{"id":89473,"date":"2026-08-29T06:58:08","date_gmt":"2026-08-29T06:58:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/89473\/"},"modified":"2026-08-29T06:58:08","modified_gmt":"2026-08-29T06:58:08","slug":"island-stimmt-ueber-eu-beitrittsgespraeche-ab-umfragen-zeigen-knappes-rennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/89473\/","title":{"rendered":"Island stimmt \u00fcber EU-Beitrittsgespr\u00e4che ab \u2013 Umfragen zeigen knappes Rennen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              In Island <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/eu-referendum-in-island-10315752\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">entscheiden die W\u00e4hler<\/a> am Samstag dar\u00fcber, ob ihr Land die Beitrittsverhandlungen mit der Europ\u00e4ischen Union wieder aufnehmen soll. Nach den j\u00fcngsten Umfragen zeichnet sich ein \u00e4u\u00dferst knappes Ergebnis ab, wie aus <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.visir.is\/g\/20262927585d\/hnifjafnt-i-sidustu-konnuninni\">isl\u00e4ndischem Medienberichten<\/a> hervorgeht. Zur Abstimmung steht noch nicht der Beitritt selbst, sondern lediglich die Frage, ob Reykjavik erneut mit Br\u00fcssel \u00fcber m\u00f6gliche Bedingungen verhandeln soll.<\/p>\n<p>Die Wahllokale in dem Land mit rund 400.000 Einwohnern \u00f6ffnen nach Angaben von Reuters um 9 Uhr GMT, also um 11 Uhr deutscher Zeit. Sie schlie\u00dfen um 22 Uhr GMT und damit um Mitternacht deutscher Zeit.\n            <\/p>\n<p>            Umfragen zeigen uneinheitliches Bild<\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Eine am Freitag ver\u00f6ffentlichte Gallup-Umfrage sieht die Gegner neuer Verhandlungen knapp vorn. Demnach lehnen 51,6 Prozent der Befragten Gespr\u00e4che mit Br\u00fcssel ab, w\u00e4hrend 48,4 Prozent daf\u00fcr sind. Befragt wurden zwischen dem 24. und 27. August insgesamt 4583 Menschen.<\/p>\n<p>Eine kurz zuvor ver\u00f6ffentlichte Erhebung des Instituts Mask\u00edna kam zum umgekehrten Ergebnis: Darin bef\u00fcrworteten 51,3 Prozent die Wiederaufnahme der Verhandlungen, 48,7 Prozent waren dagegen. Der Ausgang gilt derzeit als v\u00f6llig offen.\n            <\/p>\n<p>            Ein Ja w\u00e4re noch kein EU-Beitritt<\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Die Isl\u00e4nder beantworten die Frage: \u201eSoll Island die Beitrittsverhandlungen mit der Europ\u00e4ischen Union wieder aufnehmen?\u201c Bei einem Ja w\u00fcrde die Regierung zun\u00e4chst die EU \u00fcber das Ergebnis informieren und anschlie\u00dfend eine Verhandlungskommission bilden, erkl\u00e4rte Au\u00dfenministerin \u00deorger\u00f0ur Katr\u00edn Gunnarsd\u00f3ttir dem <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.ruv.is\/frettir\/innlent\/2026-08-25-ja-eda-nei-hvad-gerist-eftir-thjodaratkvaedagreidsluna-484836\">isl\u00e4ndischen Sender R\u00daV<\/a>.<\/p>\n<p>Die Kommission soll Vertreter von Gewerkschaften, Arbeitgebern sowie der Fischerei- und Landwirtschaftsbranche einbeziehen. Nach einer Einsch\u00e4tzung des isl\u00e4ndischen Au\u00dfenministeriums k\u00f6nnten die Gespr\u00e4che noch Ende 2026 beginnen und etwa 18 bis 24 Monate dauern.<\/p>\n<p>Selbst ein erfolgreicher Abschluss w\u00fcrde Island nicht automatisch zum EU-Mitglied machen. \u00dcber das ausgehandelte Beitrittsabkommen m\u00fcssten die Isl\u00e4nder in einem zweiten Referendum abstimmen. Zudem m\u00fcssten s\u00e4mtliche 27 EU-Staaten einer Aufnahme zustimmen.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Island w\u00e4re bei den Gespr\u00e4chen nicht vollst\u00e4ndig am Anfang. Das Land beantragte im Jahr 2009 w\u00e4hrend der schweren Finanzkrise die Mitgliedschaft und begann im folgenden Jahr mit den Verhandlungen. Bis zu deren Aussetzung 2013 waren nach Angaben des <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.atlanticcouncil.org\/content-series\/eye-on-europes-elections\/what-icelands-referendum-means-for-the-eus-future\/\">Atlantic Council<\/a> 27 von 35 Verhandlungskapiteln ge\u00f6ffnet und elf vorl\u00e4ufig abgeschlossen worden.\n            <\/p>\n<p>            Bef\u00fcrworter hoffen auf niedrigere Zinsen<\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Im Mittelpunkt der Ja-Kampagne stehen vor allem die hohen Lebenshaltungskosten und die Geldpolitik. Der Leitzins der isl\u00e4ndischen Zentralbank liegt derzeit bei 8,0 Prozent, w\u00e4hrend die Europ\u00e4ische Zentralbank einen Zinssatz von 2,25 Prozent festgelegt hat. Hohe Kreditkosten belasten insbesondere Menschen mit Immobilienfinanzierungen.