{"id":92695,"date":"2026-09-04T06:25:09","date_gmt":"2026-09-04T06:25:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/92695\/"},"modified":"2026-09-04T06:25:09","modified_gmt":"2026-09-04T06:25:09","slug":"neues-schuljahr-in-welchen-eu-laendern-verdienen-lehrkraefte-am-meisten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/92695\/","title":{"rendered":"Neues Schuljahr: In welchen EU-L\u00e4ndern verdienen Lehrkr\u00e4fte am meisten?"},"content":{"rendered":"<p>Die Geh\u00e4lter von Schulbesch\u00e4ftigten, vor allem von Lehrkr\u00e4ften und Schulleitungen, sind laut OECD der gr\u00f6\u00dfte Einzelposten im formalen Bildungswesen. Trotzdem gelten Lehrerinnen und Lehrer in vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern im Verh\u00e4ltnis zu ihrer Ausbildung als unterbezahlt.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Einige Studien sch\u00e4tzen, dass Einstiegsgeh\u00e4lter von Lehrkr\u00e4ften rund 40 % unter den Einkommen anderer Hochschulabsolventen liegen. An der Spitze der Gehaltsskala schrumpft diese L\u00fccke, doch die Kluft zwischen den Regionen Europas bleibt deutlich.<\/p>\n<p>Im Schuljahr 2024\/2025 zahlte Luxemburg innerhalb der EU die h\u00f6chsten Geh\u00e4lter an Lehrkr\u00e4fte \u2013 in den meisten Schulstufen, sowohl zu Beginn der Laufbahn als auch auf dem Karriereh\u00f6hepunkt.<\/p>\n<p>Das geht aus Daten von Eurydice hervor, einem von der Europ\u00e4ischen Kommission finanzierten Bildungsinformationsnetz.<\/p>\n<p>Im Gro\u00dfherzogtum lagen die Einstiegsgeh\u00e4lter je nach Schulstufe zwischen 55.000 und 62.000 Euro. An der Gehaltsspitze verdienten Lehrkr\u00e4fte 97.000 bis 109.000 Euro.<\/p>\n<p>Je nach Schulstufe folgten die Niederlande und Deutschland mit den zweith\u00f6chsten Geh\u00e4ltern.<\/p>\n<p>Am anderen Ende der Skala lagen die Slowakei, Tschechien und Ungarn. Dort erhalten Lehrkr\u00e4fte auf ihrem Karriereh\u00f6hepunkt die niedrigsten Geh\u00e4lter in der EU.<\/p>\n<p>In der Slowakei lagen die Spitzengeh\u00e4lter je nach Schulstufe zwischen 18.000 und 22.000 Euro. In Ungarn und Tschechien waren es h\u00f6chstens 27.000 Euro.<\/p>\n<p>Die niedrigsten Einstiegsgeh\u00e4lter verzeichneten Griechenland und die Slowakei: bis zu 17.000 Euro im Jahr.<\/p>\n<p>Karriere an der Schule: Wie lange bis zur Gehaltsspitze?<\/p>\n<p>Der Aufstieg in der Laufbahn h\u00e4ngt meist von Aufgaben und Verantwortung, Dienstjahren, Alter, Qualifikationsniveau und der allgemeinen Leistung ab.<\/p>\n<p>In elf EU-Staaten ben\u00f6tigen Lehrkr\u00e4fte je nach Schulstufe zwischen 31 und 40 Berufsjahre. Erst dann erreichen sie die h\u00f6chste Gehaltsstufe, berichtet Eurydice.<\/p>\n<p>Nur in D\u00e4nemark und Finnland steigen Lehrkr\u00e4fte je nach Schulstufe bereits nach bis zu zehn Dienstjahren in die oberste Gehaltsstufe auf.<\/p>\n<p>Mit jedem Karriereschritt steigen auch die Geh\u00e4lter. Das gilt als entscheidender Faktor f\u00fcr die Attraktivit\u00e4t des Lehrberufs und daf\u00fcr, ob Lehrkr\u00e4fte im System bleiben.<\/p>\n<p>Davon profitieren nicht nur die Lehrkr\u00e4fte. Laut einer OECD-Studie von 2025 f\u00fchren bessere Lehrergeh\u00e4lter tendenziell auch zu besseren Lernergebnissen der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler.<\/p>\n<p>Nach den Eurydice-Zahlen verzeichnen Lehrkr\u00e4fte in Zypern, Portugal, den Niederlanden und Slowenien innerhalb der EU den gr\u00f6\u00dften Gehaltssprung zwischen Einstiegsstufe und Karriereh\u00f6hepunkt.<\/p>\n<p>In Frankreich hat die Debatte \u00fcber Lehrergeh\u00e4lter und Bef\u00f6rderungen neuen Auftrieb bekommen. Das Bildungsministerium erkl\u00e4rte k\u00fcrzlich auf seiner Website, dass eine Lehrkraft des staatlichen Schulsystems 2024 im Schnitt 3.090 Euro netto im Monat erhielt.<\/p>\n<p>Diese Zahl fasst jedoch sehr unterschiedliche Statusgruppen zusammen: Grund- und weiterf\u00fchrende Schulkr\u00e4fte, verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer, Dozentinnen und Dozenten sowie Professorinnen und Professoren mit h\u00f6herem Rang. Und Vertragslehrkr\u00e4fte, die rund acht Prozent des Lehrpersonals ausmachen, gingen in diese Durchschnittszahl nicht ein, obwohl sie am wenigsten verdienen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem z\u00e4hlen Frankreichs Lehrkr\u00e4fte zu den f\u00fcnf EU-L\u00e4ndern, in denen die Geh\u00e4lter mit der Lebenshaltungskostenkrise nicht Schritt hielten. Laut Eurydice sanken sie zwischen den Schuljahren 2023\/2024 und 2024\/2025 um 0,61 %.<\/p>\n<p>In der EU verzeichneten nur Rum\u00e4nien (-6,34 %), die Slowakei (-4,07 %), Italien (-1,60 %) und die Franz\u00f6sische Gemeinschaft Belgiens (-0,71 %) noch st\u00e4rkere R\u00fcckg\u00e4nge.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Geh\u00e4lter von Schulbesch\u00e4ftigten, vor allem von Lehrkr\u00e4ften und Schulleitungen, sind laut OECD der gr\u00f6\u00dfte Einzelposten im formalen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":92696,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[495,21,14979,22,9586,931,1688],"class_list":["post-92695","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-bildung","tag-eu","tag-euronews-vergleich","tag-europaeische-union","tag-gehaelter","tag-mangel","tag-schule"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92695","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=92695"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92695\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/92696"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=92695"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=92695"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=92695"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}