{"id":95064,"date":"2026-09-09T05:30:12","date_gmt":"2026-09-09T05:30:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/95064\/"},"modified":"2026-09-09T05:30:12","modified_gmt":"2026-09-09T05:30:12","slug":"groesste-verschlechterung-seit-29-jahren-google-passt-fuer-europa-die-suche-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/95064\/","title":{"rendered":"\u201eGr\u00f6\u00dfte Verschlechterung seit 29 Jahren\u201c: Google passt f\u00fcr Europa die Suche an"},"content":{"rendered":"<p>Google hat nach eigenen Angaben damit begonnen, in weiten Teilen Europas von der EU geforderte \u00c4nderungen an der Darstellung von Suchergebnissen umzusetzen. Gegen\u00fcber Reuters spricht der Konzern pathetisch von \u201eder gr\u00f6\u00dften Verschlechterung der Qualit\u00e4t der weltweit beliebtesten Internet-Suchmaschine in ihrer 29-j\u00e4hrigen Geschichte\u201c. Bei Suchen nach Hotels, Fl\u00fcgen, Zugfernverbindungen und Produkten sollen nun bestimmte Aggregatoren prominenter dargestellt werden. Zudem l\u00e4sst sich \u00e4ndern, welcher Anbieter angezeigt wird. Als Beispiele nennt die Nachrichtenagentur das Online-Reiseb\u00fcro Expedia und das Hotelportal Booking.com. Mit den jetzt vorgestellten \u00c4nderungen soll den Vorgaben des Digital Markets Act (DMA) nachgekommen werden.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>\u00c4nderungen nach hoher Strafe<\/p>\n<p>Die jetzt vorgestellten \u2013 aber augenscheinlich noch nicht durchgehend umgesetzten \u2013 \u00c4nderungen sind eine Reaktion auf Vorgaben der EU-Kommission. Die hatte Ende Juli Strafen wegen DMA-Verst\u00f6\u00dfen <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Google-Verstoesse-gegen-DMA-EU-verhaengt-insgesamt-890-Millionen-Euro-Strafe-11375724.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">in H\u00f6he von insgesamt 890 Millionen Euro verh\u00e4ngt<\/a>. 460 Millionen musste der US-Konzern dabei zahlen, weil er seine eigenen Dienste in den Ergebnissen der marktf\u00fchrenden Google-Suche bevorzugen w\u00fcrde. Suchmaschinen m\u00fcssen f\u00fcr das Ranking \u201etransparente, faire und diskriminierungsfreie Bedingungen anwenden\u201c, hei\u00dft es aus Br\u00fcssel. \u201eDie besten Produkte sollten erfolgreich sein, weil sie besser sind, nicht weil sie dem Unternehmen geh\u00f6ren, das die Suchmaschine betreibt\u201c.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/1\/6\/1\/4\/3\/3\/Screenshot_2026-09-09_at_06-54-50_Hotels_in_Paris_-_Google_Suche-3bd4d6f7793f465d.png\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"1164\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1752 \/ 1164; object-fit: cover;\" width=\"1752\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Die neue Anzeige<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Google)\n    <\/p>\n<p>Details zur Umsetzung im Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum (EWR) \u2013 der neben den EU-Staaten auch Norwegen, Island und Liechtenstein umfasst \u2013 f\u00fchrt Google <a href=\"https:\/\/developers.google.com\/search\/docs\/appearance\/aggregator-unit\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">in der eigenen Dokumentation aus<\/a>. Wer zum Beispiel nach \u201eHotels in Paris\u201c sucht, erh\u00e4lt nun nach dem Klick auf die ersten Suchergebnisse keine \u00dcbersicht mit Google-Rezensionen und Hoteldetails, die die Suchmaschine selbst gesammelt hat. Stattdessen \u00f6ffnet sich ein Bereich mit Informationen eines externen Anbieters, darunter gibt es eine Liste von Alternativen und den Preisen, die dort verlangt werden. Ein schneller Preisvergleich scheint damit deutlich einfacher.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/1\/6\/1\/4\/3\/3\/Screenshot_2026-09-09_065511-f1aeff15f7bb443b.png\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"1191\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1717 \/ 1191; object-fit: cover;\" width=\"1717\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Die Anzeige au\u00dferhalb des EWR<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Google)\n    <\/p>\n<p>\u201eUm die Anforderungen des DMA zu erf\u00fcllen, nehmen wir in Europa erhebliche \u00c4nderungen an der Suche vor\u201c, <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/google-warns-lower-quality-it-revamps-europe-search-results-avoid-eu-fines-2026-09-08\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">zitiert Reuters<\/a> aus einer Stellungnahme von Nick Fox von Google: \u201eDiese \u00c4nderungen verschlechtern das Nutzererlebnis f\u00fcr Europ\u00e4er \u2013 sie beg\u00fcnstigen Online-Vermittler auf Kosten lokaler Unternehmen und entfernen hilfreiche Funktionen, auf die sich die Menschen t\u00e4glich verlassen. Nutzer au\u00dferhalb der EU sind von diesen \u00c4nderungen nicht betroffen.\u201c Bereits fr\u00fchere Anpassungen zur DMA-Umsetzung h\u00e4tten laut Google dazu gef\u00fchrt, dass bestimmte Buchungen von Dienstleistungen in der Folge um 30 Prozent zur\u00fcckgegangen sind. Nutzerinnen und Nutzer seien extrem unzufrieden mit den \u00c4nderungen gewesen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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