https://orf.at/stories/3429116/

Kann man das nicht einfach als Rache Porno egal ob jetzt echte oder per KI erstellte deklarieren die ohne die Einwilligung des Opfers veröffentlicht wurden? Wie weit eine Person verfremdet sein muss um kein echter deep Fake sondern nur ähnlich zu sein hat müssen Juristen klären.

Wie soll das Verbot durchgesetzt werden? Sämtliche streaming Seiten schaffen es die Netzsperre zu umgehen und da Whack a Mole like drauf los zu sperren wird das Problem nicht lösen. Wenn jemand seinen Rache KI porno machen will wird er/sie einen Weg finden.




dassind20zeichen

7 comments
  1. Ich glaube wir werden einfach in einer Zukunft leben, wo das “normal” ist und niemand es mehr ernst nehmen wird von den jungen leuten.

    Wir finden es so empörend weil es so neu ist, wenn buchstäbliche jeder den du kennst schon 5 deepfake pornos von sich veröffentlich bekommen hat verdrehst du auch nur noch deine augen.

  2. Man kann ein Problem ja an mehreren Fronten angehen. Und nur weil man eine Massnahme umgehen kann heisst ja nicht, dass man nichts verbieten sollte.

  3. Ich denk mal, das Opfer wird ca. wissen wer sowas gemacht haben könnte? Ist dann halt schon zu spät und öffnet auch diverse Türen, wem eins reinzuwürgen.

    Ist für mich ähnlich wie das nur ein Ja ist ein Ja-Gesetz. Wie will man das durchsetzen? Der Täter wird sagen, *natürlich* hat sie Ja gesagt. Eine Täterin wird sagen, ich habe *nie* Ja gesagt. Und ein Formular beim Notar vorher ist ein bissl unsexy.

  4. Naja, ich denke mir das solche Gesetze nicht ihren alleinigen Zweck in der Prävention haben, sondern um einen rechtlichen Rahmen bereitzustellen, wenn es dann zu Anklagen kommt. Weil bis jetzt ist es gesetzlich eben nicht definiert was strafbar ist, was nicht.

    >[…] Verhandlungsteilnehmer betonen, dass das Verbot nicht dazu führen soll, die Erstellung und Manipulation von Bildern übermäßig stark einzuschränken.
    Dafür soll in dem neuen Gesetz genau definiert sein, was sexualisierte Inhalte sind und was nicht.

  5. Richtig verbieten kann man das eh nicht. Nur, wenn man erwischt wird, wird es dann Folgen geben.

  6. Der Fokus auf sexuelle Deepfakes ist berechtigt, aber nicht ausreichend. Das größere Problem ist, dass KI die Kosten für glaubhafte Fälschungen massiv senkt. Stimme, Video und Dokumente werden leichter manipulierbar, wodurch Marktplätze, Banken, Versicherungen, Behörden und Gerichte mehr Aufwand in Verifikation stecken müssen. Regulierung hilft, reicht aber nicht, weil die Technik lokal nutzbar und schwer kontrollierbar ist. Für riskante Vorgänge braucht es nachvollziehbare, unabhängige (manchmal analoge) Prüfprozesse.

  7. Im Normalfall wäre das über hohe finanzielle Entschädigungen fürs Opfer.

    Da wir in Mitteleuropa aber ein Rechtssystem haben welches Entschädigungen fürs Opfer generell nicht wirklich vorsieht ist das aber ein Problem.

    Also wird genau nix passieren. Du kannst dann auf der lokalen Polizeistation eine Anzeige aufgeben. Das wars dann.

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