{"id":90440,"date":"2026-08-31T13:27:11","date_gmt":"2026-08-31T13:27:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/90440\/"},"modified":"2026-08-31T13:27:11","modified_gmt":"2026-08-31T13:27:11","slug":"streit-ueber-ceuta-italien-und-spanien-verlaengern-grenzkontrollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/90440\/","title":{"rendered":"Streit \u00fcber Ceuta: Italien und Spanien verl\u00e4ngern Grenzkontrollen"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/ceuta-migranten-136.jpg\" alt=\"Migranten warten vor der Notunterkunft &quot;Loma Colmenar&quot; in Ceuta, Spanien.\" title=\"Migranten warten vor der Notunterkunft &quot;Loma Colmenar&quot; in Ceuta, Spanien. | EPA\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 31.08.2026 \u2022 15:07 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        Der Streit zwischen Spanien und Italien nach dem Ansturm auf die Exklave Ceuta dauert an. Beide Staaten verl\u00e4ngerten gegenseitige Grenzkontrollen. Die spanische Regierung erhebt zudem Vorw\u00fcrfe in Richtung Israel und Russland.\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im Streit um den Umgang mit Migranten hat Italien die Grenzkontrollen zu Spanien um weitere 15 Tage verl\u00e4ngert. Das teilte das Innenministerium in Rom mit. Als Reaktion darauf k\u00fcndigte Spanien ebenfalls eine <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/spanien-italien-grenzkontrollen-102.html\" title=\"Streit mit Italien \u00fcber Ceuta - Spanien f\u00fchrt Grenzkontrollen ein\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Verl\u00e4ngerung seiner Kontrollen f\u00fcr Reisende<\/a> aus Italien an &#8211; ebenfalls um 15 Tage.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Ma\u00dfnahme war von der rechtsgerichteten Regierung von Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni nach der Ankunft Zehntausender Migranten in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta vor einem Monat ergriffen worden. Rom hatte argumentiert, seine Grenzen m\u00fcssten wegen des Andrangs der Menschen auf Ceuta gesch\u00fctzt werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Es gab jedoch keine Hinweise darauf, dass sich von den Migranten aus Ceuta jemand auf den Weg nach Italien gemacht h\u00e4tte. Sie durften nicht einmal auf das spanische Festland. Kritiker werteten Melonis Schritt deshalb als innenpolitisch motivierte Symbolpolitik.<\/p>\n<p>    Vorw\u00fcrfe in Richtung Russland und Israel<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Einen Monat nach dem Massenandrang untersucht Spanien nach Regierungsangaben nach wie vor die Ursachen der Vorkommnisse. &#8222;Wir ermitteln weiter&#8220;, sagte Ministerpr\u00e4sident Pedro S\u00e1nchez im Radiosender SER.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zugleich warf S\u00e1nchez sozialen Netzwerken mit &#8222;Verbindungen zu Russland und Israel&#8220; vor, mit Falschmeldungen den Massenandrang angeheizt zu haben. Darin sei f\u00e4lschlicherweise behauptet worden, dass Migranten, die Ceuta schwimmend erreichten, in Spanien bleiben d\u00fcrften. Untersuchungen des Diplomatischen Dienstes der EU (EAD) wiesen auf diese Akteure hin, erkl\u00e4rte Sanchez.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wenn sich beide L\u00e4nder in diese Angelegenheit einmischten, dann nicht aus Interesse an den Migranten, sondern weil Spanien Israels &#8222;V\u00f6lkermord&#8220; im Gazastreifen und den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine angeprangert habe, f\u00fcgte S\u00e1nchez hinzu. Israels sprach von &#8222;einer dreisten L\u00fcge&#8220;.<\/p>\n<p>    S\u00e1nchez nimmt Marokko in Schutz<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Spekulationen \u00fcber eine Beteiligung Marokkos an dem Ansturm wies S\u00e1nchez in dem Interview entschieden zur\u00fcck. Marokko habe in der Krise sofort und umfassend mit den spanischen Beh\u00f6rden kooperiert. Spaniens Regierungschef kritisierte dagegen auch eine &#8222;internationale rechtsextreme Bewegung&#8220;, die das Thema Migration stets nutze, &#8222;um nicht nur Spanien, sondern auch Europa anzugreifen und zu spalten&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Am 30. und 31. Juli hatten mehr als 72.000 Migranten die Grenze von Marokko zur spanischen Exklave irregul\u00e4r \u00fcberquert. Nach Angaben der \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden in Ceuta kamen dabei mindestens 100 Menschen ums Leben. Spanische Oppositionsparteien und Menschenrechtsgruppen hatten Marokko vorgeworfen, den Massenansturm absichtlich zugelassen zu haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 31.08.2026 \u2022 15:07 Uhr Der Streit zwischen Spanien und Italien nach dem Ansturm auf die Exklave Ceuta&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":90441,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[25821,6,78,421,11668,661],"class_list":["post-90440","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-ceuta","tag-europa","tag-italien","tag-migration","tag-schengen","tag-spanien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90440","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=90440"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90440\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/90441"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=90440"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=90440"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=90440"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}