{"id":91840,"date":"2026-09-02T17:18:09","date_gmt":"2026-09-02T17:18:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/91840\/"},"modified":"2026-09-02T17:18:09","modified_gmt":"2026-09-02T17:18:09","slug":"leipziger-sprengstoffdrohne-rom-prueft-infos-zu-verdaechtigem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/91840\/","title":{"rendered":"Leipziger Sprengstoffdrohne: Rom pr\u00fcft Infos zu Verd\u00e4chtigem"},"content":{"rendered":"<p>Italien will pr\u00fcfen, ob ein m\u00f6glicher Verd\u00e4chtiger im Fall der Leipziger Sprengstoffdrohne mit einem Touristenvisum in die EU eingereist ist. Auf EU-Ebene kocht eine brisante Diskussion wieder hoch.<\/p>\n<p>Wicklow. Italien will Informationen pr\u00fcfen, nach denen ein m\u00f6glicher Beteiligter an dem mutma\u00dflich russischen Anschlagsversuch auf dem Flughafen Leipzig\/Halle mit einem von Italien ausgestellten Touristenvisum in die EU eingereist sein soll. Der italienische Au\u00dfenminister Antonio Tajani sagte am Rande eines EU-Treffens in Irland, es werde nun alle notwendigen Untersuchungen geben. Grunds\u00e4tzlich gelte, dass es ein Verfahren f\u00fcr die Erteilung von Visa gebe und daf\u00fcr bestimmte Voraussetzungen erf\u00fcllt sein m\u00fcssten. Wenn die betreffenden Personen diese Voraussetzungen erf\u00fcllten und zu ihnen keine Warnmeldung vorliege, werde das Visum erteilt.<\/p>\n<p>Zuvor hatten NDR, WDR und \u00abS\u00fcddeutsche Zeitung\u00bb berichtet, dass es Ermittlern des Bundeskriminalamtes (BKA) inzwischen gelungen sei, Tatverd\u00e4chtige zu identifizieren. Die \u00abZeit\u00bb berichtete, es werde gegen zwei Beschuldigte ermittelt. Nach Recherchen von NDR, WDR und \u00abSZ\u00bb soll einer von ihnen mit einem italienischen Touristenvisum in den Schengenraum eingereist sein. Das Dokument sei nach Erkenntnissen der Beh\u00f6rden Ende April an einer italienischen Auslandsvertretung in Minsk in Belarus ausgestellt worden.<\/p>\n<p>Diskussion \u00fcber Visa-Regeln<\/p>\n<p>Bei dem EU-Au\u00dfenministertreffen in Irland sorgten die Berichte f\u00fcr neue Diskussionen \u00fcber eine m\u00f6gliche Versch\u00e4rfung von Visa-Regeln. Wenn es stimmen sollte, dass einer der Verd\u00e4chtigen mit einem italienischen Touristenvisum in die EU gereist sei, dann zeige dies sehr deutlich, dass der EU mit Hilfe von Visa Schaden zugef\u00fcgt werden k\u00f6nne, sagte EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas.<\/p>\n<p>Viele Mitgliedstaaten h\u00e4tten bereits in der Vergangenheit darauf hingewiesen, dass solche Touristenvisa f\u00fcr Sabotageakte genutzt w\u00fcrden, weil die T\u00e4ter in die Europ\u00e4ische Union gelangen m\u00fcssten. Sie hoffe, dass es im Fall einer Best\u00e4tigung der Informationen eine Versch\u00e4rfung der derzeitigen Visabeschr\u00e4nkungen geben k\u00f6nne. \u00abDenn hier geht es tats\u00e4chlich auch um unsere eigene Sicherheit\u00bb, sagte sie.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Informelles Treffen der Au\u00dfenminister der EU-Staaten\" data-nfy-img-placeholder=\"detail\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/1603525_1_detailbig_Wirbt_fuer_schaerfere_Visa-Regeln_EU-Chefdiplomatin_Kaja_Kallas..jpeg\" title=\"Informelles Treffen der Au\u00dfenminister der EU-Staaten\" width=\"765\" height=\"510\"\/>Wirbt f\u00fcr sch\u00e4rfere Visa-Regeln: EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas. Foto: Michael Brandt<\/p>\n<p>In der EU wird seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine immer wieder \u00fcber die Visaregeln f\u00fcr Menschen aus Russland und Partnerstaaten wie Belarus diskutiert. Sie wurden bereits mehrfach versch\u00e4rft, erm\u00f6glichen es EU-Staaten aber weiterhin, zahlreiche Visa an Touristen aus den L\u00e4ndern auszustellen. So vergaben etwa italienische, franz\u00f6sische und spanische Konsulate in Russland zuletzt immer noch eine sechsstellige Zahl an Schengen-Visa. Den L\u00e4ndern wird von Kritikern vorgeworfen, nicht auf wohlhabende Touristen verzichten zu wollen.<\/p>\n<p>\u00a9 dpa-infocom, dpa:260902-930-623917\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Italien will pr\u00fcfen, ob ein m\u00f6glicher Verd\u00e4chtiger im Fall der Leipziger Sprengstoffdrohne mit einem Touristenvisum in die EU&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":91841,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[137,82,1142,21,6,22,5272,2908,663,522,34,35],"class_list":["post-91840","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-bundesregierung","tag-deutschland","tag-diplomatie","tag-eu","tag-europa","tag-europaeische-union","tag-innere-sicherheit","tag-international","tag-konflikte","tag-meldung","tag-politik","tag-russland"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/91840","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=91840"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/91840\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/91841"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=91840"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=91840"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=91840"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}