{"id":95503,"date":"2026-09-09T15:02:16","date_gmt":"2026-09-09T15:02:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/95503\/"},"modified":"2026-09-09T15:02:16","modified_gmt":"2026-09-09T15:02:16","slug":"wohnungsnot-in-europa-eu-nimmt-ferienwohnungen-ins-visier-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/95503\/","title":{"rendered":"Wohnungsnot in Europa: EU nimmt Ferienwohnungen ins Visier"},"content":{"rendered":"<p>Kurzzeitvermietungen <\/p>\n<p>Wohnungsnot in Europa: EU nimmt Ferienwohnungen ins Visier<\/p>\n<p>Aktualisiert am 09.09.2026 &#8211; 16:51 UhrLesedauer: 3 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/auch-in-deutschland-werden-viele-wohnung-ueber-plattformen-wie-etwa-airbnb-kurzzeitig-vermietet-symb.jpeg\" alt=\"Gr\u00fcnderzeith\u00e4user in Leipzig\" title=\"Gr\u00fcnderzeith\u00e4user in Leipzig\" width=\"2048\" height=\"1152\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex h-full w-full max-w-full\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2026\/09\/DQEqw4mVYuXH\/0x107:2048x1152\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/auch-in-deutschland-werden-viele-wohnung-ueber-plattformen-wie-etwa-airbnb-kurzzeitig-vermietet-symbolbild.jpg')\" decoding=\"async\"\/><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute right-8 bottom-8 rounded-4 bg-snow p-8\" style=\"--width:32;--height:32\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Auch in Deutschland werden viele Wohnung \u00fcber Plattformen wie etwa Airbnb kurzzeitig vermietet. (Symbolbild) (Quelle: Jan Woitas\/dpa\/dpa-bilder)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/audio-volume.6689034c.svg\" alt=\"\" title=\"\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none group-hover:brightness-0 group-hover:invert\" style=\"--width:16;--height:16\" decoding=\"async\"\/>Vorlesen<\/p>\n<p>Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00<\/p>\n<p>1x<img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/font-sizes.32942e33.svg\" alt=\"\" title=\"\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none group-hover:hidden group-aria-expanded:hidden\" style=\"--width:16;--height:16\" decoding=\"async\"\/><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/font-sizes-dark-mode.e382645c.svg\" alt=\"\" title=\"\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none hidden group-hover:block group-aria-expanded:block\" style=\"--width:16;--height:16\" decoding=\"async\"\/><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/sharing-menu-icon.1eb71368.svg\" alt=\"\" title=\"\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none group-hover:brightness-0 group-hover:invert\" style=\"--width:16;--height:16\" decoding=\"async\"\/>Artikel teilen<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Wechselnde \u00dcbernachtungsg\u00e4ste statt Familien im Alltag \u2013 Kurzzeitvermietungen belasten vielerorts den Wohnungsmarkt. Was die EU-Kommission dagegen vorschl\u00e4gt.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Ferienwohnungen f\u00fcr Touristen, steigende Mieten f\u00fcr Einheimische: In vielen europ\u00e4ischen St\u00e4dten w\u00e4chst der Druck auf den Wohnungsmarkt. Die Europ\u00e4ische Kommission will Kommunen und Beh\u00f6rden deshalb einen rechtssicheren Rahmen an die Hand geben, um Kurzzeitvermietungen \u00fcber Plattformen wie Airbnb und Booking st\u00e4rker zu begrenzen. <\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">&#8222;Wir befinden uns in einer Wohnungskrise, wir m\u00fcssen handeln&#8220;, sagte der EU-Kommissar f\u00fcr Energie und Wohnungswesen, Dan J\u00f8rgensen, in <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/bruessel\/\" class=\"transition-colors cursor-pointer no-underline md:hover:text-magenta md:focus:text-magenta border-b border-solid border-current text-salemsfur md:hover:border-magenta\" data-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;category&quot;:&quot;intextLink&quot;,&quot;label&quot;:&quot;\/themen\/bruessel\/&quot;}\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Br\u00fcssel<\/a>. Kurzzeitvermietungen seien ein Teil des Problems, wenn auch nicht allein verantwortlich.