{"id":85583,"date":"2026-08-20T14:42:07","date_gmt":"2026-08-20T14:42:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/85583\/"},"modified":"2026-08-20T14:42:07","modified_gmt":"2026-08-20T14:42:07","slug":"apple-neue-app-gebuehren-in-der-eu-ab-oktober-2026-leben-wissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/85583\/","title":{"rendered":"Apple: Neue App-Geb\u00fchren in der EU ab Oktober 2026 | Leben &#038; Wissen"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p data-497f19fe=\"0-2865\">Apple ordnet seine App-Geb\u00fchren in der Europ\u00e4ischen Union (EU) neu: Vom 1. Oktober 2026 an m\u00fcssen sich Entwickler auf ein ver\u00e4ndertes Provisionsmodell einstellen. Betroffen sind sowohl Apps aus dem klassischen App Store als auch Anwendungen, die \u00fcber alternative Marktpl\u00e4tze oder direkt \u00fcber Webseiten angeboten werden. Je nachdem, wie eine App vertrieben wird und wie Nutzer darin bezahlen, kassiert Apple unterschiedlich viel mit.<\/p>\n<p data-497f19fe=\"0-2865\">Wie <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/digital\/multimedia\/apple\/apple-alle-infos-78214506.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Apple<\/a> in einer <a href=\"https:\/\/developer.apple.com\/news\/?id=gmws0jgp\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" class=\"text-link\">Mitteilung f\u00fcr Entwickler<\/a> erkl\u00e4rt, sollen die bisherigen Geb\u00fchrenregeln einfacher werden. Gleichzeitig verschwindet die sogenannte Core Technology Fee. Bei betroffenen Apps waren die ersten eine Million Installationen pro Jahr kostenlos. Danach kassierte Apple f\u00fcr jede weitere gez\u00e4hlte Erstinstallation 50 Cent. K\u00fcnftig f\u00e4llt diese Geb\u00fchr weg und wird durch eine Provision auf digitale Ums\u00e4tze ersetzt.<\/p>\n<p>5 Prozent au\u00dferhalb des App Stores<\/p>\n<p data-497f19fe=\"0-2865\">Wie hoch diese neue Provision ausf\u00e4llt, h\u00e4ngt vom Vertriebsweg ab. Bei Apps aus alternativen Marktpl\u00e4tzen oder solchen, die direkt \u00fcber Webseiten vertrieben werden, verlangt Apple k\u00fcnftig f\u00fcnf Prozent auf digitale Ums\u00e4tze. Der Konzern nennt diese Abgabe \u201eCore Technology Commission\u201c. Daf\u00fcr fallen zwei bisherige Geb\u00fchren weg: Bei der \u201eInitial Acquisition Fee\u201c (Geb\u00fchr f\u00fcr Neukunden) kassierte Apple bei K\u00e4ufen \u00fcber einen Link aus der App in den ersten sechs Monaten 2 Prozent des Kaufpreises. Die \u201eStore Services Fee\u201c schlug je nach Servicepaket zus\u00e4tzlich mit f\u00fcnf oder 13 Prozent zu Buche.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p data-497f19fe=\"0-2865\">Wer seine App dagegen weiter \u00fcber den App Store anbietet und K\u00e4ufe darin \u00fcber einen anderen Zahlungsanbieter abwickelt, zahlt mehr. Wie Apple auf seiner <a href=\"https:\/\/developer.apple.com\/support\/apps-in-the-eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" class=\"text-link\">Entwicklerseite erkl\u00e4rt<\/a>, werden daf\u00fcr grunds\u00e4tzlich 20 Prozent des Kaufpreises f\u00e4llig. F\u00fcr Teilnehmer am Small Business Program sinkt die Provision auf 10 Prozent.<\/p>\n<p data-497f19fe=\"0-2865\">Gleichzeitig d\u00fcrfen Entwickler alternative Zahlungswege neben Apples eigenem In-App-Kaufsystem anbieten, m\u00fcssen sich dann aber zw\u00f6lf Monate an ihre Wahl halten.<\/p>\n<p>EU schaut weiter genau hin<\/p>\n<p data-497f19fe=\"0-2865\">Hinter den \u00c4nderungen steht der Digital Markets Act, das EU-Gesetz f\u00fcr faireren Wettbewerb bei Digitalkonzernen. Apple hatte seine Regeln in Europa bereits angepasst, nachdem die Wettbewerbsh\u00fcter \u00c4nderungen verlangt hatten. Besonders die Core Technology Fee sorgte dabei f\u00fcr Kritik. Sie k\u00f6nne Entwickler davon abhalten, Apps \u00fcber andere Wege als den App Store anzubieten. Mit dem neuen Geb\u00fchrenmodell will Apple diesen Streit nun ausr\u00e4umen.<\/p>\n<p data-497f19fe=\"0-2865\">Damit ist der Streit um Apples App-Regeln in Europa aber noch nicht beendet. Die EU-Kommission begr\u00fc\u00dft die angek\u00fcndigten \u00c4nderungen laut <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/legal\/litigation\/apple-changes-fees-alternative-app-stores-eu-2026-08-18\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" class=\"text-link\">Reuters<\/a> zwar grunds\u00e4tzlich, will deren Umsetzung jedoch weiter genau beobachten.<\/p>\n<p data-497f19fe=\"0-2865\">Deutliche Kritik kommt dagegen von Epic Games: Der \u201eFortnite\u201c-Entwickler streitet bereits seit L\u00e4ngerem mit Apple und bezweifelt, dass das neue Geb\u00fchrenmodell tats\u00e4chlich f\u00fcr mehr Wettbewerb sorgt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Apple ordnet seine App-Geb\u00fchren in der Europ\u00e4ischen Union (EU) neu: Vom 1. 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