
Wien. Mit dem Alkoholverbot rund um den Westbahnhof und der Einrichtung einer Schutzzone beim Fritz-Imhoff-Park setzt die rot-pinke Wiener Politik erneut auf Maßnahmen, die vor allem eines leisten, sie versuchen soziale Probleme zu verschleiern. Offiziell geht es um Sicherheit, um das Sicherhheitsempfinden der Bevölkerung und um die „Aufenthaltsqualität“ im öffentlichen Raum. Doch hinter dieser Rhetorik verbirgt sich eine Politik, die Armut, Sucht und Ausgrenzung nicht bekämpft, sondern räumlich verschiebt.
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