{"id":92238,"date":"2026-09-03T10:58:13","date_gmt":"2026-09-03T10:58:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/92238\/"},"modified":"2026-09-03T10:58:13","modified_gmt":"2026-09-03T10:58:13","slug":"neue-aufnahmen-aus-pelzfarmen-gaia-fordert-eu-weites-verbot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/92238\/","title":{"rendered":"Neue Aufnahmen aus Pelzfarmen: GAIA fordert EU-weites Verbot"},"content":{"rendered":"<p>\n\t3.09.2026 um 12:43 Uhr |\t<\/p>\n<p>Lesedauer: 2 min<\/p>\n<p>Stark \u00fcbergewichtige F\u00fcchse, schwere Augenentz\u00fcndungen und unbehandelte Verletzungen: Mit neuen Aufnahmen aus finnischen Pelzfarmen will die belgische Tierrechtsorganisation GAIA auf Missst\u00e4nde bei der Pelztierzucht aufmerksam machen. Die Organisation fordert die Europ\u00e4ische Union auf, sowohl die Zucht von Tieren f\u00fcr Pelze als auch den Verkauf von Pelzprodukten zu verbieten.<\/p>\n<p>Die Bilder entstanden nach Angaben von GAIA zwischen November 2025 und April 2026. Beteiligt waren neben der belgischen Organisation die Fur Free Alliance und die schwedische Tierschutzorganisation Project 1882.<\/p>\n<p>Zu sehen seien unter anderem stark \u00fcbergewichtige F\u00fcchse mit ausgepr\u00e4gten Hautfalten, die unter Augenentz\u00fcndungen und unbehandelten Verletzungen litten. Einige Tiere k\u00f6nnten sich kaum noch bewegen und w\u00fcrden in kleinen K\u00e4figen gehalten, berichtet GAIA.<\/p>\n<p>Besonders kritisieren die Organisationen die Zucht ungew\u00f6hnlich gro\u00dfer Tiere. F\u00fcchse w\u00fcrden gezielt danach ausgew\u00e4hlt, ein \u00fcberm\u00e4\u00dfiges K\u00f6rpergewicht und eine gr\u00f6\u00dfere K\u00f6rperoberfl\u00e4che zu erreichen.<\/p>\n<p>\u201eSie werden buchst\u00e4blich deformiert, um einige Zentimeter mehr Pelz zu produzieren\u201c, sagt S\u00e9bastien de Jonge, operativer Direktor von GAIA. Nach Angaben der Tiersch\u00fctzer wogen f\u00fcr die Pelzproduktion gez\u00fcchtete Polarf\u00fcchse in den 1990er-Jahren noch sieben bis acht Kilogramm. 2014 seien es bereits bis zu 20 Kilogramm gewesen.<\/p>\n<p>\u00c4hnliche Zust\u00e4nde waren bereits 2017 angeprangert worden. Die finnische Pelzindustrie k\u00fcndigte damals unter anderem an, nicht l\u00e4nger gezielt besonders gro\u00dfe Tiere zu z\u00fcchten. Zudem sollte eine maximale Gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr Pelze festgelegt werden, die auf den Markt gebracht werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Aus Sicht von GAIA haben diese Ma\u00dfnahmen nicht ausgereicht. \u201eFast zehn Jahre sp\u00e4ter zeigen die neuen Bilder, dass diese Versprechen nicht eingehalten wurden\u201c, kritisiert die Organisation.<\/p>\n<p> Entscheidung auf europ\u00e4ischer Ebene steht an<\/p>\n<p>Der Zeitpunkt der Ver\u00f6ffentlichung ist bewusst gew\u00e4hlt. Die EU-Kommission muss sich mit der Zukunft der Pelztierzucht und des Handels mit Pelzprodukten in der Europ\u00e4ischen Union befassen. Hintergrund ist die Europ\u00e4ische B\u00fcrgerinitiative \u201eFur Free Europe\u201c, die von mehr als 1,5 Millionen Menschen unterst\u00fctzt wurde.<\/p>\n<p>GAIA fordert, dass daraus ein EU-weites Verbot hervorgeht. Belgien ist bei der Pelztierzucht bereits weiter: Seit 2023 d\u00fcrfen hierzulande keine Tiere mehr f\u00fcr ihren Pelz gez\u00fcchtet werden. Der Verkauf von Pelzprodukten ist allerdings weiterhin erlaubt. (belga\/cal\u00fc)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"3.09.2026 um 12:43 Uhr | Lesedauer: 2 min Stark \u00fcbergewichtige F\u00fcchse, schwere Augenentz\u00fcndungen und unbehandelte Verletzungen: Mit neuen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":92239,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[29817,21,29819,22,2719,29818,901],"class_list":["post-92238","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-aufnahmen","tag-eu","tag-eu-weites","tag-europaeische-union","tag-fordert","tag-pelzfarmen","tag-verbot"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92238","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=92238"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92238\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/92239"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=92238"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=92238"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=92238"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}