{"id":94822,"date":"2026-09-08T16:31:13","date_gmt":"2026-09-08T16:31:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/94822\/"},"modified":"2026-09-08T16:31:13","modified_gmt":"2026-09-08T16:31:13","slug":"boykott-gegen-israelische-siedlungen-zwoelf-staaten-kuendigen-handelssanktionen-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/94822\/","title":{"rendered":"Boykott gegen israelische Siedlungen: Zw\u00f6lf Staaten k\u00fcndigen Handelssanktionen an"},"content":{"rendered":"<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            08\/09\/2026 &#8211; 17:39 MESZ\n            <\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien und Frankreich geh\u00f6ren zu zw\u00f6lf Staaten, die am Dienstag neue Handelssanktionen gegen israelische Siedlungen im besetzten Westjordanland angek\u00fcndigt haben. Sie sprechen von einer &#8222;rasant eskalierenden&#8220; Lage mit immer h\u00e4ufigeren Angriffen von Siedlern auf Pal\u00e4stinenser.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Kanada, D\u00e4nemark, Finnland, Island, Irland, Norwegen, Polen, Portugal, Spanien und Schweden schlie\u00dfen sich Gro\u00dfbritannien und Frankreich an. Laut einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung der Au\u00dfenminister wollen sie den Handel mit Siedlungen beschr\u00e4nken. &#8222;Die Ma\u00dfnahmen der israelischen Regierung im Westjordanland untergraben die Aussicht auf eine Zweistaatenl\u00f6sung&#8220;, hei\u00dft es in dem Text. Es gebe &#8222;beispiellose Ausma\u00dfe von Siedlergewalt und Siedlungsausbau&#8220;. &#8222;Gemeinsam bleiben wir entschlossen: Die Zweistaatenl\u00f6sung muss gesch\u00fctzt werden, und wir ergreifen Ma\u00dfnahmen f\u00fcr einen gerechten und dauerhaften Frieden&#8220;, hei\u00dft es weiter.<\/p>\n<p>Hintergrund ist, dass die israelische Regierung im vergangenen Monat Ausschreibungen f\u00fcr den Bau von rund 1.200 Wohneinheiten im Westjordanland ver\u00f6ffentlicht hat. Das stie\u00df international und bei Menschenrechtsorganisationen auf scharfe Kritik. Die geplanten Wohnungen liegen im Siedlungsgebiet E1. Dieser Ausbau w\u00fcrde Ost-Jerusalem noch st\u00e4rker vom \u00fcbrigen Gebiet abriegeln. In ihrer Erkl\u00e4rung bezeichneten die zw\u00f6lf Au\u00dfenminister die Ausschreibungen am Dienstag als &#8222;inakzeptabel&#8220;.<\/p>\n<p>Der britische Premierminister Keir Starmer, Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron und Kanadas Premierminister Mark Carney &#8222;sind sich einig, dass gehandelt werden muss, um weiteren Schaden zu verhindern&#8220;, hei\u00dft es weiter.<\/p>\n<p>Britischer Au\u00dfenminister: &#8222;Ethnische S\u00e4uberung&#8220;<\/p>\n<p>Vor dem britischen Parlament warf Au\u00dfenminister Ed Miliband am Dienstag &#8222;Siedler-Terroristen&#8220; eine &#8222;ethnische S\u00e4uberung&#8220; in Teilen des Westjordanlands vor. Die israelische Regierung habe &#8222;dar\u00fcber oft hinweggesehen&#8220;. Miliband k\u00fcndigte an, dass Gro\u00dfbritannien ab heute zus\u00e4tzlich ein &#8222;Importverbot f\u00fcr Waren aus illegalen Siedlungen in den besetzten Gebieten&#8220; einf\u00fchrt. &#8222;Ich glaube nicht, dass die Menschen in Gro\u00dfbritannien wollen, dass wir die Besatzung unterst\u00fctzen, indem wir Produkte aus Siedlungen in unseren L\u00e4den und Superm\u00e4rkten verkaufen&#8220;, sagte er den Abgeordneten.<\/p>\n<p>Sein franz\u00f6sischer Amtskollege Jean-No\u00ebl Barrot erkl\u00e4rte auf X, Paris habe die Sanktionen beschlossen, weil das Westjordanland &#8222;am Rand einer Explosion&#8220; stehe. &#8222;Der ungebremste Ausbau der Siedlungen entgegen dem V\u00f6lkerrecht, ein sprunghafter Anstieg der Gewalt extremistischer Siedler gegen Pal\u00e4stinenser und Terrorakte, die selbst von den israelischen Beh\u00f6rden verurteilt werden&#8220;, schrieb er.<\/p>\n<p>Israel reagiert mit Schlie\u00dfung des britischen Konsulats<\/p>\n<p>Israels Au\u00dfenminister Gideon Sa&#8217;ar ordnete am Dienstag als Reaktion auf die Entscheidungen in Westminster die Schlie\u00dfung des britischen Konsulats in Jerusalem an. Zugleich griff er Milibands Aussagen scharf an. &#8222;Die heute vom Au\u00dfenminister im britischen Parlament erhobenen Vorw\u00fcrfe waren ungeheuerliche L\u00fcgen&#8220;, erkl\u00e4rte Sa&#8217;ar.<\/p>\n<p>Das Westjordanland ist seit 1967 von Israel besetzt. Seit Beginn des Kriegs im Gazastreifen hat die Gewalt dort deutlich zugenommen. Der Krieg brach nach den Angriffen der islamistischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 08\/09\/2026 &#8211; 17:39 MESZ Gro\u00dfbritannien und Frankreich geh\u00f6ren zu zw\u00f6lf Staaten, die am Dienstag neue&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":94823,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[21,22,236,322,8820,1376,6694,8702],"class_list":["post-94822","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-eu","tag-europaeische-union","tag-frankreich","tag-israel","tag-krieg-israels-gegen-die-hamas","tag-sanktionen","tag-vereinigtes-koenigreich","tag-westjordanland"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94822","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=94822"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94822\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94823"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=94822"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=94822"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=94822"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}