{"id":89397,"date":"2026-08-28T23:38:27","date_gmt":"2026-08-28T23:38:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/89397\/"},"modified":"2026-08-28T23:38:27","modified_gmt":"2026-08-28T23:38:27","slug":"siemens-vorstand-roland-busch-gegen-umfassende-eu-zoelle-gegen-china","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/89397\/","title":{"rendered":"Siemens: Vorstand Roland Busch gegen umfassende EU-Z\u00f6lle gegen China"},"content":{"rendered":"<p>Siemens-Vorstandschef Busch warnt davor, Handelsprobleme mit China pauschal auf unfaire Praktiken zur\u00fcckzuf\u00fchren. Er spricht sich gegen umfassende EU-Z\u00f6lle aus und erkl\u00e4rt, welche Reaktion er stattdessen von Br\u00fcssel erwartet.<\/p>\n<p class=\"c-inline-alert__description\">Klicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Siemens-Vorstandschef <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/karriere\/siemens-ceo-busch-verraet-so-sieht-mein-arbeitstag-wirklich-aus\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.businessinsider.de\/karriere\/siemens-ceo-busch-verraet-so-sieht-mein-arbeitstag-wirklich-aus\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Roland Busch <\/a>hat sich gegen umfassende EU-Z\u00f6lle gegen China ausgesprochen. \u201eEs mag Gr\u00fcnde f\u00fcr wenige, gezielte Z\u00f6lle geben. Man muss jedoch \u00e4u\u00dferst vorsichtig sein, nicht etwa mangelnde Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu sch\u00fctzen, denn das r\u00e4cht sich\u201c, sagte Busch im Interview mit WELT AM SONNTAG. Die europ\u00e4ischen Handelsprobleme mit China seien nicht nur auf unfaire Handelspraktiken zur\u00fcckzuf\u00fchren. \u201eIch w\u00fcrde davor warnen, jedes Problem mit chinesischen Importprodukten pauschal darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass China alles subventioniere.\u201c<\/p>\n<p>Er glaube nicht, dass dies die ganze Wahrheit sei. \u201eDie Wahrheit ist vielmehr, dass wir es in China mit sehr leistungsf\u00e4higen Wettbewerbern zu tun haben \u2013 mit starken Ingenieuren und engagierten Teams, die innovative Produkte entwickeln und neue Technologien, einschlie\u00dflich KI, rasch adaptieren. Das ist die neue Wettbewerbslandschaft. Wir m\u00fcssen sie anerkennen und entsprechend reagieren\u201c, sagte Busch.   <\/p>\n<p>Von der EU fordert Busch ein h\u00f6heres Tempo bei der Zulassung von KI\u2011Technologien. \u201eWir d\u00fcrfen das Entwicklungstempo der KI-Technologie nicht durch Regulierung bremsen. Man denke nur daran, wie lange es dauert, bis ein \u201aAI Act\u2018 oder \u201aData Act\u2018 verabschiedet wird \u2013 vielleicht zwei Jahre. In dieser Zeit k\u00f6nnen sich KI-Modelle bereits sechs- oder achtmal weiterentwickelt haben. Bis die Verordnung tats\u00e4chlich in Kraft tritt, hat sich die KI-Technologie oft schon in eine ganz andere Richtung bewegt. Wir hinken stets hinterher\u201c, sagte Busch.  <\/p>\n<p>Das Risiko, dass es bei der KI-Technologie zu einer Blasenbildung kommen k\u00f6nnte, h\u00e4lt Busch nach eigenen Worten f\u00fcr \u00fcberschaubar. \u201eWas wir derzeit erleben, ist die gr\u00f6\u00dfte Wette der Geschichte auf Technologie. Aber es handelt sich hierbei nicht um eine Blase, die auf geliehenem Geld basiert. Ein Gro\u00dfteil der Mittel stammt von Unternehmen, die einen erheblichen Cashflow erwirtschaften. Ein weiterer Punkt ist, dass bei einem Platzen dieser Wette nicht alles abgeschrieben werden m\u00fcsste\u201c, so Busch. Er sei fest davon \u00fcberzeugt, dass sich die Investitionen auszahlen werden. <\/p>\n<p>\u201eDie ersten positiven Effekte sehen wir bereits. KI wird die M\u00e4rkte definitiv positiv ver\u00e4ndern, Effizienz und Effektivit\u00e4t steigern, Ressourcen schonen und Innovationen beschleunigen\u201c, sagte Busch. <\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/andreas-macho\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/autor\/andreas-macho\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Andreas Macho<\/a> ist WELT-Wirtschaftsreporter.<\/p>\n<p>Das Interview wurde gemeinsam mit anderen europ\u00e4ischen Zeitungen gef\u00fchrt, die in der Leading European Newspaper Alliance (LENA) zusammengeschlossen sind.   <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Siemens-Vorstandschef Busch warnt davor, Handelsprobleme mit China pauschal auf unfaire Praktiken zur\u00fcckzuf\u00fchren. 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