{"id":87577,"date":"2026-08-25T07:24:19","date_gmt":"2026-08-25T07:24:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/87577\/"},"modified":"2026-08-25T07:24:19","modified_gmt":"2026-08-25T07:24:19","slug":"sicherheit-in-europa-spitzen-ki-ist-die-grundlage-fuer-europas-sicherheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/87577\/","title":{"rendered":"Sicherheit in Europa: Spitzen-KI ist die Grundlage f\u00fcr Europas Sicherheit"},"content":{"rendered":"<p>    Inhalt<br \/>\n    <a class=\"article-toc__fullview z-text-button\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/2026-08\/sicherheit-europa-kuenstliche-intelligenz-usa-fortschritt\/komplettansicht\" data-ct-label=\"all\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n        Auf einer Seite lesen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p>            Inhalt        <\/p>\n<p>Seite 1Spitzen-KI ist die Grundlage f\u00fcr Europas Sicherheit<\/p>\n<p>                                            <a class=\"article-toc__item article-toc__link\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/2026-08\/sicherheit-europa-kuenstliche-intelligenz-usa-fortschritt\/seite-2\" data-ct-label=\"2\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                    Seite 2Europa sollte sich mit L\u00e4ndern wie Kanada und Australien verb\u00fcnden<br \/>\n                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wolfgang Ischinger war deutscher Botschafter in Washington und London und ist seit 2008 Vorsitzender der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz. Daniel Privitera ist Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des KIRA Center, eines unabh\u00e4ngigen Thinktanks, der sich mit KI-Risiken befasst. Er ist Rotating Member der Tech Strategy Initiative der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/europa\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Europas<\/a> Staats- und Regierungschefs m\u00fcssen einer harten Realit\u00e4t ins Auge sehen: Weil die Vereinigten Staaten kein bedingungslos verl\u00e4sslicher Partner mehr sind, muss Europa viel st\u00e4rker selbst f\u00fcr seine Sicherheit sorgen. Das wurde zuletzt beim Nato-Gipfel in Ankara im Juli deutlich, bei dem die St\u00e4rkung des europ\u00e4ischen Beitrags in der Nato im Vordergrund stand. Was in vielen Hauptst\u00e4dten aber noch immer nicht vollumf\u00e4nglich angekommen ist: Spitzen-KI \u2013 leistungsf\u00e4hige KI-Systeme von unmittelbarer Relevanz f\u00fcr Sicherheit, Wettbewerbsf\u00e4higkeit und Souver\u00e4nit\u00e4t \u2013 geh\u00f6rt in das Zentrum dieser Neuordnung. Die Technologie muss zur obersten Priorit\u00e4t auf der h\u00f6chsten Politik-Ebene werden.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die vergangenen Monate haben das deutlich gemacht. KI-Systeme werden immer leistungsf\u00e4higer und k\u00f6nnen schon heute missbraucht werden, um Cyberangriffe durchzuf\u00fchren. Vorf\u00e4lle wie der einer OpenAI-KI, die selbstst\u00e4ndig entschied, ein anderes Unternehmen zu hacken, zeigen au\u00dferdem, dass Kontrollverluste \u00fcber KI-Systeme keine Science-Fiction mehr sind. Diese f\u00fcr die nationale Sicherheit hochrelevanten Entwicklungen werden, davon muss man ausgehen, weitergehen und in ihrem Ausma\u00df zunehmen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wer sich dagegen sch\u00fctzen will, braucht unter anderem selbst Zugang zu den besten KI-Modellen. Allerdings hat die amerikanische Regierung gezeigt, dass sie Ausl\u00e4ndern jederzeit den Zugang zu solchen Modellen sperren kann. Zwar ist Europa auch in anderen Bereichen auf die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/usa\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> angewiesen, aber bei KI ist diese Abh\u00e4ngigkeit besonders brisant, da diese Technologie in Zukunft nicht nur die Grundlage f\u00fcr \u00f6konomische Wertsch\u00f6pfung, sondern auch f\u00fcr nationale und internationale Sicherheit elementar sein wird.