{"id":93035,"date":"2026-09-04T17:07:09","date_gmt":"2026-09-04T17:07:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/93035\/"},"modified":"2026-09-04T17:07:09","modified_gmt":"2026-09-04T17:07:09","slug":"noch-in-diesem-jahr-dobrindt-kuendigt-eu-abkommen-zu-umstrittenen-return-hubs-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/93035\/","title":{"rendered":"&#8222;Noch in diesem Jahr&#8220;: Dobrindt k\u00fcndigt EU-Abkommen zu umstrittenen &#8222;Return Hubs&#8220; an"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Noch in diesem Jahr&#8220;Dobrindt k\u00fcndigt EU-Abkommen zu umstrittenen &#8222;Return Hubs&#8220; an<\/p>\n<p>04.09.2026, 18:56 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(04:31 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/imago0865534634h.webp\" alt=\"imago0865534634h\"\/>Es habe &#8222;technische Gespr\u00e4che mit L\u00e4ndern au\u00dferhalb der Europ\u00e4ischen Union&#8220; gegeben, so Dobrindt &#8211; offenbar waren sie vielversprechend. (Foto: IMAGO \/ dts Nachrichtenagentur)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Mehr Abschiebungen, mehr H\u00e4rte:\u00a0Wenn es nach Bundesinnenminister Dobrindt und Ministern weiterer EU-L\u00e4nder geht, sollen abgelehnte Asylbewerber Europa m\u00f6glichst schnell verlassen. Daf\u00fcr sollen umstrittene Abschiebezentren au\u00dferhalb der EU her. Nun ist daf\u00fcr m\u00f6glicherweise ein Partnerland gefunden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Deutschland und vier weitere EU-Staaten wollen bis zum Jahreswechsel ein Abkommen mit Drittstaaten au\u00dferhalb der Europ\u00e4ischen Union \u00fcber die Errichtung von Abschiebezentren f\u00fcr abgelehnte Asylbewerber schlie\u00dfen. &#8222;Wir wollen in diesem Jahr noch eine Vereinbarung mit Drittl\u00e4ndern erreichen, die dann den Aufbau von &#8218;Return Hubs&#8216; erm\u00f6glichen&#8220;, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt. Um welche L\u00e4nder es sich handeln k\u00f6nnte, wurde nicht genannt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Es habe &#8222;technische Gespr\u00e4che mit L\u00e4ndern au\u00dferhalb der Europ\u00e4ischen Union&#8220; gegeben, sagte der CSU-Politiker bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Ministerkollegen aus D\u00e4nemark, \u00d6sterreich, den Niederlanden und Griechenland in Kopenhagen. Die f\u00fcnf L\u00e4nder seien sich einig, dass diese Gespr\u00e4che vertieft und &#8222;in diesem Jahr auch noch Ergebnisse&#8220; erreicht werden sollten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">\u00c4hnlich \u00e4u\u00dferte sich der d\u00e4nische Migrationsminister Morten B\u00f6dskov. &#8222;Wir rechnen damit, dass wir bis zum Jahreswechsel eine gemeinsame Verst\u00e4ndigung mit einem Partnerland au\u00dferhalb der Europ\u00e4ischen Union erzielen werden&#8220;, sagte er. Der rechtliche Rahmen der EU f\u00fcr die Schaffung eines solchen Abschiebezentrumsmodells sei vorhanden, fuhr B\u00f6dskov fort. &#8222;Aus d\u00e4nischer Sicht rechnen wir damit, dass wir die ersten illegalen Migranten in ein Partnerland au\u00dferhalb der EU gegen Ende 2027 abschieben k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>Ruanda oder Uganda als Zielland f\u00fcr Abschiebungen?<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das Modell werde ein &#8222;gemeinsames europ\u00e4isches Projekt&#8220; sein, sagte der d\u00e4nische Migrationsminister. Es werde daf\u00fcr gesorgt, dass alles den Verpflichtungen entspreche, &#8222;die wir nach dem EU-Recht haben und nat\u00fcrlich auch auf der Grundlage des V\u00f6lkerrechts&#8220;. B\u00f6dskov hatte bereits kurz zuvor erkl\u00e4rt, sein Land wolle abgelehnte Asylbewerber ab Ende 2027 in Abschiebezentren au\u00dferhalb Europas schicken. Der griechische Migrationsminister Thanos Plevris sagte, Ziel sei es, dass ein Abschiebezentrum bis 2027 in einem Land au\u00dferhalb der EU in Betrieb genommen werde.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ein weiteres Treffen zu dem Thema werde Ende des Monats in M\u00fcnchen stattfinden, sagte Dobrindt, &#8222;weil wir mit einer sehr hohen Schlagzahl auch dieses Thema &#8218;Return Hubs&#8216; erreichen wollen&#8220;.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Angaben dazu, mit welchen L\u00e4ndern Abkommen geschlossen werden k\u00f6nnten, wurden nicht gemacht. Vor wenigen Tagen hatten Vertreter aus Deutschland und den \u00fcbrigen an dem Treffen in Kopenhagen beteiligten Staaten in Ruanda Gespr\u00e4che \u00fcber die Einrichtung von Abschiebezentren gef\u00fchrt. Daneben wird unter anderem auch Uganda als ein m\u00f6gliches Land genannt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Unterh\u00e4ndler von EU-Parlament und Mitgliedstaaten hatten sich Anfang Juni auf eine R\u00fcckf\u00fchrungsverordnung geeinigt, mit der mehr Abschiebungen aus der EU erm\u00f6glicht werden sollen. Menschenrechtsorganisationen zeigten sich besorgt. Auch innerhalb der EU sind Abschiebezentren umstritten: &#8222;Ich glaube, dass das weder wirksam ist, noch unseren Prinzipien entspricht&#8220;, sagte der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron im Juni.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Kinderschutzorganisation Save the Children forderte die Bundesregierung auf, Pl\u00e4ne f\u00fcr Abschiebezentren au\u00dferhalb der EU zu stoppen. &#8222;Die geplanten R\u00fcckf\u00fchrungszentren in Drittstaaten sind Orte der Unsicherheit und bergen die Gefahr massiver Kinderrechtsverletzungen&#8220;, erkl\u00e4rte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Organisation in Deutschland, Florian Westphal. In solchen Zentren in L\u00e4ndern, die selbst keine ausreichende Grundversorgung h\u00e4tten, drohten menschenunw\u00fcrdige Zust\u00e4nde durch mangelnde Gesundheitsversorgung, geringen Kinderschutz und unzureichende Bildung.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Gro\u00dfbritannien hatte 2022 unter der damaligen konservativen Regierung mit Ruanda ein Abkommen \u00fcber die Aufnahme von illegal eingewanderten Migranten geschlossen. Die inzwischen regierende Labour-Partei strich 2024 die Vereinbarung, die vom britischen Obersten Gerichtshof als &#8222;illegal&#8220; eingeordnet worden war.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, nbr\/AFP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Noch in diesem Jahr&#8220;Dobrindt k\u00fcndigt EU-Abkommen zu umstrittenen &#8222;Return Hubs&#8220; an 04.09.2026, 18:56 Uhr Artikel anh\u00f6ren(04:31 min) Es&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":93036,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[4442,10624,21,22,421,34,8063],"class_list":["post-93035","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-abschiebung","tag-alexander-dobrindt","tag-eu","tag-europaeische-union","tag-migration","tag-politik","tag-zuwanderung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/93035","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=93035"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/93035\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/93036"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=93035"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=93035"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=93035"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}