{"id":9833,"date":"2026-04-13T09:36:17","date_gmt":"2026-04-13T09:36:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/9833\/"},"modified":"2026-04-13T09:36:17","modified_gmt":"2026-04-13T09:36:17","slug":"das-hochrhein-gymnasium-waldshut-steht-ueber-den-schueleraustausch-des-eu-programms-erasmus-in-kontakt-mit-slowenien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/9833\/","title":{"rendered":"Das Hochrhein-Gymnasium Waldshut steht \u00fcber den Sch\u00fcleraustausch des EU-Programms Erasmus+ in Kontakt mit Slowenien."},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Elf Stunden Zugfahrt durch die Schweiz und \u00d6sterreich \u2013 vorbei an schneebedeckten Gipfeln \u2013 f\u00fchrten Karen Els\u00e4\u00dfer vom Hochrhein-Gymnasium an ihr Ziel: Ljubljana, die Hauptstadt Sloweniens. Im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ verbrachte die Sch\u00fclerin der Kursstufe 1 zwei Wochen am Gimnazija \u017delimlje, einem katholischen Gymnasium mit Internat, rund 20 Kilometer au\u00dferhalb der Hauptstadt.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Der Austausch war zugleich eine Premiere: Es handelte sich um den ersten Erasmus+-Austausch des Hochrhein-Gymnasiums mit Slowenien. Zun\u00e4chst waren zwei Sch\u00fclerinnen aus \u017delimlje zu Gast in Waldshut-Tiengen, bevor Karen f\u00fcr zwei Wochen zu ihrer Gastschwester nach Slowenien reiste.\n  <\/p>\n<p>            Dorf mit nur 40 Einwohnern<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Untergebracht war die Sch\u00fclerin in einer Gastfamilie im winzigen Dorf Veliki Lipoglav mit nur etwa 40 Einwohnern. \u201eTrotz der Abgeschiedenheit ist man in rund 30 Minuten in der Hauptstadt\u201c, berichtet sie. Ihre Austauschpartnerin Ne\u017eka besucht ein katholisches Internat und wohnt normalerweise auch dort \u2013 zusammen mit zwei weiteren Sch\u00fclerinnen in einem kleinen Zimmer. W\u00e4hrend des Besuchs lebten beide im Haus der Gastfamilie.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Der Unterricht erinnerte Karen stark an das deutsche System: \u201eWir hatten t\u00e4glich sieben Stunden, dabei aber keinen Nachmittagsunterricht.\u201c Eine Besonderheit: Der Tag beginnt gemeinschaftlich mit dem \u201eVater Unser\u201c. In der Mensa des Internats werden Lunch und Mittagessen angeboten. Respekt gegen\u00fcber Lehrkr\u00e4ften wird sichtbar gelebt: \u201eZu Beginn jeder Stunde stehen alle auf und setzen sich erst, wenn es erlaubt wird\u201c, schildert Karen ihre Eindr\u00fccke.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Unterrichtssprache ist nat\u00fcrlich Slowenisch \u2013 mit Ausnahme der Fremdsprachen. Dennoch f\u00fchlte sie sich im Klassenverband gut aufgenommen: \u201eDie Mitsch\u00fclerinnen und Mitsch\u00fcler sowie die Lehrkr\u00e4fte haben viel auf Englisch, teils auch auf Deutsch mit mir gesprochen.\u201c\n  <\/p>\n<p>            Keine Teller beim Mittagessen<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Kulinarisch bot Slowenien f\u00fcr die Gymnasiastin Spannendes und Vertrautes zugleich. W\u00e4hrend das Mittagessen dem Deutschen recht \u00e4hnlich ist, bot das Fr\u00fchst\u00fcck eine Besonderheit: die Slowenen verwenden keine Teller: \u201eMan spart sich so das Decken und den Abwasch, hie\u00df es. Ungew\u00f6hnlich \u2013 aber ich habe mich schnell daran gew\u00f6hnt.\u201c Was bleibt, ist die Erinnerung an gro\u00dfe Herzlichkeit und Offenheit in Familie und Schule.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Auch landschaftlich hat Slowenien Eindruck hinterlassen. Schon am ersten Tag besuchte Karen die Stadt Bled mit ihrem smaragdgr\u00fcnen See und der darin liegenden Insel \u2013 einzigartig im Land. Der Aufstieg, welcher sich \u00fcber rund 200 H\u00f6henmeter hinzog, belohnte am Ende mit einer spektakul\u00e4ren Aussicht.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Ein weiterer Ausflug f\u00fchrte au\u00dferdem nach Piran an der Adria: pastellfarbene Fassaden, gepflasterte Gassen, Weitblick \u00fcber das Meer. \u201eEs hat mich sehr an Italien erinnert \u2013 bei klarer Sicht haben wir sogar die italienischen Alpen in rund 100 Kilometern Entfernung gesehen.\u201c\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Das Fazit von Karin Els\u00e4\u00dfer f\u00e4llt eindeutig aus: \u201eIch konnte eine neue Kultur kennenlernen, tolle Menschen treffen und ein wundersch\u00f6nes Land erkunden. Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Erfahrung machen durfte.\u201c\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Erasmus+ er\u00f6ffnet Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern des Hochrhein-Gymnasiums Lern- und Lebenserfahrungen jenseits des Klassenzimmers \u2013 mit Einblicken in andere Bildungssysteme, gest\u00e4rkten Sprachkenntnissen und neuen Perspektiven auf Europa. Der erfolgreiche erste Austausch mit Slowenien macht Lust auf weitere Projekte dieser Art.\n  <\/p>\n<p>    Alexander  Maus<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<p>    Slowenien<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<p>    EU<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Elf Stunden Zugfahrt durch die Schweiz und \u00d6sterreich \u2013 vorbei an schneebedeckten Gipfeln \u2013 f\u00fchrten Karen Els\u00e4\u00dfer vom&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9834,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[6383,4226,21,22,6382,266,1688,587,4030,6384,4488],"class_list":{"0":"post-9833","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-adria","9":"tag-alpen","10":"tag-eu","11":"tag-europaeische-union","12":"tag-ljubljana","13":"tag-oesterreich","14":"tag-schule","15":"tag-schweiz","16":"tag-slowenien","17":"tag-waldshut-tiengen","18":"tag-zugfahrt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9833","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9833"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9833\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9834"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9833"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9833"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9833"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}