{"id":95219,"date":"2026-09-09T10:02:08","date_gmt":"2026-09-09T10:02:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/95219\/"},"modified":"2026-09-09T10:02:08","modified_gmt":"2026-09-09T10:02:08","slug":"eu-kommission-laesst-wolfram-weimer-auflaufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/95219\/","title":{"rendered":"EU-Kommission l\u00e4sst Wolfram Weimer auflaufen"},"content":{"rendered":"<p>Die EU-Kommission w\u00fcrde dem von Wolfram Weimer geplanten Gesetz zur F\u00f6rderung europ\u00e4ischer audiovisueller Werke durch eine Investitionsverpflichtung f\u00fcr Mediendiensteanbieter (MedienInvestVG) nicht zustimmen. <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien-und-film\/medienpolitik\/eu-zerlegt-investitionspflicht-fuer-streamer-in-europaeischen-film-201206193.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Das berichtet die \u201cFAZ\u201d<\/a> unter Berufung auf ein entsprechendes Schreiben von Roberto Viola, Chef der Generaldirektion f\u00fcr Kommunikationsnetze, an Au\u00dfenminister Johann Wadephul.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/meedia.de\/news\/beitrag\/24185-streamer-und-sender-sollen-mehr-geld-in-deutschland-investieren.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Weimer will mit dem Gesetz private und \u00f6ffentlich-rechtliche Plattformen dazu zwingen, mindestens acht Prozent ihres j\u00e4hrlichen Nettoumsatzes in Deutschland in europ\u00e4ische audiovisuelle Werke zu investieren.<\/a> Bei freiwilliger Erh\u00f6hung auf zw\u00f6lf Prozent und der Erf\u00fcllung bestimmter Kriterien sind flexiblere Modelle m\u00f6glich. Zudem sind Subquoten f\u00fcr die Produktion, unter anderem mit deutschsprachigen Inhalten und unabh\u00e4ngigen Produzenten, vorgesehen. Urspr\u00fcnglich hatte Weimer eine freiwillige Selbstverpflichtung der Streamer und Sender vorgeschlagen. Die SPD aber bestand auf einem Gesetz.<\/p>\n<p>Die EU-Kommission mahnt laut \u201cFAZ\u201d an, die Bundesregierung m\u00fcsse daf\u00fcr sorgen, dass die Ma\u00dfnahmen \u201ein ihrer Gesamtheit \u2013 einschlie\u00dflich der H\u00f6he der finanziellen Verpflichtungen, der kumulativen Subquoten und der Bestimmungen \u00fcber die \u00dcbertragung und den R\u00fcckfall der Rechte \u2013 eng mit dem Ziel der F\u00f6rderung europ\u00e4ischer Werke verbunden bleiben und nicht \u00fcber das zur Erreichung dieses Ziels notwendige Ma\u00df hinausgehen&#8220;. Die EU-Kommission sei zudem der Auffassung, es mangele Weimers Investitionszwang an der n\u00f6tigen Differenzierung zwischen den verschiedenen Kategorien von Mediendiensten. Auch sei die H\u00f6he der Investitionsverpflichtung zu hinterfragen, diese m\u00fcsse durch empirische Erkenntnisse \u00fcber den deutschen audiovisuellen Markt gest\u00fctzt werden.<\/p>\n<p>Auch beim sogenannten Rechter\u00fcckfall sieht die EU-Generaldirektion der Zeitung zufolge \u00c4nderungsbedarf. Weimer plant, dass Nutzungsrechte nur f\u00fcr einen begrenzten Erstverwertungszeitraum zwischen drei und sieben Jahren \u00fcbertragen werden. Die EU-Kommission halte das f\u00fcr unangemessen und fordere die Bundesregierung auf, die kritisierten Punkte zu ver\u00e4ndern, \u201edamit die nationalen Vorschriften im Einklang mit dem geltenden Unionsrecht erlassen und angewendet werden\u201c.<\/p>\n<p>Das Bundeskabinett hat dem Entwurf f\u00fcr das MedienInvestVG im Mai zugestimmt. Mit der Investitionsverpflichtung nehme man Streaming-Anbieter und Sender deutlich in die Pflicht, sagte Weimer damals. &#8222;Nun ist es an der Branche, diese Chance zu nutzen, um Filmhits &#8218;made in Germany&#8216; in Serie zu produzieren.&#8220; Auch das vom Bundestag zu beschlie\u00dfende Gesetz muss der EU-Kommission noch abschlie\u00dfend zur Bewertung vorgelegt werden.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die EU-Kommission w\u00fcrde dem von Wolfram Weimer geplanten Gesetz zur F\u00f6rderung europ\u00e4ischer audiovisueller Werke durch eine Investitionsverpflichtung f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":95220,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[21,232,22,2741,2742,159,2743,9020,30666,4546,10599],"class_list":["post-95219","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-eu","tag-eu-kommission","tag-europaeische-union","tag-kress","tag-kress-pro","tag-medien","tag-mediendienst","tag-netflix","tag-streamer-abgabe","tag-streaming","tag-wolfram-weimer"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/95219","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=95219"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/95219\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/95220"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=95219"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=95219"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=95219"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}