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Die Bef\u00fcrworter argumentieren, eine EU-Mitgliedschaft und eine m\u00f6gliche sp\u00e4tere Einf\u00fchrung des Euro k\u00f6nnten die schwankungsanf\u00e4llige isl\u00e4ndische Krone ersetzen und langfristig zu stabileren Preisen und niedrigeren Zinsen beitragen. Vilhj\u00e1lmur Hilmarsson, Chef\u00f6konom einer gro\u00dfen isl\u00e4ndischen Gewerkschaft, <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/europe\/iceland-votes-whether-start-eu-membership-talks-2026-08-29\/\">sagte Reuters<\/a>, der Beitritt werde die strukturellen Probleme des Landes zwar nicht l\u00f6sen, k\u00f6nne aber zum Ausl\u00f6ser f\u00fcr eine ges\u00fcndere wirtschaftliche Entwicklung werden.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Als EU-Mitglied erhielte Island zudem eine direkte Stimme in der Europ\u00e4ischen Kommission, im Ministerrat und im Europ\u00e4ischen Parlament. Bislang \u00fcbernimmt das Land \u00fcber den Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum bereits zahlreiche europ\u00e4ische Vorschriften, kann deren Ausgestaltung jedoch nur eingeschr\u00e4nkt beeinflussen.\n            <\/p>\n<p>            Island in der EU? Gegner warnen vor Kontrollverlust<\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Die Nein-Kampagne h\u00e4lt die wirtschaftlichen Versprechen dagegen f\u00fcr \u00fcberzogen. Oppositionsf\u00fchrerin Gu\u00f0r\u00fan Hafsteinsd\u00f3ttir erkl\u00e4rte, weder hohe Zinsen noch steigende Lebenshaltungskosten k\u00f6nnten von Br\u00fcssel gel\u00f6st werden. Daf\u00fcr sei die isl\u00e4ndische Politik selbst verantwortlich.<\/p>\n<p>Die Gegner bef\u00fcrchten au\u00dferdem, dass Island weitere Entscheidungsbefugnisse an die EU abgeben m\u00fcsste. Die fr\u00fchere Ministerpr\u00e4sidentin Katr\u00edn Jakobsd\u00f3ttir sagte laut Reuters, gerade f\u00fcr ein kleines Land mit einer kleinen Volkswirtschaft sei es wichtig, die eigene Souver\u00e4nit\u00e4t zu bewahren.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Bereits heute ist Island wirtschaftlich eng mit der Europ\u00e4ischen Union verbunden. \u00dcber den Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum geh\u00f6rt es zum EU-Binnenmarkt, zudem ist es Teil des Schengenraums. Ein Nein w\u00fcrde diese bestehenden Vereinbarungen nicht automatisch ver\u00e4ndern. Ein Beitritt w\u00fcrde Island dar\u00fcber hinaus jedoch in die Zollunion und in weitere gemeinsame Politikbereiche der EU f\u00fchren.\n            <\/p>\n<p>                  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/7189471e-d0f5-4eff-8ba3-ea221d705e83.jpg\"   alt=\"Menschen versammeln sich auf dem Austurvollur zu einer Kundgebung unter dem Motto \u201eAfram Island\u201c und \u201eVorw\u00e4rts, Island\u201c, um gegen die Wiederaufnahme der Beitrittsverhandlungen zur Europ\u00e4ischen Union zu protestieren.\" class=\"w-full h-full object-cover cursor-pointer\" loading=\"lazy\" data-original-url=\"\" data-caption=\"Menschen versammeln sich auf dem Austurvollur zu einer Kundgebung unter dem Motto \u201eAfram Island\u201c und \u201eVorw\u00e4rts, Island\u201c, um gegen die Wiederaufnahme der Beitrittsverhandlungen zur Europ\u00e4ischen Union zu protestieren.\" data-source=\"Marco Di Marco\/AP\" data-link-href=\"\"\/><\/p>\n<p class=\"font-roboto text-sm leading-[22px] font-normal not-italic text-gray-800 text-left flex-[3]\">Menschen versammeln sich auf dem Austurvollur zu einer Kundgebung unter dem Motto \u201eAfram Island\u201c und \u201eVorw\u00e4rts, Island\u201c, um gegen die Wiederaufnahme der Beitrittsverhandlungen zur Europ\u00e4ischen Union zu protestieren.\n                  <\/p>\n<p class=\"text-left md:text-right font-roboto text-xs leading-[18px] font-normal not-italic text-gray-700 flex-1 mt-1 md:mt-0\">\n                    \u00a9 Marco Di Marco\/AP<\/p>\n<p>            Fischereirechte bleiben gr\u00f6\u00dfter Streitpunkt<\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Besonders umstritten ist die Fischerei, die f\u00fcr Islands Wirtschaft und nationales Selbstverst\u00e4ndnis eine zentrale Rolle spielt. Der Sektor erwirtschaftete im Jahr 2023 nach Angaben des Atlantic Council etwa ein Drittel der isl\u00e4ndischen Warenexporte.