
Wenn man jahrzehntelang Parallelwelten importiert hat, in denen Selbstbestimmung für Frauen optional ist und diese in Strukturen leben, in denen sie weder dürfen noch sollen, dann ist das keine Überraschung.
Die niedrigen Erwerbsquoten sind nur ein Resultat der jahrzehntelangen Ignoranz, dass in streng patriarchalen Milieus weibliche Selbstständigkeit gar nicht vorgesehen ist. Solange man sich nicht traut genau diese streng patriarchalen, religiös fundamentalistischen Auslegungen einer Religion als Integrationshemmnis klar zu benennen, bleibt jede Arbeitsmarktmaßnahme nur gut gemeinte Kosmetik.
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Jockey2
10 comments

Im Gegensatz dazu:
[https://www.diepresse.com/20615253/erwerbsbeteiligung-ukrainischer-frauen-in-oesterreich-hat-sich-fast](https://www.diepresse.com/20615253/erwerbsbeteiligung-ukrainischer-frauen-in-oesterreich-hat-sich-fast)
Ganz steile Hypothese: die im Bild gezeigte Ministerin würde das alles gar nicht ändern wollen wenn ihre Partei sie ließe. Stattdessen kommen solche Statements raus die sich auf das negative Ergebnis einer gar nicht stattgefundenen Integrationspolitik berufen.
Wie können sich die Familien wo die Frauen seit 10 Jahren nicht arbeiten bitte das Leben leisten?
Will jetzt nicht unterstellen, dass die dubiose Dinge tun, aber wie geht sich das aus?
Was für „importiert“? Spar dir dein menschenfeindliches Geschwurbel
Was sollen die Syrer hier auch arbeiten? Die meisten hatten in ihrer Heimat schon keinen Job.
Würdet ihr arbeiten wenn ihr Sozialhilfe bekommt die mehr ist als das Durchschnittseinkommen in eurem Herkunftsland?
Gebt nicht den Flüchtlingen die Schuld, gebt dem System die Schuld.
Also?
Im selben Artikel steht aber schon auch, dass 75% der zugewandterten Manner arbeiten.
Außerdem macht die ganze Zahl keinen Sinn wenn man kein Alter dazu hat. Mit über 50 wirds wohl kein wunder sein wenn du arbeitslos bist da du in dem alter als einheimischer schon leicht mal keinen Job bekommst.
> Von jenen Asylsuchenden, die 2015 und 2016 ins Land kamen, waren nach acht bis neun Jahren 75 Prozent der Männer, aber nur 40 Prozent der Frauen in Beschäftigung. Bei jenen, die 2019 Österreich erreichten, ging die Integration rascher. Ihre Erwerbsquoten lagen fünf Jahre später bei über 60 Prozent bei Männern bzw. fast 30 Prozent bei Frauen.
Ummm. Die Integration ging rascher, obwohl sowohl weniger Männer als auch Frauen arbeiten?
Da drängt sich die Frage auf: Wie viel Prozent der heimischen Frauen haben ein Anstellungsverhältnis? Vor allem abseits Wiens, in den konservativeren Gegenden…
Weil durch sozialleistungen fast genau so viel oder mehr geld kommt als durch arbeit. Is nicht deren schuld, is die des staates