Ich arbeite zum Glück schon fast ein Jahrzehnt Vollzeit. Ich hab schon während meines Bachelors angefangen ins Arbeitsleben voll einzutauchen. Oft ist genau das das Spiel, das man spielen muss – um als Akademiker:in leichter einen Job zu bekommen. Denn Uni-Absolvent:innen gibt es wie Sand am Meer. Arbeitserfahrung fehlt den meisten. Doch die Einarbeitung kostet jeden Arbeitgeber viel Zeit und damit Geld, das in Zeiten der Krise nun mal nicht vorhanden ist. Das Akademikertum ist nun mal ein Produkt der Wohlstandsgesellschaft – und überlebt auch nur durch diese. Nichtsdestotrotz: Die Unternehmen sollte ihren Umgang echt überdenken. Sich nicht zurückzumelden zeugt von Überheblichkeit. Und letztlich schadet es auch dem Ansehen und damit auch der Überlebensfähigkeit des Unternehmens.




nureinEgoist

4 comments
  1. Sich beim Standard.at bewerben dort suchen sie noch Zensoren.

  2. Ich frag mich schon auch ein bisschen was das langfristig heißt, wenn lauter Junior Jobs wegfallen – da fehlen dann ja die Senior-Personen in einigen Jahren…

  3. Ich denke dem Unternehmen ist es wurscht ob ein Absolvent mehr oder weniger angefressen ist weil es sich nicht zurückmeldet. Kommt mal von eurem hohen Ross runter, so wirds nie was.

  4. Am Anfang habe sie nach solchen Absagen geweint, war fertig mit den Nerven, erzählt die 19-Jährige. Ihre Betreuerin beim Arbeitsmarktservice (AMS) riet ihr zeitweise sogar zu einer Pause mit den Bewerbungen. “Aber ich bin halt auch echt stur”, sagt Larissa.

    lmao

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