{"id":91640,"date":"2026-09-02T13:10:14","date_gmt":"2026-09-02T13:10:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/91640\/"},"modified":"2026-09-02T13:10:14","modified_gmt":"2026-09-02T13:10:14","slug":"eu-handelskommissar-warnt-china-baldige-ergebnisse-sonst-haertere-schritte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/91640\/","title":{"rendered":"EU-Handelskommissar warnt China: Baldige Ergebnisse, sonst h\u00e4rtere Schritte"},"content":{"rendered":"<p>  Von&amp;nbsp<a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/profile\/3206\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Peggy Corlin<\/a>&amp;nbsp&amp;&amp;nbsp<a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/profile\/3540\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Maria Tadeo<\/a>&amp;nbsp&amp;&amp;nbspNela Heidner (Video)<\/p>\n<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            02\/09\/2026 &#8211; 14:52 MESZ\n            <\/p>\n<p>Bis Oktober m\u00fcsse Peking \u201ekonkrete Ergebnisse\u201c liefern, sonst drohen \u201esch\u00e4rfere Ma\u00dfnahmen\u201c. Das betonte EU\u2011Handelskommissar Maro\u0161 \u0160ef\u010dovi\u010d in einem Exklusiv-Interview mit Euronews. <\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Br\u00fcssel hat eine Frist bis Oktober gesetzt, um Chinas rekordhohen Handels\u00fcberschuss gegen\u00fcber der EU einzud\u00e4mmen.<\/p>\n<p>Die Gespr\u00e4che laufen bereits. \u0160ef\u010dovi\u010d betonte, es gehe um weit mehr als nur um Handel: Es stehe die Zukunft der europ\u00e4ischen Industrie auf dem Spiel. Die n\u00e4chsten beiden Wochen gelten als entscheidend. <\/p>\n<p>Mitte September ist ein Videotelefonat zwischen dem EU\u2011Handelschef und seinem chinesischen Kollegen Wang Wentao geplant. Beide Seiten arbeiten auf die Oktober\u2011Frist hin.<\/p>\n<p>\u201eDas ist hochpolitisch\u201c, sagte \u0160ef\u010dovi\u010d Euronews und unterstrich, dass Europas Staats- und Regierungschefs bis Oktober Ergebnisse sehen wollten. Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen hatte zu Wochenbeginn auf einem Wirtschaftsforum in Frankreich erkl\u00e4rt, Dialog funktioniere nur, wenn er Ergebnisse bringe.<\/p>\n<p>Bleiben Ergebnisse aus, k\u00f6nnte die EU zu Schutzinstrumenten greifen.<\/p>\n<p>\u0160ef\u010dovi\u010d nannte keine Einzelheiten dazu, wie m\u00f6gliche Gegenma\u00dfnahmen aussehen k\u00f6nnten. Er sagte jedoch, Br\u00fcssel wolle ein \u201eDiversifizierungsinstrument\u201c fertigstellen, das explizit im Hinblick auf China entwickelt wurde. Zudem sei die EU bei ihren Zielen f\u00fcr die Verhandlungen deutlich geeinter als fr\u00fcher.<\/p>\n<p>\u201eSie [EU27] wollen sehen, wohin die Reise geht\u201c, sagte \u0160ef\u010dovi\u010d. \u201eSie wollen zumindest ein Konzept f\u00fcr die L\u00f6sung dieses Problems, ein Pilotprojekt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch versuche, das \u00fcber diese Verhandlungen zu erreichen. Aber sie m\u00fcssen uns sehr konkrete Ergebnisse liefern. Sonst wird es, davon bin ich \u00fcberzeugt, eine starke politische Bewegung geben, die auf deutlich sch\u00e4rfere Ma\u00dfnahmen dr\u00e4ngt.\u201c<\/p>\n<p>Im Oktober reist \u0160ef\u010dovi\u010d nach China. Kurz danach treffen sich die EU\u2011Staats- und Regierungschefs in Br\u00fcssel zu einem Gipfel, auf dem das Thema weit oben auf der Tagesordnung stehen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Mittlerweile verzeichnen alle EU\u2011Staaten ein Handelsdefizit gegen\u00fcber China.