
Hab gestern einen Artikel gelesen.. Es ist nimma normal! Der FPÖ-Parlamentsklub hat in den letzten zwei Monaten rund 50.000 Euro für Inserate rausgehaut. Nicht in ORF, nicht in Standard, nicht querbeet. Fast alles ging an FPÖ-nahe bzw. rechtsextreme Seiten.
Der größte Batzen an Auf1 (ca. 20.000€), also genau den Sender, den der Verfassungsschutz als rechtsextrem einstuft und der regelmäßig Verschwörungskram bringt. Dann knapp 10.000€ an unzensuriert, dazu Info-Direkt, Der Status, Freilich, Unser Mitteleuropa usw. Alles dieselbe Ecke.
Und wofür? Für eine einzige Kampagne: Stimmung gegen NGOs, Vereine, Rotes Kreuz, Frauenhäuser, Umweltorganisationen, Ärzte ohne Grenzen.
Das ist halt Steuergeld. Und das wird hier ziemlich gezielt in ein sehr bestimmtes Medienumfeld gepumpt, während man gleichzeitig genau diese Organisationen als „Propaganda“, „Umerziehung“ usw. beschimpft.
Mich würd wirklich interessieren, wie ihr das seht:
Findet ihr das noch normale Parteiarbeit??
Sollte es bei Parteien für Inserate mit Steuergeld irgendwelche klareren Regeln geben?
Und wie problematisch findet ihr das insgesamt für den politischen Diskurs in Österreich?
Quelle ist verlinkt
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die_mexify_suchtet
1 comment
Partei steckt Parteigeld in parteinahe einrichtung = wasser ist nass