apple-will-change-its-app-store-rules-to-end-its-dispute-with-the-eu\/a\/160196535.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">die \u201eeffektive Umsetzung\u201c \u00fcberwachen<\/a>, so ein Sprecher.<\/p>\n<p>Im Rahmen des DMA h\u00e4tten EU-Nutzer das vollst\u00e4ndige Recht auf alternative App-Vertriebswege. Der Sprecher lobte unter anderem, dass es k\u00fcnftig nur noch ein einziges \u201eBusiness Terms\u201c-Regime bei Apple gibt, egal auf welche Art eine App vertrieben wird, also Apples App Store, alternative Marktpl\u00e4tze oder Web. Damit habe es auch eine \u201esignifikante Reduktion und Vereinfachung\u201c der App-Store-Geb\u00fchren gegeben. Apple hatte unter anderem die (f\u00fcr viele Entwickler verwirrende) Core Technology Fee gestrichen, die jetzt als Core Technology Commission nur noch vergleichsweise vereinfacht auftaucht.<\/p>\n<p>Marktplatzumbau als Notbremse f\u00fcr Apple<\/p>\n<p>Ab dem 1. Oktober 2026 sollen die neuen Bedingungen und Geb\u00fchren gelten und EU-Entwicklern das Leben leichter machen. Es gibt dann wie erw\u00e4hnt nur noch eine Ausfertigung der Gesch\u00e4ftsbedingungen. Die Entscheidung f\u00fcr eine Art der \u201eTerms\u201c entf\u00e4llt. Dies gilt \u00fcber alle Bereiche hinweg, also auch bei In-App-K\u00e4ufen.<\/p>\n<p>Apple soll zuletzt unter den \u00c4nderungen der Preisstruktur, die in vielen L\u00e4ndern durch Regierungen verlangt wird, gelitten haben. Der Konzern erhofft sich nun <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Apples-Dienstgeschaeft-iPhone-Hersteller-spuert-Effekte-der-Regulierung-11419735.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mehr Klarheit<\/a>, die vereinfachten \u201eTerms\u201c gelten mithin als eine Art Notbremse, um das lukrative Dienstegesch\u00e4ft zu erhalten. Ob App-Entwickler wirklich profitieren, bleibt abzuwarten \u2013 grunds\u00e4tzlich sparen sie zumindest einige Prozentpunkte. So schrumpft die In-App-Kauf-Geb\u00fchr von 30 auf 26 Prozent. Epic Games, das mit Apple seit Jahren im Rechtsstreit um die App-Store-Provision liegt, ist jedoch nicht zufrieden. Bei den neuen Geb\u00fchren handele es sich weiterhin um <a href=\"https:\/\/x.com\/EpicNewsroom\/status\/2089787577062559951\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">\u201eM\u00fcllgeb\u00fchren\u201c<\/a>, so ein Statement. So sammle Apple immer noch 15 Prozent bei Zahlungen ein, die au\u00dferhalb einer App erfolgen. Sollte die EU-Kommission das Verfahren jetzt einstellen, w\u00e4re der DMA \u201ebedeutungslos\u201c, so der Softwarekonzern.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>      Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p class=\"opt-in__description\">\n    Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.\n  <\/p>\n<p>        Preisvergleich jetzt laden\n      <\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:bsc@heise.de\" title=\"Ben Schwan\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bsc<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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