<\/p>\n<p>Br\u00fcssel und Peking: Am Rande eines Handelskriegs<\/p>\n<p>Br\u00fcssel und Peking bewegen sich seit einigen Monaten am Rande eines Handelskriegs. Ausl\u00f6ser sind mehrere Ma\u00dfnahmen der Kommission, die den Zugang chinesischer Unternehmen zum EU\u2011Markt einschr\u00e4nken, sowie chinesische Vergeltungsdrohungen.<\/p>\n<p>Eine Gruppe von EU\u2011Beamten war in den vergangenen Tagen in Peking, um die Gespr\u00e4che voranzubringen, wie zuerst von <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/08\/25\/exklusiv-eu-delegation-china-reise-handel\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Euronews berichtet<\/a>. Sie sollen am Donnerstag nach Europa zur\u00fcckkehren und dort \u00fcber ihre Reise berichten.<\/p>\n<p>Trotz der heiklen Gespr\u00e4che mit Peking hat die Kommission im Sommer bereits mehrere Untersuchungen gegen chinesische Produkte wegen mutma\u00dflich unfairer Handelspraktiken eingeleitet. Von der Leyen sagte, diese Pr\u00fcfungen w\u00fcrden \u201edeutlich\u201c ausgeweitet.<\/p>\n<p>Mit Blick auf die Frist im Oktober w\u00e4chst der Druck. \u0160ef\u010dovi\u010d betonte, besserer Marktzugang f\u00fcr europ\u00e4ische Firmen in China sei ein langfristiges Projekt. Zugleich brauche die EU bis dahin zumindest einen groben Entwurf einer Vereinbarung, um in eine zweite Phase mit Umsetzungsverhandlungen einzusteigen.<\/p>\n<p>\u201eDas ist ein Thema, f\u00fcr das wir eindeutig mehr Zeit brauchen werden als bis Oktober\u201c, sagte \u0160ef\u010dovi\u010d. \u201eAber bis Oktober ist es aus meiner Sicht sehr wichtig, dass wir eine Art Machbarkeitsnachweis haben.\u201c<\/p>\n<p>Er erg\u00e4nzte, die EU\u2011Staats- und Regierungschefs erwarteten von der Kommission Vorschl\u00e4ge, wie sich das Handelsverh\u00e4ltnis ausgleichen l\u00e4sst \u2013 vor allem in als \u201esensibel\u201c eingestuften Bereichen wie \u201eAutos, Medizinprodukte, Agrar- und Nahrungsmittel\u201c.<\/p>\n<p>\u201eUnsere Verhandlungen laufen derzeit mit einer noch nie dagewesenen Intensit\u00e4t\u201c, so \u0160ef\u010dovi\u010d. \u201eIch glaube, wir haben noch nie so h\u00e4ufig und so intensiv mit unseren chinesischen Partnern gesprochen wie im Moment.\u201c<\/p>\n<p>In eigener Sache: Sehen Sie auch die aktuelle Euronews Exklusiv-Reportage: <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von&amp;nbspPeggy Corlin&amp;nbsp&amp;&amp;nbspMaria Tadeo&amp;nbsp&amp;&amp;nbspNela Heidner (Video) Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 02\/09\/2026 &#8211; 14:52 MESZ Bis Oktober m\u00fcsse Peking \u201ekonkrete Ergebnisse\u201c&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":91641,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[21,518,22,96,1795,7702],"class_list":["post-91640","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-eu","tag-eu-china","tag-europaeische-union","tag-handel","tag-kanada","tag-maros-sefcovic"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/91640","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=91640"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/91640\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/91641"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=91640"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=91640"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=91640"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}