<\/p>\n<p>Gemeinsamer Rahmen, lokale Entscheidungen<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Die EU kann zu diesem Thema keine europaweiten verbindlichen Regeln schaffen. Die EU-Kommission schl\u00e4gt den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden vor, wie sie selbst den Wohnungsmarkt vor Ort bewerten k\u00f6nnen und welche Ma\u00dfnahmen beschlossen werden k\u00f6nnten. Dabei geht es neben Kurzzeitvermietung unter anderem auch um Zweitwohnungen oder l\u00e4ngerfristigen Leerstand. <\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Ob Ma\u00dfnahmen ergriffen werden oder nicht, bleibt jedoch in nationaler, regionaler und lokaler Zust\u00e4ndigkeit. Die Br\u00fcsseler Beh\u00f6rde betonte, dass es nicht darum gehe, bestimmte Plattformen oder Gesch\u00e4ftsmodelle zu regulieren. Das Gesetz solle f\u00fcr mehr Sicherheit sorgen, wie unter anderem Kommunen handeln k\u00f6nnen, ohne gegen die Regeln des EU-Binnenmarkts zu versto\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Damit der Vorschlag in Kraft tritt, ist die Zustimmung des Europ\u00e4ischen Parlaments und der EU-Mitgliedstaaten n\u00f6tig. <\/p>\n<p>J\u00f8rgensen: Gesetz wird Wohnungsprobleme nicht sofort l\u00f6sen<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">&#8222;Wir wissen, dass dies nicht von heute auf morgen zu erschwinglichen Wohnungen f\u00fcr alle in Europa f\u00fchren wird \u2013 das ist klar&#8220;, sagte J\u00f8rgensen. Aber dadurch k\u00f6nne ein Faktor, der dazu gef\u00fchrt habe, dass Menschen ihre Wohnung aufgeben und St\u00e4dte verlie\u00dfen, angegangen werden. <\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Kritik an dem Gesetzentwurf wurde nach der Vorstellung laut: &#8222;Die zentrale Frage ist, warum zu wenig gebaut wird und welche europ\u00e4ischen Rechtsakte dem Bauen im Wege stehen&#8220;, kritisierte Markus Ferber (CSU), Abgeordneter im Europ\u00e4ischen Parlament. Die Kommission setze hier auf den falschen Weg. <\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Die Pr\u00e4sidentin der EU-Regionen, Kata T\u00fctt\u00f6, sprach von einem ersten wichtigen Schritt, verwies aber auch auf die Notwendigkeit von mehr Investitionen. Der Entwurf stehe im Widerspruch zum Vorschlag der EU-Kommission f\u00fcr den EU-Haushalt f\u00fcr die Jahre 2028 bis 2034. Darin schw\u00e4che sie die Rolle der St\u00e4dte und Regionen bei der Steuerung der EU-Investitionen drastisch und streiche alle Finanzinstrumente, die bisher von den lokalen Beh\u00f6rden zur Unterst\u00fctzung und zur Verbesserung der Qualit\u00e4t ihrer Wohnungsbaustrategien genutzt w\u00fcrden. <\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Kai Warnecke, Pr\u00e4sident des Eigent\u00fcmerverbands Haus &amp; Grund, sah gegen\u00fcber der Funke Mediengruppe die Ursache einer europ\u00e4ischen Wohnungskrise nicht in Kurzzeitvermietungen. &#8222;Richtig ist deshalb, dass Eingriffe nur dort m\u00f6glich sein sollen, wo tats\u00e4chlich nachgewiesen werden kann, dass Kurzzeitvermietungen den regul\u00e4ren Wohnungsmarkt \u00fcber Jahre sp\u00fcrbar belasten.&#8220; Daf\u00fcr brauche es keine europ\u00e4ischen Vorgaben. <\/p>\n<p>Millionen \u00dcbernachtungen<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">2025 waren nach Zahlen des europ\u00e4ischen Statistikamts Eurostat 11,2 Prozent der deutschen Bev\u00f6lkerung durch Wohnkosten \u00fcberbelastet, das hei\u00dft ihre Haushalte mussten mehr als 40 Prozent ihres verf\u00fcgbaren Einkommens f\u00fcr das Wohnen aufbringen. Im EU-Durchschnitt betrifft dies 7,7 Prozent. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kurzzeitvermietungen Wohnungsnot in Europa: EU nimmt Ferienwohnungen ins Visier Aktualisiert am 09.09.2026 &#8211; 16:51 UhrLesedauer: 3 Min. 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