{"id":94231,"date":"2026-09-07T20:58:07","date_gmt":"2026-09-07T20:58:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/94231\/"},"modified":"2026-09-07T20:58:07","modified_gmt":"2026-09-07T20:58:07","slug":"botschaft-an-trump-eu-baut-zusammenarbeit-mit-groenland-aus-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/94231\/","title":{"rendered":"Botschaft an Trump: EU baut Zusammenarbeit mit Gr\u00f6nland aus"},"content":{"rendered":"<p id=\"absatz1\" class=\"em_text\">Die EU baut ihre Zusammenarbeit mit Gr\u00f6nland ungeachtet der Kontrollanspr\u00fcche von US-Pr\u00e4sident Donald Trump deutlich aus. EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen unterzeichnete am Montag bei einem Besuch auf der rohstoffreichen Arktisinsel eine Erkl\u00e4rung zur Vertiefung der wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen der Europ\u00e4ischen Union und Gr\u00f6nland. Zudem k\u00fcndigte sie ein neues 200 Millionen Euro schweres Investitionspaket an.<\/p>\n<p id=\"absatz2\" class=\"em_text\">Das Geld soll in diesem und im n\u00e4chsten Jahr investiert werden und unter anderem die Erschlie\u00dfung kritischer Rohstoffe sowie den Ausbau von sicheren Internetverbindungen \u00fcber Satelliten und Unterseekabel voranbringen. Einen Teil der Mittel soll die gr\u00f6nl\u00e4ndische Regierung zudem nutzen k\u00f6nnen, um ihre Verwaltungskapazit\u00e4ten auszubauen. \u00dcberdies ist die Vorbereitung von Programmen f\u00fcr nachhaltigen Tourismus und Wohnungsbau vorgesehen.<\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.nw.de\/_em_daten\/_cache\/image\/1xSmxoRm05STd6MjR5bHpYS01HTVRMRWJCWERzSGx2MmdnSjhJc1h5em9ZZE82L2FVbnQwVk5zWTVIakoraHpiN09aNXF4bTFwY2hjZ1ZkWUdyRlo1ZnRQcGdkMDMvVkhQWDBsOTJqaVdiM2ZyYm5TV0dMNU1EY2NQSllZZEZTdEU\/260907-1423-urn-newsml-dpa-com-20090101-260907-935-1593785.jpg\" class=\"nw-article-image\" title=\"Neben der Schifffahrt durch die arktische Landschaft stand auch der Besuch auf einem Patrouillenschiff der d\u00e4nischen Streitkr\u00e4fte auf dem Programm.\" data-glightbox=\"type: image; description: Neben der Schifffahrt durch die arktische Landschaft stand auch der Besuch auf einem Patrouillenschiff der d\u00e4nischen Streitkr\u00e4fte auf dem Programm.  | \u00a9 Mads Claus Rasmussen\/Ritzau Scanpix Foto\/AP\/dpa \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/260907-1423-urn-newsml-dpa-com-20090101-260907-935-1593785.jpg\" class=\"nw-img-fluid nw-w-full nw-lazy nw-rounded-t-md\" alt=\"Neben der Schifffahrt durch die arktische Landschaft stand auch der Besuch auf einem Patrouillenschiff der d\u00e4nischen Streitkr\u00e4fte auf dem Programm. - \u00a9 Mads Claus Rasmussen\/Ritzau Scanpix Foto\/AP\/dpa\" data-format=\"16:9\"\/><br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p>                Neben der Schifffahrt durch die arktische Landschaft stand auch der Besuch auf einem Patrouillenschiff der d\u00e4nischen Streitkr\u00e4fte auf dem Programm.<br \/>\n                                    | \u00a9 Mads Claus Rasmussen\/Ritzau Scanpix Foto\/AP\/dpa<\/p>\n<p id=\"absatz5\" class=\"em_text\">Laut der Erkl\u00e4rung soll au\u00dferdem k\u00fcnftig auch bei der Cybersicherheit, dem Schutz kritischer Infrastruktur und dem Kampf gegen hybride Bedrohungen enger zusammengearbeitet werden. Zu letzteren werden etwa auch Desinformationskampagnen und andere Versuche der Einflussnahme von au\u00dfen gerechnet. Der gr\u00f6nl\u00e4ndische Ministerpr\u00e4sident Jens-Frederik Nielsen sagte in einer Pressekonferenz, Gr\u00f6nland brauche die Europ\u00e4ische Union, und die EU brauche Gr\u00f6nland.