{"id":86733,"date":"2026-08-23T16:27:21","date_gmt":"2026-08-23T16:27:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/86733\/"},"modified":"2026-08-23T16:27:21","modified_gmt":"2026-08-23T16:27:21","slug":"suedkorea-schickt-erstmals-frachter-ueber-arktis-nach-europa-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/86733\/","title":{"rendered":"S\u00fcdkorea schickt erstmals Frachter \u00fcber Arktis nach Europa"},"content":{"rendered":"<p class=\"\">\n                    Neben Russland und China interessiert sich nun auch S\u00fcdkorea f\u00fcr die alternative Schifffahrtsroute durch die Arktis nach Europa. Das Containerschiff \u201ePanStar Acro\u201c legte am Samstagabend in der Stadt Busan f\u00fcr eine kommerzielle Testfahrt \u00fcber die sogenannte Nordostpassage ab, wie das Ministerium f\u00fcr Ozeane und Fischerei mitteilte. Das unter anderem mit Chemieprodukten und Gebrauchtwagen beladene Schiff soll die europ\u00e4ischen H\u00e4fen in Felixstowe (Gro\u00dfbritannien), Rotterdam (Niederlande) und Danzig (Polen) anlaufen.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Mit der Testfahrt will S\u00fcdkoreas Regierung pr\u00fcfen, ob die Nordostpassage f\u00fcr den kommerziellen Schiffsverkehr genutzt werden kann. Dazu sollen unter anderem Daten zu Fahrtdauer, Treibstoffverbrauch und Betriebskosten gesammelt werden. Seoul will die Arktis-Passage langfristig als neue Handelsroute etablieren und die Hafenstadt Busan zu einem internationalen Logistikzentrum ausbauen.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Die Fahrt der \u201ePanStar Acro\u201c inklusive R\u00fcckkehr nach Busan soll insgesamt 45 Tage dauern &#8211; was deutlich schneller w\u00e4re als die klassische Route nach Europa \u00fcber den Indischen Ozean, das Rote Meer und den Suezkanal. Die Passage durch die Arktis soll dabei jeweils rund acht Tage dauern.\n            <\/p>\n<p>            Umweltsch\u00fctzer warnen vor den Folgen f\u00fcr die Arktis<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Die weltweite Suche nach alternativen Handelswegen hat sich seit Beginn des Iran-Kriegs und den erheblichen Einschr\u00e4nkungen der Schifffahrt durch die Stra\u00dfe von Hormus nochmals beschleunigt.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Der arktische Seeweg zwischen Europa und Asien ist deutlich k\u00fcrzer als die Routen durch den Indischen Ozean, er ist aber einen gro\u00dfen Teil des Jahres durch Eis versperrt. Infolge des Klimawandels verl\u00e4ngert sich die schiffbare Zeit allerdings. Umweltsch\u00fctzer warnen jedoch vor den Folgen des zunehmenden Schiffsverkehrs in der Arktis, insbesondere vor der St\u00f6rung der empfindlichen \u00d6kosysteme.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Russland und China treiben die kommerzielle Nutzung der Nordostpassage ebenfalls voran. Erst am 15. August startete das von einer chinesischen Reederei betriebene Containerschiff \u201eDubai Tower\u201c im chinesischen Ningbo zu einer Fahrt nach Europa \u00fcber die Arktis. Sie ist Teil eines neuen saisonalen Linienverkehrs, der die Strecke zwischen China und Europa etwa halbieren soll. Russland nutzt die Route unter anderem f\u00fcr den Schiffstransport von Fl\u00fcssiggas (LNG) f\u00fcr Kunden in Asien vom Hafen Sabetta auf der sibirischen Jamal-Halbinsel.\n            <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Neben Russland und China interessiert sich nun auch S\u00fcdkorea f\u00fcr die alternative Schifffahrtsroute durch die Arktis nach Europa.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":86734,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[6,2502,28522,2655,18908],"class_list":["post-86733","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-europa","tag-lieferketten","tag-schiffahrtsweg","tag-schiffsverkehr","tag-seeschiff"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/86733","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=86733"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/86733\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/86734"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=86733"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=86733"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=86733"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}