{"id":87126,"date":"2026-08-24T11:02:20","date_gmt":"2026-08-24T11:02:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/87126\/"},"modified":"2026-08-24T11:02:20","modified_gmt":"2026-08-24T11:02:20","slug":"eu-genehmigt-milliardenschwere-ruestungshilfe-fuer-die-ukraine-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/87126\/","title":{"rendered":"EU genehmigt milliardenschwere R\u00fcstungshilfe f\u00fcr die Ukraine"},"content":{"rendered":"<p>Die EU hat weitere 6,1 Milliarden Euro aus ihrem 90-Milliarden-Euro-Darlehen f\u00fcr die Ukraine am Montag freigegeben. Das Geld sei f\u00fcr Luftabwehrsysteme, Lenkwaffen, Munition und Radarsysteme bestimmt. \u201eAm ukrainischen Unabh\u00e4ngigkeitstag zeigen wir unsere unersch\u00fctterliche Unterst\u00fctzung\u201c, erkl\u00e4rte Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen vor geplanten Gespr\u00e4chen zwischen der Ukraine und ihren Verb\u00fcndeten \u00fcber die weitere milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung im Kampf gegen Russland.<\/p>\n<p>Die Verteidigung der Ukraine m\u00fcsse angesichts von 376 russischen Raketenangriffen allein im Juli \u201edringend\u201c gest\u00e4rkt werden, erkl\u00e4rte die EU-Kommission. Der 90-Milliarden-Euro-Kredit f\u00fcr Kiew sieht 60 Milliarden Euro Milit\u00e4rhilfe vor.<\/p>\n<p>Der Kredit wird in mehreren Tranchen ausgezahlt und soll der Ukraine die Fortsetzung ihres Abwehrkampfes gegen die russischen Invasionstruppen erm\u00f6glichen und das Land vor einer Staatspleite bewahren. Vor der nun angek\u00fcndigten Tranche von 6,1 Milliarden Euro wurden bereits 16 Milliarden Euro bewilligt, von denen 8,5 Milliarden Euro schon ausgezahlt wurden. Der Gro\u00dfteil der Beschaffungen soll bei R\u00fcstungsunternehmen aus der EU erfolgen.<\/p>\n<p>                Treffen der Koalition der Willigen in Kiew                                    <\/p>\n<p>Die Freigabe der EU-Gelder erfolgte am ukrainischen Nationalfeiertag. An diesem Tag feiert die Ukraine den 35. Jahrestag ihrer Unabh\u00e4ngigkeit. Zudem beraten am Montag Staats- und Regierungschefs der sogenannten Koalition der Willigen \u00fcber die weitere Unterst\u00fctzung der Ukraine. Nach Angaben eines EU-Vertreters werden rund zehn Teilnehmer f\u00fcr das Treffen nach Kiew reisen, unter ihnen EU-Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa und der neue britische Premierminister Andy Burnham.<\/p>\n<p>Im Vorfeld des Treffens betonte Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa: \u201eWir werden die Ukraine weiter so lange und so umfassend wie n\u00f6tig unterst\u00fctzen\u201c. Schon in den bisher viereinhalb Kriegsjahren habe man mehr als 220 Milliarden Euro mobilisiert. Zugleich drohte Costa Kremlchef Wladimir Putin mit neuen Sanktionen. \u201eWir werden den Druck erh\u00f6hen, bis Russland das T\u00f6ten beendet, ernsthaften Friedenswillen zeigt und an den Verhandlungstisch kommt\u201c.<\/p>\n<p>In diesem Sommer sehe man deutlicher als je zuvor, dass der Krieg Russlands Ressourcen aufzehre. Die bereits verh\u00e4ngten beispiellosen EU-Sanktionen zeigten Wirkung. \u00dcber den Krieg hinaus verwies Costa auf die europ\u00e4ische Perspektive der Ukraine. Den angestrebten EU-Beitritt bezeichnete er als \u201edie beste Garantie f\u00fcr Sicherheit und langfristige demokratische Stabilit\u00e4t f\u00fcr die Ukraine und f\u00fcr Europa insgesamt\u201c.