
Diese Tatsache ist aber nicht das Thema der ZIB2. Thema ist viel mehr, dass der Steuerflüchtling und Tierquäler wegen der Maul und Klauenseuche in Ungarn ein paar Millionen Euro verloren hat (Alle Tiere gekeult) aber wie vorbildhaft neue Tiere gekauft hat und mit dem Profit in vier Jahren alle Verluste wieder herinnen hat. Neben den geringen Lohnkosten, den wohl geringeren Einkommensteuern und mutmaßlich auch geringeren Tierwohl Standards bekommt er auch noch Entschädigung vom ungarischen Staat. Alles nur um steuerschonend mit Tieren einen hohen Gewinn zu erzielen, weil er deren Fleisch ja in Österreich verkauft. Der spricht vermutlich kein Wort Ungarisch, aber als Investor muss man das auch nicht.
Warum berichtet der ORF darüber? Wenn man jetzt noch weiß, dass männlichen Kälber nicht selten in den arabischen Raum verkauft und per Schiff unter grauenhaften Bedingungen transportiert werden. Wenn man da vor Ort sieht wie die Tiere in ihrem Dreck stehen und vermutlich nicht raus kommen, dann wünsche ich mir nur, dass diese Konzerne enteignet werden und junge Forscher Methoden entwickeln wie man das ethisch und menschlich vertretbar machen kann. Bin ich da einfach nur naiv zu glauben, dass es einen humaneren Weg geben muss?
- Es handelt sich um einen großen Milchviehbetrieb mit einem Stall, der für rund 3.000 Milchkühe ausgelegt ist; die Tiere werden im 12‑Stunden‑Takt gemolken, was auf eine sehr hohe Produktionsintensität hindeutet.
- Die Stallgebäude sind großflächige, schmucklose Stahlbetonkonstruktionen, die nach allen Seiten offen sind, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten; die Dächer sind isoliert, damit es im Inneren für die Kühe angenehm kühl bleibt.
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OldBumblebee3118