{"id":87384,"date":"2026-08-24T16:53:09","date_gmt":"2026-08-24T16:53:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/87384\/"},"modified":"2026-08-24T16:53:09","modified_gmt":"2026-08-24T16:53:09","slug":"norwegens-oelpolitik-norwegen-will-oel-und-gas-in-arktis-auch-gegen-willen-der-eu-foerdern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/87384\/","title":{"rendered":"Norwegens \u00d6lpolitik: Norwegen will \u00d6l und Gas in Arktis auch gegen Willen der EU f\u00f6rdern"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Norwegen will ungeachtet der Haltung der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/europaeische-union\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU<\/a> an seinen Pl\u00e4nen f\u00fcr eine \u00d6l- und Gasf\u00f6rderung in der arktischen Barentssee festhalten. Sein Land werde diese Gebiete erschlie\u00dfen, teilte Energieminister Terje Aasland der Nachrichtenagentur Reuters mit. Dann sei es an der EU, zu entscheiden, ob sie ein \u200bMoratorium f\u00fcr den Kauf dieses Gases oder \u00d6ls verh\u00e4ngen wolle. Angesichts der geopolitischen Sicherheitslage und der Ressourcenknappheit diene \u200beine fortgesetzte Aktivit\u00e4t in der Barentssee sowohl norwegischen als auch europ\u00e4ischen Interessen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die EU bef\u00fcrwortet aus Umweltschutzgr\u00fcnden eigentlich ein Verbot neuer \u200cBohrungen in \u2060der Arktis. Sie erw\u00e4gt jedoch angesichts von \u200bSorgen um die Energiesicherheit eine Neubewertung ihrer Politik. Seit der russischen Invasion in die Ukraine 2022 ist <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/norwegen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Norwegen<\/a> zum gr\u00f6\u00dften Gaslieferanten Europas aufgestiegen. Das Land deckt rund 30 \u200bProzent des Bedarfs der EU und Gro\u00dfbritanniens. Es will seine \u00d6l- und Gasproduktion mindestens bis 2035 auf dem derzeitigen Niveau halten. Ohne die Erschlie\u00dfung neuer Vorkommen droht die F\u00f6rderung nach offiziellen Prognosen jedoch nach 2030 stark zu fallen. Norwegen geh\u00f6rt nicht der EU, aber dem Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum (EWR) an.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Chef des norwegischen \u00d6lkonzerns Equinor, Anders Opedal, sagte, \u00d6l und Fl\u00fcssigerdgas (LNG) aus der Barentssee k\u00f6nnten in die ganze Welt geliefert werden, \u2060sollte die EU sie ablehnen. \u00bbDas Einzige, \u200bwas darunter leiden wird, ist tats\u00e4chlich die europ\u00e4ische Sicherheit.\u00ab Unterdessen unterzeichnete der deutsche Energiekonzern Uniper einen \u200clangfristigen Gasliefervertrag mit Equinor, wie beide Unternehmen \u200cam Montag mitteilten. Uniper beziehe von 2027 bis 2041 j\u00e4hrlich mehr \u200bals 30 Terawattstunden Erdgas. Dies entspreche grob dem Gasverbrauch von mehr als zwei Millionen Haushalten in Deutschland pro Jahr.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Norwegen will ungeachtet der Haltung der EU an seinen Pl\u00e4nen f\u00fcr eine \u00d6l- und Gasf\u00f6rderung in der arktischen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":87385,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[28646,465,28647,22863,6,13,14,22,912,28644,28648,34,5486,28645],"class_list":["post-87384","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-anders-opedal","tag-arktis","tag-barentssee","tag-equinor","tag-europa","tag-europaeisch","tag-europaeische","tag-europaeische-union","tag-norwegen","tag-norwegens-oelpolitik","tag-oelpolitik","tag-politik","tag-reuters","tag-terje-aasland"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87384","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=87384"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87384\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/87385"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=87384"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=87384"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=87384"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}