<\/p>\n<p>                Norwegen sagt f\u00fcr 2027 weitere Milliardenhilfe zu                                    <\/p>\n<p>Norwegen sicherte der Ukraine f\u00fcr 2027 weitere Finanzhilfen in H\u00f6he von 85 Milliarden norwegischen Kronen (7,8 Milliarden Euro) zu. Die Summe entspreche den Zuwendungen des Jahres 2026 und sei f\u00fcr milit\u00e4rische sowie humanit\u00e4re Zwecke vorgesehen, erkl\u00e4rt Ministerpr\u00e4sident Jonas Gahr St\u00f8re am Sonntag bei einem Besuch in Kiew, zusammen mit den Staats- und Regierungschefs von Finnland, D\u00e4nemark, Estland, Lettland und Litauen.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig davon vereinbarten Finnland und die Ukraine eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Produktion von unbemannten Systemen, wie das B\u00fcro des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj auf der Plattform X mitteilte. Geplant sei unter anderem ein Gemeinschaftsunternehmen f\u00fcr unbemannte \u00dcberwasserschiffe.<\/p>\n<p>                Gro\u00dfbritannien unterst\u00fctzt Produktion von Langstreckenraketen                                    <\/p>\n<p>Auch Gro\u00dfbritannien sicherte weitere Unterst\u00fctzung zu: Premierminister Andy Burnham k\u00fcndigte vor seinem Antrittsbesuch in der Ukraine Unterst\u00fctzung f\u00fcr die dortige Produktion von Langstreckenraketen an. \u201eDie Sicherheit der Ukraine ist unsere Sicherheit\u201c, erkl\u00e4rte Burnham.<\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien erlaube dem europ\u00e4ischen Raketenhersteller MBDA, geheime Informationen \u00fcber britische Bauteile des Marschflugk\u00f6rpers Scalp weiterzugeben, teilt Burnhams B\u00fcro mit. Dies solle Frankreich und der Ukraine helfen, lokale Produktionslinien f\u00fcr die Waffe aufzubauen.<\/p>\n<p>                Deutschland sichert Ukraine weitere Unterst\u00fctzung zu                                    <\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund des ukrainischen Nationalfeiertags sicherte auch der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz weitere Unterst\u00fctzung zu. \u201eWir stehen fest an der Seite der Ukraine\u201c, sagte Merz am Montag in einem im Onlinedienst X ver\u00f6ffentlichten Video. Die Ukrainerinnen und Ukrainer verteidigten \u201emit beeindruckendem Mut\u201c seit Jahren \u201edie Unabh\u00e4ngigkeit ihres Landes gegen den brutalen russischen Angriffskrieg\u201c. Sie zeigten \u201edamit der gesamten Welt, was es hei\u00dft, f\u00fcr Freiheit und f\u00fcr einen gerechten Frieden einzustehen\u201c.<\/p>\n<p>Zudem will der deutsche Au\u00dfenminister Johann Wadephul am Montag mit seinem US-Kollegen Marco Rubio telefonieren und ihm Eindr\u00fccke seiner j\u00fcngsten Reise in die Ukraine schildern. Er wolle Rubio bitten, im Sinne der Ukraine pers\u00f6nlich aktiv zu werden, sagte Wadephul im Deutschlandfunk. Die US-Diplomatie sei in dieser Hinsicht bisher im Wesentlichen in den H\u00e4nden der Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff gewesen. \u201eM\u00f6glicherweise kann ich ihn (Rubio) selber auch veranlassen, dort noch mehr zu machen, aber wir werden auch auf anderen Wegen versuchen, jetzt Gespr\u00e4che anzusto\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p>apa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die EU hat weitere 6,1 Milliarden Euro aus ihrem 90-Milliarden-Euro-Darlehen f\u00fcr die Ukraine am Montag freigegeben. 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