<\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.nw.de\/_em_daten\/_cache\/image\/1xSmxoRm05STd6MjR5bHpYS01HTVRMRWJCWERzSGx2MmdnSjhJc1h5em9ZZE82L2FVbnQwVk5zWTVIakoraHpiN09aNXF4bTFwY2hjZ1ZkWUdyRlo1Zm9XSTU1TEt1c3JLOUZVUlZxcTVHTzREdnZUODA1LzY2WlZSeXFUdjJSTGI\/260907-1423-urn-newsml-dpa-com-20090101-260907-935-1593788.jpg\" class=\"nw-article-image\" title=\"In Qoornoq wurden die G\u00e4ste von Einheimischen mit einer Fahne Gr\u00f6nlands begr\u00fc\u00dft.\" data-glightbox=\"type: image; description: In Qoornoq wurden die G\u00e4ste von Einheimischen mit einer Fahne Gr\u00f6nlands begr\u00fc\u00dft.  | \u00a9 Mads Claus Rasmussen\/Ritzau Scanpix\/dpa \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/260907-1423-urn-newsml-dpa-com-20090101-260907-935-1593788.jpg\" class=\"nw-img-fluid nw-w-full nw-lazy nw-rounded-t-md\" alt=\"In Qoornoq wurden die G\u00e4ste von Einheimischen mit einer Fahne Gr\u00f6nlands begr\u00fc\u00dft. - \u00a9 Mads Claus Rasmussen\/Ritzau Scanpix\/dpa\" data-format=\"16:9\"\/><br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p>                In Qoornoq wurden die G\u00e4ste von Einheimischen mit einer Fahne Gr\u00f6nlands begr\u00fc\u00dft.<br \/>\n                                    | \u00a9 Mads Claus Rasmussen\/Ritzau Scanpix\/dpa<\/p>\n<p>Trump will Gr\u00f6nland f\u00fcr die USA<\/p>\n<p class=\"em_text\">Brisant ist der Besuch von der Leyens, weil die USA unter Verweis auf Sicherheitsinteressen Anspr\u00fcche auf Gr\u00f6nland erheben und einen Verkauf der riesigen Insel an die Vereinigten Staaten erzwingen wollen. Schon 2019 hatte US-Pr\u00e4sident Donald Trump von einem Kauf der Insel gesprochen &#8211; damals hatten das in D\u00e4nemark und Gr\u00f6nland viele f\u00fcr einen Scherz gehalten. Doch noch vor Beginn seiner zweiten Amtszeit hatte Trump das Thema wieder auf den Tisch gebracht und den Druck seitdem stetig erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.nw.de\/_em_daten\/_cache\/image\/1xSmxoRm05STd6MjR5bHpYS01HTVRMRWJCWERzSGx2MmdnSjhJc1h5em9ZZE82L2FVbnQwVk5zWTVIakoraHpiN09aNXF4bTFwY2hjZ1ZkWUdyRlo1ZmtSaFE2S2lhTlUzY3g1Rm5ITjFVR081NzIvNUh5clFiellxUXdCRnVWOGQ\/260907-1423-urn-newsml-dpa-com-20090101-260907-935-1593779.jpg\" class=\"nw-article-image\" title=\"US-Pr\u00e4sident Donald Trump will Gr\u00f6nland unter die Kontrolle der Vereinigten Staaten bringen. (Archivbild)\" data-glightbox=\"type: image; description: US-Pr\u00e4sident Donald Trump will Gr\u00f6nland unter die Kontrolle der Vereinigten Staaten bringen. (Archivbild)  | \u00a9 Julia Demaree Nikhinson\/AP\/dpa \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/260907-1423-urn-newsml-dpa-com-20090101-260907-935-1593779.jpg\" class=\"nw-img-fluid nw-w-full nw-lazy nw-rounded-t-md\" alt=\"US-Pr\u00e4sident Donald Trump will Gr\u00f6nland unter die Kontrolle der Vereinigten Staaten bringen. (Archivbild) - \u00a9 Julia Demaree Nikhinson\/AP\/dpa\" data-format=\"16:9\"\/><br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p>                US-Pr\u00e4sident Donald Trump will Gr\u00f6nland unter die Kontrolle der Vereinigten Staaten bringen. (Archivbild)<br \/>\n                                    | \u00a9 Julia Demaree Nikhinson\/AP\/dpa<\/p>\n<p class=\"em_text\">Pr\u00e4sident Trump argumentiert dabei, dass D\u00e4nemark die gr\u00f6\u00dfte Insel der Welt nicht vor Russland und China sch\u00fctzen k\u00f6nne. Zudem ist das Territorium mit gerade einmal knapp 57.000 Einwohnern auch wegen seiner umfassenden Vorkommen an kritischen Rohstoffen interessant. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die EU baut ihre Zusammenarbeit mit Gr\u00f6nland ungeachtet der Kontrollanspr\u00fcche von US-Pr\u00e4sident Donald Trump deutlich aus. 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