\n<\/p>\n<p>            In den Hauptst\u00e4dten ist noch nicht angekommen, wie schnell sich KI entwickelt            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Europas KI-Politik kann dieser Herausforderung nur gerecht werden, wenn sie mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme beginnt. Denn in Br\u00fcssel und den europ\u00e4ischen Hauptst\u00e4dten ist zu vielen Menschen an den entscheidenden Stellen noch nicht klar, mit welch beispielloser Geschwindigkeit die aktuelle KI-Entwicklung voranst\u00fcrmt. Die Rechenleistung, die f\u00fcr das Training dieser Modelle aufgewendet wird, vervierfacht sich jedes Jahr. Resultat ist immer leistungsf\u00e4higere KI, die heute in verschiedenen Bereichen das Niveau menschlicher Experten mit Doktortitel erreicht.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Europa ist derzeit nicht in der Lage, in diesem Wettrennen mitzuhalten. Die strukturellen Bedingungen in Europa \u2013 zu wenig Kapital und Rechenleistung, strenge Regeln im Urheberrecht und Datenschutz, unattraktive Bedingungen f\u00fcr Gr\u00fcndungen, in der Folge Talentabwanderung in die USA \u2013 machen es aktuell kaum m\u00f6glich, erfolgreiche KI-Unternehmen aufzubauen. Das f\u00fchrt dazu, dass europ\u00e4ische KI-Modelle hinter der Konkurrenz aus China liegen, die wiederum hinter den f\u00fchrenden US-Modellen liegen.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZEIT ONLINE<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Nat\u00fcrlich intelligent<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">K\u00fcnstliche Intelligenz ist die wichtigste Technologie unserer Zeit. Aber auch ein riesiger Hype. Wie man echte Durchbr\u00fcche von hohlen Versprechungen unterscheidet, lesen Sie in unserem KI-Newsletter.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a><br \/>\n     zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Diese Kluft k\u00f6nnte in Zukunft sogar noch weiter wachsen. Grund daf\u00fcr ist das, was in der Wissenschaft \u00bbrekursive Selbstverbesserung\u00ab genannt wird: KI-Systeme, die vollkommen eigenst\u00e4ndig ihre n\u00e4chste Generation entwickeln. Dieser Meilenstein k\u00f6nnte in nur wenigen Jahren erreicht sein \u2013 und somit der Punkt, an dem sich die zu diesem Zeitpunkt f\u00fchrende KI-Nation nicht mehr einholen l\u00e4sst. Europas Handlungsfenster ist dabei, sich zu schlie\u00dfen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In der Tech Strategy Initiative der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/muenchner-sicherheitskonferenz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz<\/a>, einer Initiative, die Entscheidungstr\u00e4ger und Experten im Bereich der Zukunftstechnologien zusammenbringt, sprechen wir deshalb inzwischen nicht mehr nur \u00fcber dem Menschen kognitiv ebenb\u00fcrtige allgemeine k\u00fcnstliche Intelligenz (AGI), sondern \u00fcber k\u00fcnstliche Superintelligenz (ASI), die dem Menschen kognitiv davonzieht \u2013 mit gesamtgesellschaftlichen Implikationen, die heute kaum absehbar sind. Hinzu kommen die sicherheitspolitischen Risiken: KI k\u00f6nnte in Zukunft nicht nur bei Cyberangriffen unterst\u00fctzen, sondern auch beim Bau biologischer Waffen. Auch die Frage, wie die Menschheit \u00fcberhaupt die Kontrolle \u00fcber superintelligente KI-Systeme behalten k\u00f6nnte, ist offen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Inhalt Auf einer Seite lesen Inhalt Seite 1Spitzen-KI ist die Grundlage f\u00fcr Europas Sicherheit Seite 2Europa sollte sich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":87578,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[1330,6,210,5851,41,5382,28685,647,194],"class_list":["post-87577","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-digital","tag-europa","tag-kuenstliche-intelligenz","tag-muenchner-sicherheitskonferenz","tag-nato","tag-openai","tag-sicherheit-in-europa","tag-sicherheitspolitik","tag-usa"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87577","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=87577"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87577\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/87578"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=87577"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=87577"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=87577"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}