{"id":86096,"date":"2026-08-21T13:17:08","date_gmt":"2026-08-21T13:17:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/86096\/"},"modified":"2026-08-21T13:17:08","modified_gmt":"2026-08-21T13:17:08","slug":"europas-mueckenplage-laesst-sich-immer-schwerer-eindaemmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/86096\/","title":{"rendered":"Europas M\u00fcckenplage l\u00e4sst sich immer schwerer eind\u00e4mmen"},"content":{"rendered":"<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            21\/08\/2026 &#8211; 15:04 MESZ\n            <\/p>\n<p>Das Europ\u00e4ische Zentrum f\u00fcr die Pr\u00e4vention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) warnt: Europa muss die \u00dcberwachung von Stechm\u00fccken verst\u00e4rken und mehr Instrumente zu ihrer Bek\u00e4mpfung einsetzen. Der West-Nil-Virus breitet sich weiter aus, zugleich siedeln sich invasive M\u00fcckenarten in neuen Regionen an. <\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>\u201eDie zunehmende \u00dcbertragung des West-Nil-Virus und die Ausbreitung invasiver M\u00fcckenarten zeigen, wie dringend Europa seine Kapazit\u00e4ten zur M\u00fcckenbek\u00e4mpfung st\u00e4rken muss\u201c, <a href=\"https:\/\/www.ecdc.europa.eu\/en\/news-events\/world-mosquito-day-2026-europe-must-upgrade-control-tools-disease-risks-rise\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">sagte (Quelle auf Englisch)<\/a> C\u00e9line Gossner, ECDC-Expertin f\u00fcr Lebensmittel-, Wasser-, vektor\u00fcbertragene und zoonotische Krankheiten.<\/p>\n<p>Die Warnung erfolgt zu Beginn der aktivsten Phase der \u00dcbertragung in den Sommermonaten. Erstmals in diesem Jahr melden sechs europ\u00e4ische Regionen lokal erworbene Infektionen mit dem West-Nil-Virus. Insgesamt waren laut ECDC bis zum 13. August 429 lokal erworbene F\u00e4lle in neun europ\u00e4ischen L\u00e4ndern registriert. Die meisten Infektionen treten gew\u00f6hnlich im August und zu Beginn des September auf. Die Fallzahlen d\u00fcrften daher weiter steigen. <\/p>\n<p>Parallel dazu hat sich die Asiatische Tigerm\u00fccke, Aedes albopictus, inzwischen in 16 europ\u00e4ischen L\u00e4ndern etabliert \u2013 doppelt so viele wie vor zw\u00f6lf Jahren. Die Art kann Dengue- und Chikungunya-Viren \u00fcbertragen, Krankheiten, die fr\u00fcher vor allem in tropischen und subtropischen Regionen vorkamen. <\/p>\n<p>M\u00fcckenkontrolle in Europa: Flickenteppich<\/p>\n<p>Die Entwicklung legt ein weniger sichtbares Problem offen: Europa verf\u00fcgt \u00fcber kein einheitliches System zur Bek\u00e4mpfung der M\u00fccken, die diese Krankheiten \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Eine neue <a href=\"https:\/\/www.ecdc.europa.eu\/en\/publications-data\/surveillance-and-control-culex-mosquitoes-and-aedes-invasive-mosquitoes-europe\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">ECDC-Erhebung (Quelle auf Englisch)<\/a> zu \u00dcberwachung und Bek\u00e4mpfung von M\u00fccken zeigt gro\u00dfe Unterschiede zwischen den L\u00e4ndern. Programme werden unterschiedlich organisiert, finanziert und umgesetzt. Von 38 angeschriebenen Staaten und Gebieten schickten 26 ausgef\u00fcllte Frageb\u00f6gen zur\u00fcck. <\/p>\n<p>Dem Bericht zufolge h\u00e4ngen viele \u00dcberwachungs- und Bek\u00e4mpfungsprogramme von kurzfristiger Finanzierung ab und kommen ohne langfristige Planung aus. Zust\u00e4ndigkeiten liegen teils auf nationaler, teils auf regionaler oder kommunaler Ebene. Das erschwert eine abgestimmte Strategie \u00fcber Grenzen hinweg. <\/p>\n<p>Das ist entscheidend, denn M\u00fccken kennen keine Grenzen.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr eine wirksame M\u00fcckenbek\u00e4mpfung brauchen wir eine enge Zusammenarbeit in Europa und einen integrierten Ansatz. Er muss M\u00fcckenmonitoring, die Einbindung der Bev\u00f6lkerung und gezielte Ma\u00dfnahmen zur M\u00fcckenbek\u00e4mpfung verbinden, die auch Umwelteffekte ber\u00fccksichtigen\u201c, sagte Gossner.<\/p>\n<p>Nach Angaben des ECDC bleibt die M\u00fcckenbek\u00e4mpfung oft reaktiv und ad hoc. Sie richtet sich \u00fcberwiegend gegen erwachsene Tiere. Langfristige Strategien, um invasive Populationen zur\u00fcckzudr\u00e4ngen oder zu beseitigen, fehlen vielerorts. Bei Aedes-M\u00fccken setzen die L\u00e4nder auf eine Mischung aus chemischen und nicht-chemischen Ma\u00dfnahmen. Dazu geh\u00f6ren Eingriffe gegen Larven sowie Kampagnen, die die Bev\u00f6lkerung zum Mitmachen bewegen sollen.<\/p>\n<p>Der Klimawandel versch\u00e4rft das Problem. Bereits jetzt beobachtet das ECDC l\u00e4ngere und intensivere \u00dcbertragungssaisons f\u00fcr West-Nil-Virus, Dengue und Chikungunya. W\u00e4rmere Bedingungen schaffen g\u00fcnstigere Lebensr\u00e4ume f\u00fcr M\u00fccken und verl\u00e4ngern die Zeitr\u00e4ume, in denen sich die Viren verbreiten k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 21\/08\/2026 &#8211; 15:04 MESZ Das Europ\u00e4ische Zentrum f\u00fcr die Pr\u00e4vention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC)&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":86097,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[6,1513,15967,25112],"class_list":["post-86096","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-europa","tag-krankheit","tag-moskito","tag-west-nil-virus"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/86096","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=86096"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/86096\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/86097"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=86096"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=86096"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=86096"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}