<\/p>\n<p>Als EU-Mitglied m\u00fcsste Island grunds\u00e4tzlich an der gemeinsamen europ\u00e4ischen Fischereipolitik teilnehmen. Fangquoten werden dabei unter anderem anhand historischer Fangmuster verteilt. Bef\u00fcrworter verweisen darauf, dass seit Jahrzehnten keine EU-Staaten in isl\u00e4ndischen Gew\u00e4ssern gefischt h\u00e4tten und Island deshalb einen gro\u00dfen Teil seiner bisherigen Rechte behalten k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die EU hat zudem Bereitschaft signalisiert, \u00fcber Sonderregelungen zu sprechen. Gegner bezweifeln jedoch, dass solche Ausnahmen dauerhaft Bestand h\u00e4tten. Sie warnen davor, die Kontrolle \u00fcber die Gew\u00e4sser und damit \u00fcber eine der wichtigsten Ressourcen des Landes teilweise an Br\u00fcssel zu \u00fcbertragen.\n            <\/p>\n<p>            Sicherheitslage r\u00fcckt Europa st\u00e4rker in den Fokus<\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Neben wirtschaftlichen Fragen hat auch die ver\u00e4nderte Sicherheitslage die Debatte neu belebt. Au\u00dfenministerin Gunnarsd\u00f3ttir verwies gegen\u00fcber Reuters auf den <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/ukraine-selenskyj-1000-drohnen-30000-soldaten-10338411\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Krieg in der Ukraine<\/a> und den zunehmenden Druck auf die internationale Ordnung. Kleine Staaten m\u00fcssten sich fragen, wo sie st\u00fcnden und wer im Ernstfall an ihrer Seite stehe.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Zus\u00e4tzliche Aufmerksamkeit erhielt die Frage durch die Drohungen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/nato-gipfel-trump-erneuert-anspruch-auf-kontrolle-ueber-groenland-10176312\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">gegen das benachbarte Gr\u00f6nland<\/a>. Bef\u00fcrworter sehen darin einen Beleg daf\u00fcr, dass Island engere politische Verbindungen zur EU brauche. <\/p>\n<p>Gegner wie der fr\u00fchere Ministerpr\u00e4sident Sigmundur Dav\u00ed\u00f0 Gunnlaugsson halten die \u00c4u\u00dferungen dagegen f\u00fcr \u00dcbertreibungen und sehen keine reale Gefahr einer amerikanischen Invasion.<\/p>\n<p>Gunnlaugsson bestreitet in einem <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.politico.eu\/article\/sigmundur-david-gunnlaugsson-iceland-eu-referendum-membership-talks\/\">Interview mit Politico<\/a> zudem, dass ein Ja die Regierung zwingend zu vollst\u00e4ndigen Beitrittsverhandlungen verpflichten w\u00fcrde. Nach seiner Auslegung k\u00f6nnte sie sich darauf beschr\u00e4nken, m\u00f6gliche Angebote der EU auszuloten.\n            <\/p>\n<p>            Regierung erw\u00e4gt auch R\u00fccknahme des Beitrittsantrags<\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Die amtierende Regierung hat dagegen angek\u00fcndigt, das Abstimmungsergebnis umzusetzen.<\/p>\n<p>Bei einem Nein will die derzeitige Regierung die EU-Frage nicht erneut aufgreifen. Au\u00dfenministerin Gunnarsd\u00f3ttir k\u00fcndigte gegen\u00fcber R\u00daV an, anschlie\u00dfend mit dem Parlament \u00fcber das weitere Vorgehen und m\u00f6glicherweise auch \u00fcber eine formelle R\u00fccknahme des bisherigen Beitrittsantrags zu beraten.<\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/images\/blz\/send-mail.svg\" alt=\"Send feedback\"\/><\/p>\n<p>Lesen Sie mehr zum Thema<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Island entscheiden die W\u00e4hler am Samstag dar\u00fcber, ob ihr Land die Beitrittsverhandlungen mit der Europ\u00e4ischen Union wieder&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":89474,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[2477,84,21,22,698,7274,5486,29228],"class_list":["post-89473","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-beitritt","tag-bruessel","tag-eu","tag-europaeische-union","tag-island","tag-referendum","tag-reuters","tag-thorgerdur-katrin-gunnarsdottir"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89473","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=89473"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89473\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/89474"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=89473"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=89473"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=89473"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}